 |  |  |  |  | Gastbeitrag von Sara und Fabian Schachinger, Schadja Sophie, Mino Ralph und Schirin Stephanie Stockinger
| Das Interview mit den Organisatorinnen: DieKinderuniversitaet.at: Habt ihr selber Kinder? Karoline: Ich hab keine Kinder. Christina: Ich habe einen Sohn, der ist fast acht Jahre. Christine: Ich hab eine Tochter, die ist ein bisschen über zwei. | |  | | Christine Löffler, Christina Pinkernell, Karoline Iber | DieKinderuniversitaet.at: Wie seid ihr auf die Idee gekommen, die Kinderuni zu veranstalten? Karoline: Wir haben uns gedacht, dass auf der Uni wirklich mal ganz laut gelacht werden sollte, und wirklich laut lachen können nur Kinder. Deswegen haben wir uns gedacht, wir müssen Kinder an die Uni einladen. Das ist ein Grund. Christina: Außerdem haben wir uns gedacht, dass die Kinder ja ganz viele Fragen haben und auch die Professoren, die an der Uni sind, haben ganz viele Fragen, sonst könnten sie gar nicht Professoren sein. Sie müssen ja forschen und immer wieder neue Fragen haben, und deswegen haben wir uns gedacht, die Kinder und die Professoren passen ganz gut zusammen, und deswegen wollten wir eine Kinderuni machen. Christine: Ihr habt ja jetzt Ferien, und nur weil jetzt Ferien sind, seid ihr nicht weniger neugierig. Auch in den Ferien wollt ihr eure Neugierde gestillt haben, und deshalb helfen euch die Professoren, Fragen zu beantworten. DieKinderuniversitaet.at: Was macht ihr sonst hier, was arbeitet ihr? Christine: Wir sind im Kinderbüro an der Uni Wien. Das Kinderbüro schaut, dass Kinder, deren Eltern an der Uni sind und an der Uni arbeiten oder studieren, dass die sich sowohl mit den Kindern als auch mit der Uni beschäftigen können. Christina: Wir machen gemeinsam die Arbeit im Kinderbüro. Wir organisieren Kinderbetreuung bei Kongressen und Lehrveranstaltungen, wir beraten Eltern, welche Kindergärten wohl die besten sind für ihre Kinder. Wir beraten Eltern auch, wie man bestimmte Beihilfen bekommen kann, damit man mehr Geld hat. Karoline: Ich betreue hier normalerweise keine Kinder, sondern Vizerektoren. Ich unterstütze sie bei ihrer Arbeit.  | | DieKinderuniversitaet.at: Wie lange hat es gedauert, bis es die Kinderuni gegeben hat? Karoline: Die Idee haben wir schon vor zwei Jahren gehabt, Vorgespräche hat es im Herbst gegeben, aber so richtig viel Arbeit für die Kinderuni hat es seit Jänner, Februar gegeben. |
DieKinderuniversitaet.at: Habt ihr es euch so vorgestellt, wie es jetzt ist? Karoline: Ich nicht. Ich hab mir gedacht, das wird irgendwie schwierig werden und sehr viel Arbeit, ich hab mir nicht gedacht, dass es so viel Spaß macht. DieKinderuniversitaet.at: Wie habt ihr euch die Kinder vorgestellt, braver oder schlimmer? Christina: Die letzten Tage haben gezeigt, dass die Kinder ganz super auf die Uni passen. Das ist auch der richtige Ort für euch, es hat gepasst. Karoline: Ich hab mir gedacht, ihr seid viel schüchterner und traut euch weniger fragen, ich bin ganz verblüfft, wie mutig ihr seid ... Christine: ... und wieviel ihr auch wisst. Ihr wisst so viel. Da kann man sich ein Scheibchen abschneiden. DieKinderuniversitaet.at: Gibt's die Kinderuni noch einmal? Christina: Wir möchten sie schon gerne noch einmal machen. DieKinderuniversitaet.at: Welche Themen wird es dann geben? Karoline: Wenn wir es nochmals machen sollten, werden wir uns bemühen, dass es so ist wie dieses Mal, aber es wird sicher neue Dinge auch geben. DieKinderuniversitaet.at: Danke für das Interview. Kurz darauf trafen wir eine Studentin, die bei der Kinderuni mitarbeitet.
