![]() spiel.zeug.physik ? im Rahmen von spiel.raum.physik von 29.9. bis 1.10.2005 an der Universität Wien. ![]() spiel.zeug.physik ? der SchülerInnen-Wettbewerb. ![]() Physiker Gero Vogl, Initiator von spiel.raum.physik. spiel.raum.physik Institut für Materialphysik Homepage von Gero Vogl |
Universität Wien wird im Herbst zum spiel.raum.physik |
| Jahr der Physik |
| Michaela Hafner (Redaktion) am 13. Mai 2005 |
Auch die Universität Wien beteiligt sich am World Year of Physics 2005: Der Physiker Gero Vogl und sein Team veranstalten gemeinsam mit der Österreichischen Physikalischen Gesellschaft ein Physik-Festival der Superlative: den "spiel.raum.physik". Zahlreiche Mitmach-Aktivitäten, Vorträge, ein Symposion, SchülerInnenwettbewerbe und schließlich die Lange Nacht der Forschung laden von 29. September bis 1. Oktober 2005 zu einem Blick in die Welt der Physik ein. |
Weltweit wird heuer Albert Einsteins "annus mirabilis" von 1905 gedacht: In nur einem Jahr publizierte er drei neue, für die Physik fundamentale Ergebnisse: Er erklärte die Brown'sche Bewegung, schuf die Relativitätstheorie und zeigte, dass Licht aus kleinen Teilchen, den Lichtquanten, zusammengesetzt ist. "100 Jahre später sind alle Interessierten eingeladen, einen Blick hinter die Kulissen der modernen physikalischen Forschung zu werfen", so o. Prof. Dr. Gero Vogl vom Institut für Materialphysik und erinnert daran, wie sehr die Physik in den letzten Jahren unser Leben verändert hat ? von Fernsehen über Ultraschall bis zu Computer-Tomografie. Symposion "Brown'sche Bewegung" Alle Veranstaltungen von spiel.raum.physik finden im Hauptgebäude der Universität Wien bei freiem Eintritt statt. Gleich für den ersten Tag (Donnerstagnachmittag, 29.9.2005) organisiert spiel.raum.physik ein Symposion zur Brown'schen Molekularbewegung. Zusammen mit ArchäologInnen und BiologInnen zeigt Gero Vogl, wie mit Einsteins Gleichung die Migration von Menschen oder auch die Wanderung von Tieren beschrieben werden kann. SchülerInnen der Oberstufen sind dazu herzlich eingeladen. Vorträge Für Interessierte und SchülerInnen aller Altersstufen finden von Donnerstag bis Samstag (29.9. bis 1.10.2005) zahlreiche Vorträge statt. So kann man mit Peter Aichelburg eine Zeitreise durch Wurmlöcher unternehmen oder Heinz Oberhummer folgen, wenn er den Bogen ?Vom Urknall bis zur dunklen Energie? schlägt. Der Physik-Nobelpreisträger des Jahres 2004, der US-Amerikaner Frank Wilczek, spricht über seine neuesten Ergebnisse. spiel.raum.LABOR Während der drei Festival-Tage finden die spiel.raum.LABOR-Experimente statt. Nicht nur bekannte Physiker wie Anton Zeilinger oder Markus Arndt werden Versuche präsentieren, "auch SchülerInnen sind eingeladen, ihre Experimente der Öffentlichkeit zu präsentieren", so Vogl (Anmeldung auf der Homepage www.spielraumphysik.at). spiel.zeug.physik ? SchülerInnen-Wettbewerb Und nochmals sollen SchülerInnen im Mittelpunkt stehen, denn die ganz junge Forschung bildet einen Schwerpunkt des Festivals. SchülerInnen aller Schulstufen sind eingeladen, sich an den Wettbewerben zu folgenden Themen zu beteiligen: Fotografie, Kurzzeitmesser, Biomasse-Fahrzeug, Papierflieger (Details zu den Teilnahmebedingungen zum Wettbewerb unter www.spielraumphysik.at/wettbewerb). Auf die Bühne: Wissenschaftsartisten Ein spezielles Show-Programm darf im Rahmen eines Events natürlich auch nicht fehlen: "Die 'Physikanten & Co' garantieren bei interaktiven Events mit Mechanik, Wasser, Feuer und Klang spektakuläre Effekte", verspricht Prof. Vogl. Weiters geben Jongleure, Artisten und auch der zweifache Judo-Olympiasieger Peter Seisenbacher ihre Kunststücke zum Besten. Das Show-Programm läuft von Donnerstag bis Samstag im Kleinen Festsaal. Abschluss: Lange Nacht der Forschung Als Abschluss des Festivals steht die Lange Nacht der Forschung (mit Eintritt). Im Rahmen dieser österreichweiten Aktion am Samstag, 1. Oktober 2005 öffnet auch die Universität Wien ihre Pforten. Eine Station zwischen 17 und 24 Uhr wird das Programm "Alles im Griff? Wissenschaft und Sicherheit" sein, in dem Physik, Chemie und Risikoforschung eine breite Palette von Forschungsbeiträgen zum Thema Sicherheit bieten. (mh) spiel.raum.physik Donnerstag, 29. September bis Samstag, 1. Oktober 2005 Universität Wien Dr.-Karl-Lueger-Ring 1, 1010 Wien Info: info@spielraumphysik.at Der Eintritt ist frei (mit Ausnahme der Veranstaltungen im Rahmen der Langen Nacht der Forschung). |



