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Website zum Jahr der Physik
Österreichische Physikalische Gesellschaft
Jahr der Physik 2005
Jahr der Physik
Roland Dreger (Redaktion) am 13. Januar 2005

Das Jahr 2005 steht weltweit im Zeichen der Physik. Auf Anregung der Weltkonferenz der Physikalischen Gesellschaften hat die UNO-Generalversammlung das "Internationale Jahr der Physik" ausgerufen. In ganz Österreich und auch an der Universität Wien finden dazu zahlreiche Aktivitäten statt. Hier die Highlights.

Anlass für das WYP-2005 (World Year of Physics) ist die Veröffentlichung gleich mehrerer bahnbrechender Arbeiten des Physikers Albert Einstein im Jahr 1905, die unter anderem die Spezielle Relativitätstheorie, den Photoeffekt (für den Einstein 1921 den Nobelpreis erhielt) und die Atomtheorie begründeten. 1905 wird deshalb auch das "annus mirabilis" Einsteins genannt. Durch die Aktivitäten 2005 soll die Faszination sowie die Bedeutung der Physik für die moderne Gesellschaft einer breiten Öffentlichkeit näher gebracht und die junge Generation für die Wissenschaft begeistert werden. 13. Jänner: Auftakt mit UNESCO-Konferenz in Paris Den internationalen Auftakt bildet die heute, am 13. Jänner stattfindende Konferenz der UNESCO in Paris. Die erste österreichische Veranstaltung findet am gleichen Tag an der Universität Salzburg statt ? ein Vortragsabend zum Thema "Heiliger Virgil, Albert Einstein und ihr physikalisches Weltbild". In Wien setzt die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW) am 19. Jänner mit einem Vortrag im Rahmen der bereits im Herbst gestarteten Vortragsreihe "Einstein Lectures" fort. Es spricht der aus Deutschland stammende Physik-Nobelpreisträger 2001 Wolfgang Ketterle. 18. April: Physik erhellt die Welt Nach einer Idee einer AHS-Lehrerin aus Baden beginnt am 18. April (Todestag Einsteins) die globale Aktion "Die Physik erhellt die Welt". Mit Hilfe von Lasern, Scheinwerfern, Taschenlampen und unterseeische Glasfaserkabeln soll ein Lichtstrahl von Labor zu Labor, Stadt zu Stadt, Berggipfel zu Berggipfel rund um die Welt gehen. Gestartet wird der Lichtstrahl in Princeton von der österreichischen Physikerin Claire Gmachl. Die Professorin der Universität Princeton wurde erst kürzlich von einem US-Wissenschaftsmagazin zu einer von zehn "brillanten WissenschafterInnen unter 40" gewählt. 19. April: Zeilinger teleportiert Nach Österreich kommt das Licht am 19. April über die Slowakei. Geplant ist, dass o. Prof. Dr. Anton Zeilinger vom Institut für Experimentalphysik der Universität Wien den Lichtstrahl mit Hilfe der Quantenteleportation über den slowakisch-österreichischen Grenzübergang Berg teleportiert. In Wien soll das Licht mit einem Physik-Event am Stephansplatz empfangen werden. Am selben Tag findet zudem eine "Lange Nacht der Physik" in ganz Österreich statt. 20. bis 26. Mai: Quantenphysik-Konferenz an der Universität Wien Ebenfalls von Prof. Zeilinger und seinem Team wird vom 20. bis 26. Mai die hochkarätig besetzte, internationale Konferenz "Quantum Physics of Nature ? Theory, Experiment and Interpretation" an der Universität Wien organisiert. Neben Vorträgen und Workshops für ein Fachpublikum wird auch ein "Public Evening Event" veranstaltet. Herbst: "spiel.raum.physik" Den Höhepunkt des WYP-2005 in Österreich bildet schließlich das große Physik-Event "spiel.raum.physik" im Rahmen der Jahrestagung der Österreichischen Physikalischen Gesellschaft (ÖPG) (Herbst 2005). Im Arkadenhof und vor dem Hauptgebäude der Universität Wien werden die publikumswirksamsten Projekte und Experimente des Jahres 2005 präsentiert. Im Festsaal des Wiener Rathauses sind populäre Großvorträge sowie eine professionelle Physik-Show geplant. (ro)    DieUniversitaet-online.at wird im Laufe des Jahres 2005 verstärkt Forschungsprojekte der physikalischen Institute der Universität Wien vorstellten sowie dort tätige WissenschafterInnen porträtieren und zu Wort kommen lassen. Den Beginn macht o. Prof. Dr. Gero Vogl, Physiker am Institut für Materialphysik und bis Jänner 2005 Vorsitzender der Österreichischen Physikalischen Gesellschaft. Lesen Sie hier das Interview.  

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