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| Tabea | | Spielende Kinder im Arkadenhof | DieKinderuniversitaet.at: Was macht ihr hier so? Tabea: Wir betreuen den Arkadenhof, die Kinder, die hier warten.
DieKinderuniversitaet.at: Was macht ihr hier mit ihnen? Tabea: Wir basteln, wir spielen und so weiter. DieKinderuniversitaet.at: Macht es euch hier Spaß, auf die Kinder aufzupassen? Tabea: Ja, sehr viel. DieKinderuniversitaet.at: Was macht ihr sonst noch? Tabea: Ich war drei Tage lang immer einkaufen, wenn etwas gefehlt hat. Jetzt passe ich auf die Kinder im Hof auf. DieKinderuniversitaet.at: Findest du das Aufpassen besser, als einkaufen geschickt zu werden? Tabea: (lacht) Ja. DieKinderuniversitaet.at: Was musstest du einkaufen? Tabea: Wenn hier was gefehlt hat, z.B. wenn wir keine Stifte mehr hatten, dann wurde ich geschickt, Stifte zu kaufen, und Überraschungen, die ihr noch nicht wisst. DieKinderuniversitaet.at: Auch wegen dem Buffet? Tabea: Nee, mit dem Buffet haben wir nix zu tun, die kaufen selber ein. Das Buffet ist von der Mensa. DieKinderuniversitaet.at: Welche Spiele gibt es hier? Tabea: Wir haben ganz viele Spiele. Wir haben Bewegungsspiele wie Twister, wir haben Spiele, die man selber malen kann mit Kreiden, wir haben Geduldsspiele, ganz verschiedene. DieKinderuniversitaet.at: War schon einmal ein Kind schlimm? Tabea: Seitdem ich da bin, nicht. Aber ich bin erst seit heute morgen da. DieKinderuniversitaet.at: Wo warst du sonst, wenn du nicht einkaufen geschickt wurdest? Tabea: Da war ich in Vorlesungen und hab auf den Hörsaal aufgepasst. Man schaut, dass die Kinder vorne sitzen, die Erwachsenen hinten, dass alle ihr Studienbuch und ihren Ausweis dabei haben, man hilft dem Professor, wenn er was vorbereiten muss. DieKinderuniversitaet.at: Was machst du abseits von der Kinderuni? Tabea: Ich studiere Pädagogik. DieKinderuniversitaet.at: Was ist das? Tabea: Das ist eine Theorie, wie man Kinder zu großen Leuten kriegt, wie man sie erziehen sollte, was man ihnen beibringen sollte. DieKinderuniversitaet.at: Findest du es gut, dass es auch KinderuniReporter gibt? Tabea: Ja, ich finde das sehr witzig. DieKinderuniversitaet.at: Danke für das Interview. Im Laufe des Vormittages haben wir noch viele Kinder und Erwachsene zur Kinderuni befragt. Alle meinten, dass sie sich auf die Vorlesungen freuen, dass sie die Idee hervorragend finden und dass sie sehr hoffen, dass es die Kinderuni nächstes Jahr wieder geben wird. Eine Mutter sagte auch, dass es nicht nur für Kinder interessant ist, sondern auch für Erwachsene. | |  | | | Sara Schachinger (10 Jahre), Fabian Schachinger (12 Jahre), Schirin Stephanie Stockinger (8 Jahre), Mino Ralph Stockinger (10 Jahre), Schadja Sophie Stockinger (12 Jahre)
www.kinderuni.at Kinderbüro an der Universität Wien |