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Lernen ? einmal nicht in der Schule! (Teil 1) |
| Kinderuni 2004 |
| Carmen Huber und Anita Haas (KinderuniReporterinnen) am 14. Juli 2004 |
Am Mittwoch Vormittag machten wir Kinderreporterinnen uns auf, einige StudentInnen von der Kinderuni nach ihren bisherigen Eindrücken zu befragen. Wir wollten wissen, welche Unterschiede es zur Schule gibt und was ihnen persönlich besser gefällt. |
Der Unterschied, der den meisten gleich auffällt, ist, dass die Uni viel größer ist als ihr Schulgebäude. Elias (11) meint: ?Die Uni ist so riesig ? ich habe mich schon zweimal verlaufen!? Doch auch der Unterricht hier ist ganz anders als in der Schule: Den meisten Kindern gefällt besonders, dass sie sich ihre Fächer selbst aussuchen können. Das würden sie am liebsten auch in der Schule tun. Florian (10) würde zum Beispiel gern mehr über die Natur und Tiere erfahren, Stephanie (9) würde gerne das Werken in der Schule weglassen. Die Vorträge ?Wer regiert die Welt?? und ?Wie wirken Tiergifte?? haben sehr vielen Kindern besonders gut gefallen und wurden deshalb auch von sehr vielen Kindern ausgesucht. Die meisten StudentInnen haben uns bei den Interviews gesagt, dass sie die Vorträge viel interessanter finden als den normalen Schulunterricht, auch weil hier alles besser erklärt wird. Michael (10) meint außerdem, dass die Uni nicht so anstrengend ist wie die Schule: ?Es ist viel lustiger, man muss nicht mitschreiben, sondern nur zuhören.? Theresa (12) gefällt es besonders, dass es keine Prüfungen gibt, außerdem findet sie die ProfessorInnen netter als ihre LehrerInnen. Die meisten StudentInnen haben von dem Kinderuni-Projekt von ihren Verwandten oder FreundInnen erfahren oder haben sich im Internet darüber erkundigt. Einige haben die Kinderuni auch schon zum zweiten Mal besucht. Andrea (12) findet es zum Beispiel sehr schade, dass sie nächstes Jahr zu alt sein wird, um wieder mitzumachen. Fast alle StudentInnen, die wir befragt haben, waren sich einig, dass ihnen die Kinderuni besser gefällt als die Schule. Das liegt daran, dass die ProfessorInnen so freundlich zu ihnen sind, dass sie sich die Vorträge selbst aussuchen können und sie dadurch nur den Lehrern, die sie wirklich interessieren, zuhören müssen. Noch einen Vorteil nennt uns Stephanie (9): ?Hier kann man mehr forschen!? Anita Haas (11) besucht die Hauptschule in Bruck/Leitha. Carmen Huber (11) geht ins Gymnasium in Bruck/Leitha. |





