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Univ.-Doz. ao. Univ.-Prof. Dr. Markus Arndt: geb. am 14. September 1965, Studium der Physik an den Universitäten Bonn und München, 1994 Promotion, 1994-1995Max-Planck-Institut für Quantenoptik, Garching. Seit 1999 Universitätsassistent am Institut für Experimentalphysik der Universität Wien, seit 2002 Universitätsdozent.   Ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Michael Jursa: geb. am 29. Oktober 1966, Studium der Altsemitischen Philologie und orientalischen Archäologie und Fächerkombination aus Arabisch, Aramäisch, Hebräisch. 1994 Promotion, seit 1991 Universitätsassistent am Institut für Orientalistik der Universität Wien, seit 2000 ao. Universitätsprofessor.   Univ.-Doz. ao. Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Drexler: geb. am 8. April 1966, Studium der Elektrotechnik an der TU Wien, 1995 Promotion, seit 1991 Universitätsassistent am Institut für Medizinische Physik der Universität Wien, 1998-1999 MIT, Cambridge, seit 2000 Universitätsdozent.   Dr. Wilfried Ellmeier: geb. am 9. September 1966, Studium der Biochemie an der Universität Wien, 1994 Promotion, Forschungsaufenthalte in den Niederlanden und New York, seit 2002 Arbeit an der Habilitation, Laborleiter (Group Leader) am Institut für Immunologie der Universität Wien.
Jungwissenschafter - "persönlich gefragt" (1)
JungwissenschafterInnen
Dieter N. Unrath (Redaktion) am 14. März 2003

Im Rahmen unserer Schwerpunktwoche "JungwissenschafterInnen" befragten wir vier Jungwissenschafter der Universität Wien, die den START-Preis 2001 und 2002 erhalten haben, zu ihren bisherigen Erfahrungen als Wissenschafter: Markus Arndt, Michael Jursa, Wolfgang Drexler und Wilfried Ellmeier.

DieUniversitaet.at: Wann kam es Ihnen zum erstenmal in den Sinn, in die Forschung zu gehen?
Markus Arndt: Während der letzten beiden Schuljahre. Ich hatte zwar keinen exzeptionell guten Physikunterricht, aber die Fragen, die mich heute interessieren, waren damals unter uns Schülern schon im Gespräch.
Michael Jursa: Soweit ich mich erinnere, habe ich nie ernsthaft etwas anderes in Erwägung gezogen. Unsicher war ich mir bis zum Studienbeginn nur hinsichtlich des Fachgebiets.
Wolfgang Drexler: Während meiner Diplomarbeit, durch den Spaß an meiner Arbeit!
Wilfried Ellmeier: Während meines Biochemiestudiums habe ich nicht bewusst daran gedacht, in die Forschung zu gehen. Schön langsam ist die Idee gekommen, es mit der Forschung zu 'probieren'. DieUniversitaet.at: Was fasziniert Sie konkret an Ihrer Arbeit, in Ihrem Forschungsgebiet?
Arndt: Das Gefühl etwas zu tun, was noch keiner vorher versucht hat. Das ist eine Art Abenteurertum, ein Spiel. Es gibt Phasen, in denen man durch die Wüste geht und Phasen, in denen man sich am Gipfel der Wissenschaft fühlt.
Jursa: Die Altorientalistik ist eine relativ junge Wissenschaft mit einem im Vergleich zu anderen (alt-)philologischen und historischen Disziplinen noch weitgehend unerschlossenen Forschungsgegenstand. Vor allem mein Fachgebiet, die Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, bietet viele interessante Aspekte.
Drexler: Mit Hilfe neuerster Technologie Ideen umzusetzen, an die man glaubt. In meinem sehr multidisziplinären Forschungsbereich (Physik/Elektronik/Medizin) ist es vor allem das breite Spektrum an Fragestellungen, das breite Spektrum an gänzlich unterschiedlichen Mitarbeitern aus den verschiedensten Fächern.
Ellmeier: Sich mit den Herausforderungen der Komplexität von biologischen Systemen (in meinem Fall des Immunsystems) zu beschäftigen, die Internationalität und die Leitung eines eigenen Labors. DieUniversitaet.at: Was hat Sie dazu bewogen, Wissenschafter zu werden?
Arndt: Verwunderung war sicher der Ausgangspunkt. Es gibt natürlich auch die üblichen niederen Motive: Intellektuellendünkel, erhoffte (und ausgebliebene) Reichtümer etc.
Jursa: Neugier.
Drexler: Das Interesse, 'Neuland' zu betreten und herauszufinden was passiert, wenn man Ideen versucht umzusetzen, von denen man glaubt, dass sie etwas ändern und bewirken können.
Ellmeier: Ein prägender Faktor war sicher meine Diplomarbeitszeit, die ich am Institut für Molekulare Pathologie (IMP) in Wien verbracht habe. Dort habe ich gesehen, wie 'spannend und aufregend' Wissenschaft ist. (du)

Lesen Sie hier den zweiten Teil.

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