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Das Initiativkolleg "Symbiotic Interactions" feiert am 25. und 26. November 2010 seinen Abschluss.


Website zur Veranstaltung Initiativkolleg Symbiotic Interactions Fakultät für Lebenswissenschaften der Universität Wien Max F. Perutz Laboratories DoktorandInnenzentrum der Universität Wien Initiativkollegs der Universität Wien Doktoratskollegs der Universität Wien
Lesen Sie auch:
Dossier "Doktoratsprogramme" Artikel "Wirte, Gäste, Parasiten - Symbioseforschung im Vormarsch"  
Internationales Symposium "Symbiotic Interactions"
Veranstaltungen, Doktoratsprogramme
Redaktion am 24. November 2010

Das Initiativkolleg "Symbiotic Interactions" findet am Donnerstag und Freitag, 25. und 26. November 2010, mit einem internationalen Symposium einen würdigen Ausklang. Im Rahmen der Veranstaltung präsentieren die Doktorratsstudierenden des Initiativkollegs ihre Projekte. Darüber hinaus erwartet die BesucherInnen ein reichhaltiges Programm an Vorträgen renommierter ForscherInnen zu verschiedenen Bereichen der Symbioseforschung.

Symbiose - das Zusammenleben verschiedener Organismen - umfasst sowohl mutualistische als auch antagonistische Interaktionen und ist ein zentrales Thema der Lebenswissenschaften. Schließlich bilden symbiotische Interaktionen die Grundlage des Lebens: Pflanzen, Pilze und Tiere sind vor mehr als einer Milliarde Jahre aus einer Symbiose zwischen ursprünglichen Mikroorganismen hervorgegangen.

Fast alle Lebewesen leben in Symbiose mit anderen Organismen. So übersteigt beispielsweise die Anzahl der Bakterien, die sich in und auf dem menschlichen Körper befinden, die der Körperzellen um ein Vielfaches. Auch viele Insekten wären ohne ihre bakteriellen Symbionten nicht lebensfähig. Neben diesen mutualistischen Interaktionen haben auch antagonistische Interaktionen - eine extreme Form stellen die Infektionskrankheiten des Menschen, der Tiere und Pflanzen dar - weitreichende Konsequenzen für alles Leben.

9 Projekte liefern neue Einblicke

Das Initiativkolleg "Symbiotic Interactions" widmete sich im Verlauf der vergangenen drei Jahre dem Thema Symbiose. In neun Projekten an der Fakultät für Lebenswissenschaften und den Max F. Perutz Laboratories wurden Interaktionen von Bakterien miteinander sowie mit Tieren und dem Menschen mittels modernster Methoden untersucht. Dabei wurden unter anderem neue Einblicke in das Zusammenleben von Bakterien in Biofilmen, die Evolutionsgeschichte humanpathogener Bakterien, die Abwehrmechanismen des Menschen bei der Infektion mit Krankheitserregern und die Symbiose zwischen marinen Tieren und ihren bakteriellen Symbionten gewonnen.

Präsentationen und hochkarätige Vorträge

Diese Arbeiten werden nun am 25. und 26. November beim IK-Abschlussymposium "Symbiotic Interactions", das gemeinsam mit dem Forschungsschwerpunkt Symbiose der Fakultät für Lebenswissenschaften veranstaltet wird, von den KollegiatInnen vorgestellt.

Den Rahmen für diese Projektpräsentationen bilden Vorträge von sechs international renommierten ExpertInnen, unter anderem von der University of California, der Universität Oxford und des Max-Planck-Instituts für Marine Mikrobiologie. Diese werden in ihren Beiträgen einen breiten Überblick über die neuesten Erkenntnisse der Symbioseforschung geben - von der Entstehung des Lebens über die Symbiosen zwischen riffbildenden Korallen und Mikroorganismen bis hin zur Interaktion zwischen Insekten und ihren bakteriellen Symbionten. (red)

Symposium "Symbiotic Interactions"
Donnerstag, 25. und Freitag, 26. November 2010
UZA2 und UZA1 am Campus Althanstraße
Hörsaal 7 (25.11.) und Hörsaal 2 (26.11.)
Althanstraße 14, 1090 Wien
Weitere Informationen
Programm (PDF)

Über Unterstützungsangebote der Universität Wien für DoktorandInnen sowie über das Thema "Doktorat neu" informiert das DoktorandInnenzentrum der Universität Wien als zentrale Anlaufstelle für DoktorandInnen, Betreuende und Verwaltung.

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