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Informationsveranstaltungen zum UG 2002
UG 2002
Redaktion am 21. Oktober 2003

Insgesamt haben fünf Projektgruppen Vorschläge zur Gliederung des wissenschaftlichen Bereichs der Universität Wien ausgearbeitet. Am 20. und 21. Oktober 2003 wurden die Vorschläge im Rahmen von Informationsveranstaltungen des Rektorats diskutiert.

Im Rahmen von zwei weiteren Informationsveranstaltungen im Zuge der Implementierung des UG 2002 wurden die Ergebnisse der Projektgruppen Bachl, Weigelin-Schwiedrzik und Schrammel am Montag, 20.10.2003 im Kleinen Festsaal, die Ergebnisse der Projektgruppen Spiel und Zeilinger am 21.10.2003 im UZA II (Geozentrum) diskutiert.

Projektgruppen präsentieren ihre Ideen

Nachdem im Juli die Eckpunkte des Organisations- und Entwicklungsplans vom Rektorat vorgelegt wurden, wurden fünf Projektgruppen eingeladen, Vorschläge zur wissenschaftlichen Gliederung auszuarbeiten. Diese wurden im Internet Anfang Oktober publiziert und waren Basis der gemeinsamen Diskussion.

Da die Vorschläge der Projektgruppen in manchen Bereichen durchaus heterogen sind, arbeitete Vizerektor Günther Vinek in seiner Einführung kurz die Gemeinsamkeiten und Differenzen der Papiere heraus. Anschließend präsentierten die ProjektleiterInnen kurz ihre Vorschläge. Prof. Norbert Bachl hob die Zwei-Ebenen-Struktur und das Einrichten einer überschaubaren Anzahl von Organisationseinheiten sowie die Anpassung der Studienarchitektur an den Bologna-Prozess hervor. Prof. Susanne Weigelin-Schwiedrzik betonte die Notwendigkeit, dass die derzeitigen Organisationseinheiten Vorschläge für die zukünftige Positionierung der Fächer erarbeiten, um so der neuen Struktur "Plausibilität" zu geben und die Weiterentwicklung der Fächer zu sichern. Die Gruppe von Prof. Walter Schrammel, der durch Prof. Udo Wagner bei der Informationsveranstaltung vertreten wurde, hat in ihrem Papier Vorschläge zur Neugliederung der juridischen Fakultät und der WIN-Fakultät erarbeitet und betonte die Notwendigkeit und Bedeutung der Binnenstruktur und stellte den Vorschlag der Projektgruppe zur Zweiteilung der WIN-Fakultät vor.
Die zweite Veranstaltung mit Prof. Christiane Spiel und Prof. Anton Zeilinger folgte dem gleichen Ablauf. Prof. Spiel präsentierte ihren Vorschlag als Diskussionsgrundlage, wobei ihr die gemeinsame Organisation von Forschung und Lehre ein wichtiges Anliegen ist. Prof. Zeilinger und Prof. Spiel stellten beide die Organisation der Drittmittel im Dienste der WissenschafterInnen in den Vordergrund. Prof. Zeilinger plädierte außerdem für die Flexibilisierung von Strukturen, die Entwicklungen in den Fachbereichen berücksichtigt und die Ermöglichung einer leistungsorientierten und nicht hierarchiebetonten Budgetierung beinhaltet.

Diskussion der TeilnehmerInnen

An beiden Veranstaltungen nahmen jeweils ca. 200 Personen teil. Unter der Diskussionsleitung von Prof. Haring, Vorsitzender des Gründungskonvents, ergab sich eine angeregte, kontroversielle Diskussion. Es meldeten sich unter anderem VertreterInnen der Publizisitik und Kommunikationswissenschaft, der Ethnologie, Kultur- und Sozialanthropologie, der Geschichte, der Mathematik und der Germanistik sowie Studierende zu Wort. Insbesondere die Studierenden äußerten ihre Befürchtungen, ob ein reibungsloser Übergang ins Universitätsgesetz 2002 gesichert sei. Die WissenschafterInnen, auch bei der Veranstaltung im UZA II, stellten vor allem die Organisation der Binnenstruktur, die Einteilung der Organisationseinheiten und die Einheit der Forschungs- und Lehrorganisation in den Mittelpunkt der Diskussion.

Weitere Veranstaltungen und Diskussionsforum

Am 27. Oktober 2003 findet im Neuen Hörsaalzentrum, Universitätscampus, eine gemeinsame Veranstaltung des Dienststellenausschusses für die Bediensteten mit Ausnahme der UniversitätslehrerInnen und des Rektorats statt. Außerdem haben alle MitarbeiterInnen die Möglichkeit, sich im Rahmen eines Internetdiskussionsforum an der Diskussion zu beteiligen. Am 28. Oktober werden die im Forum aufgeworfenen Fragen abschließend in einer Veranstaltung im Kleinen Festsaal diskutiert.
Das Rektorat wird dem Senat Anfang November den Entwurf des Organisationsplan zuleiten, die Letztentscheidung über den neuen Organisationsplan liegt beim Universitätsrat. (cb)

Aktuelle Informationen zur Implementierung des UG 2002

 

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