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Werner Gruber und Gero Vogl bei der Pressekonferenz zum spiel.raum.physik.


Gruber veranstaltet einen Papierflieger-Wettbewerb ...


und demonstrierte, dass Ketchup im Ruhe- zustand ein Festkörper ist - führt man jedoch Energie zu (durch rühren, schütteln), dann wird es flüssig. Fotos: Frey/ÖuVM


Auch darum geht es bei spiel.raum.physik: zu zeigen, dass Physik Spaß machen kann.


spiel.raum.physik - das Wissenschaftsfestival an der Universität Wien
Jahr der Physik, Veranstaltungen
Redaktion am 28. September 2005

Am Donnerstag, 29. September 2005, startet um 13 Uhr im Hauptgebäude der Universität Wien das Wissenschaftsfestival spiel.raum.physik anlässlich des World Year of Physics 2005. Zahlreiche Mitmach-Aktivitäten, physikalische Kunst- und Zaubervorführungen, Vorträge und ein Symposion laden bei freiem Eintritt bis Samstag zum Reinschauen ein.

1905 veränderte Albert Einstein mit drei "Geniestreichen" grundlegend die moderne Physik, und diese drei fundamentalen Entdeckungen ? die Relativitätstheorie, die Quanten-Natur des Lichts und die Brownsche Bewegung ? prägen nun das Programm von spiel.raum.physik: Von Donnerstag bis Samstag zeigt spiel.raum.physik, wie sehr Physik unseren Alltag verändert hat ? man denke nur an Fernsehen, Handy oder GPS ? und welche große Rolle Physik in der modernen Forschung vieler Disziplinen spielt ? von der Archäologie bis zur Zellbiologie.

spiel.raum.LABOR ? Experimente für alle

Im Arkadenhof werden über 70 Experimente aufgebaut. Neben renommierten ForscherInnen, wie die Gruppe um Anton Zeilinger und Markus Arndt, präsentieren auch SchülerInnen ihre selbst entwickelten Versuchsanordnungen. Ob Experimente an Photonen, zu Supraleitung, Umweltradioaktivität oder stereotaktischer Chirurgie ? Interessierte sind eingeladen, den ExpertInnen nicht nur über die Schultern zu schauen, sondern auch selber mitzumachen.

hinHöRsaal ? Mini-lectures für groß und klein

In 40-minütigen Vorträgen für alle Altersgruppen veranschaulichen WissenschaftlerInnen die Anwendungsvielfalt der modernen Physik. Beispiele: "The Inner Light ? Physik eröffnet den Blick in das Innere des Körpers" von Wolfgang Birkfellner von der Medizinischen Universität Wien, "Die Physik von Star Trek" von Werner Gruber vom Institut für Experimentalphysik oder "Vom Saurierknochen zum Fahrradrahmen" von Anke Pyzalla von der Technischen Universität Wien.

Physics on stage ? Bühne frei für Wissenschaftsartistik

Kunst, Zauberei und Unterhaltung wäre ohne Physik auch nur halb so spannend. Das zeigen die Physikanten, die mit Mechanik, Wasser, Feuer und Klang spektakuläre Effekte erzielen, der Circus Rabiat, der mit Feuer und Flammen gewagte Artistik zeigt, oder der Zirkus Meer, der aus Holzteilen den Leonardo-Ring nachbaut und eine Brücke ohne Nägel, Schrauben und Dübel konstruiert. Die Sputniks setzen sich über Naturgesetze hinweg und lassen die Schwerkraft einfach nach oben wirken. Physikalische Zauberei von Dieter Kadan rundet das Show-Programm ab.

spiel.zeug.physik ? Der Wettbewerb

SchülerInnen aller Alterstufen nehmen an Wettbewerben teil. Sie messen sich an ihren selbstgebauten Fotoapparaten, Kurzzeitmessern, Biomassefahrzeugen oder Papierflieger. Am meisten TeilnehmerInnen werden bei der Papierflieger-Ausscheidung erwartet, wo tolle Sachpreise winken.

Symposion ? Die Brownsche Bewegung, ein interdisziplinäres Phänomen

International renommierte Physiker veranschaulichen das Phänomen der Zufallsbewegung in Physik, Archäologie, Biologie, Ökologie, Soziologie und Finanz. Gero Vogl, spiel.raum.physik-Initiator und Vizedekan an der Fakultät für Physik der Universität Wien, liefert in seinem Vortrag den Einstieg zum Thema. James Steele von der University of Southhampton erklärt die prähistorische Besiedlung Amerikas an Hand des Brownschen Modells, Marius Gilbert von der Universität Brüssel rekonstruiert mit Hilfe der Brownschen Theorie die Ausbreitung der Rosskastanien-Miniermotte über Europa, oder Walter Schachermayer von der TU Wien nützt das Brown'sche Modell zur Annäherung an Aktienkurse (Donnerstag, 29. September 2005, ab 14.30 Uhr, Großer Festsaal)

Finale ? Die Lange Nacht der Forschung (mit Ticket)

Zum Abschluss von spiel.raum.physik ist die Lange Nacht der Forschung angesagt. Am Samstag, 1. Oktober 2005, startet um 17 Uhr das Programm "Alles im Griff? Wissenschaft und Sicherheit". Physik, Chemie und Risikoforschung bieten bis 24 Uhr eine breite Palette von Forschungsbeiträgen zum Thema Sicherheit. (vs)   

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