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Nachlese zur KinderuniWien 2003 |
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| Kinderuni 2003 | ||||||||||||
| Michaela Hafner (Redaktion) am 16. Dezember 2003 | ||||||||||||
Am 15. Dezember 2003 wurde das Buch zur KinderuniWien präsentiert - zur Nachlese der heurigen Veranstaltung und zur Vorfreude auf die Kinderuni 2004. Lehrende und Kinder bekommen die Broschüre zugeschickt, Interessierte können sie in der wienXtra kinderinfo abholen. |
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Die gute Nachricht gleich vorweg: Die KinderuniWien wird es auch nächsten Sommer geben, sie wird vermutlich zwei Wochen dauern, und auch die Partnerin mobilkom.austria ist wieder mit dabei. "Es gab von Lehrenden schon Anfragen nach dem genauen Datum der Kinderuni, um sie bei der Urlaubsplanung zu berücksichtigen", lachte Mag. Karoline Iber, eine der Initiatorinnen, bei der gestrigen Präsentation des Buches zur KinderuniWien in der wienXtra kinderinfo im MuseumsQuartier. "Weiters werden die Kooperationen auf andere Universitäten ausgeweitet, etwa mit der Universität für angewandte Kunst", erzählte Mag. Christina Pinkernell vom Kinderbüro an der Universität Wien.
Fotos, Fakten, Vorlesungen 1036 Kinder - 540 Mädchen und 496 Buben - im Alter von sechs bis 14 Jahren besuchten von 14. bis 18. Juli 2003 die erste KinderuniWien. 115 Lehrende unterrichteten 6435 Minuten Wissenschaft. 500 Plakate und 12.000 Flyer machten auf das vom Kinderbüro an der Universität Wien und von wienXtra veranstaltete Freizeitangebot aufmerksam. Viele Fotos, Auszüge aus Vorlesungsmitschriften und dem Gästebuch, vor allem lebendige Zitate von Kindern, Lehrenden und Eltern vermitteln einen Eindruck vom Leben, das in dieser einen Sommerwoche die ehrwürdigen Hallen der Alma Mater erfüllte. "Viele Lehrende sagten nach der Kinderuni-Woche, dass ihnen etwas abgehen würde, die Uni war wieder so ruhig, alles lief wieder wie gehabt", meinte auch Vizerektor Arthur Mettinger bei der Präsentation. Mettinger betonte auch, dass die Universität Wien eine internationale, eine der größten europäischen Universitäten sei, dass sie aber auch eine Wiener Universität sei, die mit diesem Projekt eben den Wiener Kindern Wissenschaft und Forschung be-greifbar machen möchte.
Toga, Tipps und tolle Fragen "Ein Meilenstein der außerschulischen Kinderbildung", lobte Sabine Krones von der kinderinfo, die bei der Präsentation fünf Lehrende der (Kinder)Uni Wien - Mag. Iris Golden (Institut für Staats- und Verwaltungsrecht), Dr. Robert Kert (Institut für Strafrecht und Kriminologie), Mag. Julia Petschinka, Dr. Sonja Schreiner (Institut für Klassische Philologie, Mittel- und Neulatein) und Mag. Christian Stütz (Institut für Astronomie) - nach ihren Erfahrungen mit dem Unterricht vor Kindern befragte. "Kinder stellen einfach Fragen, sie haben nicht so viel Angst, etwas Falsches zu sagen oder eine ‚dumme' Frage zu stellen", erklärte die Physikerin Julia Petschinka den Unterschied zu erwachsenen Studierenden. Sonja Schreiner zeigte den anwesenden Kindern erneut, wie die "alten Römer" ihre Toga trugen. Alle Beteiligten lobten den hervorragenden Wissensaustausch zwischen Lehrenden und Kindern. Und welche Tipps haben die Kinder selbst für die nächste Kinderuni auf Lager? "Die Vorlesungen haben am meisten Spaß gemacht, wenn wir nicht nur zuhören und herumsitzen mussten, sondern wenn experimentiert wurde, wenn es lustig war - und wenn wir gegessen haben", fassen die Mag. univ. iuv. Klara, Konstanze und Sebastian zusammen. Mit diesen Empfehlungen, mit dem Enthusiasmus der Organisatorinnen und mit den beeindruckenden Erfahrungen aller Beteiligten sollte es auch 2004 gelingen, Kindern Räume und Programme für Erwachsene zugänglich zu machen (so ein erklärtes Ziel des Wiener Ferienspiels), sie zu erobern und auf den Kopf zu stellen. Wie heißt es auf der letzten Seite des Buches: "Nächstes Jahr Möchte Ich wieder kommen! Theresa" - Ich auch. (mh) Kinderbüro an der Universität Wien Broschüren liegen in der wienXtra Kinderinfo auf:
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