![]() Die in Lunz am See gebaute Fließrinnenanlage, die für die Experimente verwendet wurde. ![]() Die Fließrinnen werden mit Bachwasser aus dem nahen Oberen Seebach versorgt und ermöglichen experimentelle Arbeit unter sehr naturnahen Bedingungen und auf großem Maßstab. ![]() Ein Kohlenstoff-Meßgerät bestimmt online die Konzentration gelöster organischer Kohlenstoffe in zwei Rinnen während eines mehrstündigen Experiments. ![]() Koautorin Iris Hödl vermißt mit einem akustischen Doppler Velocimeter die hydrodynamischen Bedingungen über einem modellierten Bachbett. Publikation in "PLoS One" Department für Limnologie der Fakultät für Lebenswissenschaften |
Vielfältige Bakterienfauna reinigt Flüsse und Bäche effektiver |
| Jahr der Biodiversität 2010, Forschungsprojekte |
| Redaktion am 2. April 2010 |
Abwechslungsreich strukturierte Bäche und Flüsse besitzen eine höhere Selbstreinigungskraft als monotone Kanäle. Dieser alten Weisheit des Wasserbaus sind die WissenschafterInnen Gabriel Singer und Katharina Besemer an der Universität Wien und am WasserCluster Lunz GmbH um den Limnologen Tom Battin im Rahmen von einem FWF-Projekt auf den Grund gegangen. |
Wie sich erstmals zeigte, verursacht geomorphologische Heterogenität in Bächen eine höhere Biodiversität von Mikroben, die wiederum eine höhere Vielfalt an organischen Molekülen aus dem Wasser entfernen, erklärt Tom Battin, Leiter des Departments für Limnologie. Die Arbeiten wurden in der jüngsten Ausgabe der Wissenschaftszeitschrift "PLoS One" veröffentlicht. |




