![]() Nach der Vertragsunterzeichnung: Die Stifterin Herta Messerli mit dem Stiftungsgeschäftsführer Heinz Schweizer (li) und den drei Wiener Rektoren Wolf-Dietrich v. Fircks, Georg Winckler und Wolfgang Schütz. Universität Wien Veterinärmedizinische Universität Wien Medizinische Universität Wien Messerli-Stiftung Kommentar von Kurt Kotrschal vom Department für Verhaltensbiologie in "Die Presse" Forschungsgruppe Mensch-Tier-Beziehung an der Universität Wien |
Tierliebe Universitäten: Neues Forschungsinstitut für Tierschutz |
| Forschung, Tiere & Forschung |
| Redaktion am 1. Februar 2010 |
Ein eigenes Forschungsinstitut mit vier ProfessorInnen und 16 MitarbeiterInnen wird sich in Wien schon bald wissenschaftlich mit Fragen der Mensch-Tier-Beziehung, Tierschutz und Tierethik beschäftigen. Den Projektauftrag für die Einrichtung des interdisziplinären Kompetenzzentrums haben drei Wiener Universitäten - die Veterinärmedizinische Universität Wien, die Medizinische Universität Wien und die Universität Wien - bei einer internationalen Ausschreibung der Schweizer "Messerli-Stiftung" an einem Strang an Land gezogen. |
Mit der internationalen Ausschreibung der Schweizer Messerli-Stiftung hat das gemeinsame Konzept der drei Wiener Universitäten einen der größten europäischen Stiftungswettbewerbe gewonnen. "Forschungsinstitut für Tierschutz, Tierethik und Tierschutzrecht" soll das neue Kompetenzzentrum, das sich unter anderem der naturwissenschaftlichen Grundlagenforschung im Bereich Tierhaltung und sowie Fragen der Mensch-Tier-Beziehung widmen wird, heißen. "Mit dem Husarenstück dieser Institutsgründung werden die Wiener Universitäten auch international zu Vorreitern für die Etablierung der Mensch-Tier-Beziehung als akademische Disziplin", kommentiert der Zoologe Kurt Kotrschal vom Department für Verhaltensbiologie den interuniversitären Erfolg. |

