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Kinderuni-Reporterin Julia Cao (12) ...


und Kinderuni-Reporter Fabian Eder (13). Fotos: ak


Institut für Scientific Computing, Fakultät für Informatik
Kleine Leute - große Sprünge
Kinderuni 2006
Julia Cao und Fabian Eder (Kinderuni-Reporter) am 19. Juli 2006

Im Workshop "Kleine Leute ? große Sprünge" ging es darum, ob große Leute weiter springen können als kleine. Anhand der Körpergrößenmessung und der Sprungweite konnten wir das herausfinden. Am Anfang dachten alle, dass es so ist, doch es kann auch anders sein. Es kommt nämlich auf die Sprungkraft und auf die Länge der Beine an.

Thomas und Kerstin sind zwei ForscherInnen, die sich mit Statistik beschäftigen. Diese ist im Bereich der Mathematik und Informatik. Sie beschäftigen sich eigentlich hauptsächlich mit Zahlen und Unterschieden der Zahlen wie zum Beispiel:
"Wie viele Leute leben in Österreich?"
Antwort: 8 Millionen EinwohnerInnen!

Oder: "Wie viele Kinder sind bei der Kinderuni angemeldet?"
Antwort: 3500 Kinder!

Oder: "Wie viele Schulen gibt es in Österreich?"
Antwort: Ca. 3300 Schulen.

Sie haben uns Kindern erzählt, dass es vor 50 Jahren mehr Schulen gab als heute. Dafür aber gibt es heute mehr Klassen, die aber weniger Schüler besitzen als damals.
Die Statistiker haben die Arbeit, dies zu berechnen oder eben sich mit solchen Zahlen zu beschäftigen. Wir zählten Daten unserer Größe und Sprungweite Wir 15 Kinder waren im Alter zwischen sechs und 13 Jahren. Die Frage war: Wer ist der Älteste?
Es gab einen Sechsjährigen und einen 13-Jährigen.
Der Sechsjährige hieß Adrian und war natürlich der Jüngste.
Der 13-Jährige hieß Fabian und war der Älteste.
Es gab einen Sechsjährigen, drei Siebenjährige, vier Achtjährige, einen Neunjährigen, drei Zehnjährige, einen Elfjährigen, eine Zwölfjährige und einen 13-Jährigen.
Wir haben herausgefunden, dass es am meisten Achtjährige gibt. Das heißt die Zahl 8 kommt am häufigsten vor und ist eine wichtige statistische Zahl, sie ist der Modus des Alters. Eine wichtige Forschungsfrage "Springen große Kinder weiter als kleine Kinder?"
Dazu müssen wir die Sprungweite und die Körpergröße messen, dies ist eine Datenerhebung.
Thomas ist größer als Kerstin. Wer springt weiter von den beiden?
Wir haben gesehen, dass Thomas weiter gesprungen ist, doch für uns bedeutet das noch nicht viel! Antwort auf die Frage: "Springen große Kinder weiter als kleine Kinder?" Eigentlich schon, aber es hängt teils von den langen Beinen und der Sprungkraft ab! Es hat uns gut gefallen!

Mag. Thomas Ledl und Mag.a Kerstin Schinagl sind am Institut für Scientific Computing tätig.
 

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