Vom führenden Technologie- und Infrastrukturunternehmen zur größten Universität Österreichs: Irene Rottensteiner ist das Management von Großunternehmen mehr als vertraut. Die erfahrene Personalistin, die zuletzt bei der Siemens AG Österreich tätig war, ist seit 1. Oktober 2007 Leiterin der Dienstleistungseinrichtung Personalwesen und Frauenförderung. Mit ihren Erfahrungen aus der Privatwirtschaft will sie die DLE noch mehr in Richtung Kunden- und Serviceorientierung steuern. |
"Den Veränderungsprozess, der aufgrund der Ausgliederung der Universitäten begonnen hat, fortzuführen und die reizvollen Themen Bildung und Forschung an sich motivierten mich zur Bewerbung an der Universität Wien", sagt Mag. Irene Rottensteiner. Die neue Leiterin der Dienstleistungseinrichtung (DLE) Personalwesen und Frauenförderung ist selbst Absolventin der Universität Wien. Nach dem Studium der Anglistik und Sprachwissenschaft spezialisierte sie sich auf "Bildungs- und Personalmanagement". Sie startete ihre Karriere beim Berufsförderungsinstitut (Bfi) Wien, war dann Leiterin der Personalabteilung der Electrovac GmbH und seit 1999 Personalmanagerin bei der Siemens AG Österreich. Mit 1. Oktober 2007 hat sie die Leitung der DLE Personalwesen und Frauenförderung an der Universität Wien übernommen.
Ziele: Qualität und Service...
"Meine Ziele als DLE-Leiterin sind es, innerhalb der Universität die Akzeptanz der Dienstleistungseinrichtung hinsichtlich Qualität und Service weiter auszubauen und die strategische Ausrichtung der DLE an den Bedürfnissen der Universität und an den Entwicklungszielen zu orientieren", so Irene Rottensteiner. Ihre Erfahrungen als Personalmanagerin bei Siemens kommen ihr dabei zugute.
...durch verstärkte Automatisierung
Notwendig findet sie vor allem, die Automatisierung von Verwaltungsarbeiten zu erhöhen. "Es geht darum, verstärkt Techniken und Tools einzusetzen, um Dienstleistungen automatisierter und vereinfachter leisten zu können", so die neue Leiterin. Wenn die Papierarbeit reduziert ist, werden die MitarbeiterInnen der Personalabteilung noch mehr Zeit für Auskünfte haben.
Erfolgreiche Frauenförderung weiterführen
Im Referat Frauenförderung und Gleichstellung geht es Irene Rottensteiner darum, bestehende Projekte weiterzuführen und weiter auszubauen. "Das Referat für Frauenförderung hat sehr viele erfolgreiche Projekte und national als auch international einen hervorragenden Ruf", lobt Rottensteiner das Team und ergänzt: "Projekte wie das Mentoring sind überaus anerkannt."
Ausbau von Kernbereichen
Über das Referat Personalentwicklung meint Irene Rottensteiner: "Vor allem wichtigen Personalentwicklungsthemen wie dem Prozess Recruiting mit dem Jobcenter, dem Jahresgespräch und der Laufbahnplanung möchte ich einen großen Teil meiner Aufmerksamkeit widmen."
Mit Elan an die neuen Aufgaben
"Das heterogene Umfeld der Universität Wien, die zahlreichen unterschiedlichen Personengruppen und Projekte - zum Beispiel die Einführung eines neuen Kollektivvertrags - professionell und fehlerfrei handzuhaben, ist eine große Herausforderung", sagt Irene Rottensteiner. Sie freut sich auf diese und sieht ihre Aufgabe vor allem darin, die rund 60 MitarbeiterInnen der Dienstleistungseinrichtung zu führen, zu betreuen und zu unterstützen: "Ich bin dazu da, Projekte voranzutreiben, bei etwaigen Spannungsfeldern die Balance zu finden und den MitarbeiterInnen eine Richtung zu geben." (hh) |