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Die Kinder-Reporterinnen Marlene Kalaydjiev (11), Luisa Moser (11) und Alicia Quijano-Evans (10).


Wir interviewen Robert Kert.


Unser erster Eindruck im Hörsaal.


Gespannt verfolgten wir alle den Vortrag.


Filmausschnitt: Das Gefängnis in Innsbruck


KinderuniWien 2009: Warum gibt es Gefängnisse?
KinderuniWien 2009
Kinderuni-Reporterinnen Marlene (11), Luisa (11) und Alicia (10) am 15. Juli 2009

Am Mittwoch, 15. Juli 2009, hielt Robert Kert vom Institut für Strafrecht im Rahmen der Kinderuni eine Vorlesung zum Thema "Warum gibt es Gefängnisse?". Wir sahen drei Filmausschnitte und konnten alle möglichen Fragen stellen. Die Kinder waren sehr interessiert an dem Thema. In einem der drei Filme ging es um das Gefängnis in Innsbruck. Die Gefängnisstrafe ist nicht die einzige Möglichkeit, es gibt außerdem noch die Geldstrafe und den außergerichtlichen Ausgleich.

Nach der interessanten Vorlesung stellten wir Herrn Kert noch ein paar Fragen:

Kinderuni-Reporterinnen:
Sind Sie Professor?
Robert Kert: Nein, noch nicht. Ich bin zurzeit Assistent, aber ich möchte Professor werden.

Kinderuni-Reporterinnen: Was machen Sie in ihrem Beruf genau?
Robert Kert: Ich lese und schreibe sehr viel und unterrichte und prüfe Studierende. Zusätzlich forsche ich auch, d.h. ich lese und analysiere Gesetze und verfasse Aufsätze.

Kinderuni-Reporterinnen: Wie sind Sie auf das Thema Gefängnisse für die Kinderuni gekommen?
Robert Kert: Bei der allerersten Kinderuni gab es keine juristische Vorlesung. Deshalb wurde ich gefragt, ob ich nicht eine Vorlesung halten möchte. Das Thema Gefängnisse und Strafen interessiert die Kinder, sie haben bereits etwas darüber gehört und können etwas damit anfangen. Die Frage, um die es bei meiner Vorlesung geht, ist deshalb auch: Warum gibt es Strafen?  

Kinderuni-Reporterinnen: Beschäftigen Sie sich auch in Ihrer Freizeit mit Gefängnissen?
Robert Kert: Nein, nicht direkt. Ich würde mir aber wünschen, dass man viel weniger Gefängnisse bräuchte.

Kinderuni-Reporterinnen: Können Sie kurz zusammenfassen, weshalb es nun Gefängnisse gibt?
Robert Kert: Es gibt Gefängnisse, da der Staat auf verbotenes Verhalten reagieren muss. Uns ist bisher keine bessere Lösung als Gefängnis eingefallen. Es ist eine Form, auf schwerwiegendes verbotenes Verhalten zu reagieren. Ziel ist es die Täter von einer Wiederholung abzuhalten und das auch der Gesellschaft zu vermitteln.

Kinderuni-Reporterinnen: Vielen Dank für das Interview.

Wir fanden die Vorlesung sehr spannend und lehrreich, weil Herr Robert Kert sehr verständlich und interessant erklärt hat.

Marlene Kalaydjiev ist 11 Jahre alt und geht im Gymnasium Krottenbachstraße im 19. Bezirk zur Schule.
Luisa Moser ist 11 Jahre alt und besucht das Gymnasium Parhamerplatz im 17. Bezirk.
Alicia Quijano-Evans ist 10 Jahre alt und besucht das Theresianum im 4. Bezirk.

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