![]() KinderuniReporterin Christiane ![]() KinderuniReporterinnen Simone und Miriam ![]() Chemiker Robert Liska ![]() Pädagoge Martin Steger ![]() Paläontologin Sylvia Kirchengast ![]() DER Forscher: männlich, ältlich, bärtlich |
Kinderuni: Wie stellen wir uns einen Forscher vor? |
| Kinderuni 2004 |
| Miriam Shahroozi, Christiane Just, Simone Heintze (KinderuniReporterinnen) am 13. Juli 2004 |
Heute haben die KinderuniReporterinnen verschiedene Leute gefragt, wie sie sich einen Forscher oder eine Forscherin vorstellen. |
Viele Leute stellen sich einen Forscher mit einer Brille und einem weißen Mantel vor, mit zerzausten Haaren und mit Mikroskop in einem dunklen Kammerl. Ein Forscher bzw. eine Forscherin beantwortet Fragen und erklärt den Studenten und der Gesellschaft, was er/sie herausgefunden hat. Er bzw. sie forscht zu bestimmten Forschungsgebieten, z.B. Mathematik, Physik, Chemie, Humanbiologie, Musik, Geschichte, Religion, Medizin, ? Um zu forschen, braucht man verschiedene Werkzeuge. Für die Physik braucht man ein Labor, für Geschichte z.B. Tagebücher und Urkunden und die Astrologen brauchen ein Teleskop. Am allerwichtigsten aber ist der Computer, um die Forschungsergebnisse aufzuschreiben. Zu diesem Thema haben wir verschiedene Leute interviewt. ?Ein Forscher muss wissbegierig sein und Lust am Denken haben?, sagt Christoph Gnant, der in der Organisation der Universität Wien und im Nebenberuf als Historiker tätig ist. ?Ein Forscher muss ein gescheiter, neugieriger Mensch sein, der gerne sein Wissen weitergibt?, antwortet eine Mutter. ?Forscher sollten forschen, aber nebenbei Menschen bleiben und mit Leuten reden können. Sie neigen oft dazu, zu sehr in ihrem eigenen Bereich zu sein?, erklärt der Chemiker Robert Liska, der das Geheimlabor von Harry Potter vorführt. Auf unsere Frage, wie er sich einen Forscher vorstellt, beschreibt sich Martin Steger selbst: Glatze, Brille, weißer Mantel. Forschen und unterrichten gehört für ihn zusammen: ?Beim Unterrichten kriegt man mit, ob das, was man sich überlegt hat, verständlich ist.? Interview mit Sylvia Kirchengast: Wie stellen Sie sich einen Forscher vor? Kirchengast: Nicht unbedingt ein Mann mit langem Bart, nicht so wie die Büsten hier im Arkadenhof, sondern auch jüngere Leute. Das sind kreative Menschen, die gerne über ihre eigenen Zeit bestimmen. Sind Sie selber Forscherin? Kirchengast: Ja. Wozu forschen Sie? Kirchengast: Ich bin Humanbiologin, Anthropologin. Warum sind Sie Forscherin geworden? Kirchengast: Ich bin sehr neugierig und interessiert. Was macht mehr Spaß, forschen oder unterrichten? Kirchengast: Das kommt drauf an, wie die Studenten sind. Bei der Kinderuni habe ich selber schon eine Vorlesung gemacht, ?Sind wir mit den Neandertalern verwandt??. Miriam Shahroozi, Christiane Just, Simone Heintze sind 12 Jahre alt und gehen ins BG Kundmanngasse. |






