Am Donnerstag, 5. März 2009 findet in der Aula am Campus der Universität Wien - in Kooperation mit der Medizinischen Universität Wien, der BOKU und der TU Wien - eine Podiumsdiskussion zum Thema "Science goes Gender. Frauenförderung und Gleichstellung an Österreichs Universitäten" statt. Die Veranstaltung steht im Kontext des 98. Internationalen Frauentages am 8. März 2009. |
Im Zentrum der Diskussion stehen die Situation von Frauen an österreichischen Universitäten im Kontext internationaler Entwicklungen, die gesetzlichen Grundlagen für Frauenförderung und Gleichstellung sowie deren Umsetzung. Zusätzlich sollen effektive Maßnahmen zur Förderung des weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchses erarbeitet werden.
Hochkarätige Diskussionsteilnehmer
Die Podiumsdiskussion wird von Christa Schnabl (Vizerektorin Studierende und Weiterbildung der Universität Wien), Gabriele Heinisch-Hosek (Bundesministerin für Frauen und öffentlichen Dienst) und der Vizerektorin für Frauenförderung und Personalentwicklung an der Medizinischen Universität Wien, Karin Gutiérrez-Lobos, eröffnet.
Unter der Moderation von Lisa Nimmervoll von "Der Standard" werden Renée Schroeder, Leiterin des Departments für Biochemie der Universität Wien, die ehemalige Rektorin der BOKU, Ingela Bruner, Friedrich Faulhammer, Leiter der Sektion VII "Universitäten und Fachhochschulen" des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung sowie der Rektor der TU Wien, Peter Skalicky, Aspekte der Frauenförderung und Gleichstellung an heimischen Universitäten aus verschiedenen Perspektiven beleuchten. Nach der Diskussion wird bei musikalischer Untermalung durch die "Wiener Frauenschrammeln" zum Buffet geladen.
Erster Internationaler Frauentag: 19. März 1911
Der Vorschlag zur Einführung eines internationalen Frauentages geht auf die deutsche Sozialistin Clara Zetkin zurück, die die Idee auf der "Zweiten Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz" am 27. August 1910 in Kopenhagen vorbrachte. Ungefähr ein halbes Jahr später, am 19. März 1911, fand in Dänemark, Deutschland, Österreich, der Schweiz und den USA der erste Internationale Frauentag statt. Erst 1921 wurde der Termin in Gedenken an den Aufmarsch russischer Arbeiterinnen für "Brot und Frieden" 1917 in St. Petersburg auf den 8. März verlegt. Im Nationalsozialismus verboten, bekam der internationale Frauentag vor allem Ende der 1960er bzw. Anfang der 1970er Jahre durch das Einsetzen der neuen Frauenbewegung seine heutige Bedeutung zugeschrieben. (mw)
Podiumsdiskussion: "Science goes Gender. Frauenförderung und Gleichstellung an Österreichs Universitäten" Donnerstag, 5. März 2009, 16 bis 19 Uhr Campus der Universität Wien, Hof 1, Aula Spitalgasse 2-4, 1090 Wien Einladung (PDF) |