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Kant-Ausstellung in der Universitätsbibliothek |
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| Kultur, UB | |||||
| Redaktion am 8. März 2004 | |||||
Anlässlich des 200. Todestages von Immanuel Kant zeigt die Universitätsbibliothek seit 1. März 2004 im Foyer eine Ausstellung. Univ.-Prof. Dr. Peter Kampits vom Institut für Philosophie spricht in einem Vortrag am 11. März über die Aktualität der Philosophie Kants in der heutigen Zeit. |
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Die Ausstellung zum 200. Todestag des Philosophen Immanuel Kant versucht, einen Einblick in die universelle Philosophie Kants zu vermitteln und zeigt unter anderem frühe Ausgaben und Erstdrucke seiner Werke aus dem umfangreichen Bestand der Universitätsbibliothek. Philosophieren bedeutet für Kant nicht, Antworten zu finden und sich mit ihnen zur Ruhe zu setzen - Philosophieren heißt, immer die wesentlichen Fragen stellen: Was kann ich wissen? Was soll ich tun? Was darf ich hoffen? Was ist der Mensch? Die Aktualität der Philosophie Kants wird in Originalzitaten aus seinem Werk dokumentiert: Neben den vier berühmten Hauptfragen Kants wird im Streit der Facultäten die Rolle der Philosophie anschaulich hervorgehoben. Andere Bücher zeigen Passagen zum Kategorischen Imperativ ("Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde …"), zu Kants Gottesbegriff und zu seiner Auffassung von Ästhetik. Die Schrift Zum ewigen Frieden enthält politische Konzeptionen (z.B. die Idee des "Völkerbundes"), die später teilweise Realität wurden.
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