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Kinderuni-Reporterin Julia Szegedi (12), Fotos: ak


"Ohne Sponsoring keine Großveranstaltung", sagen die Marketing-Expertin Katharina Srnka ...


... und Reinhard Grohs.


Institut für Betriebswirtschaftslehre, Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Von Logos, Fußball und McDonald's
Kinderuni 2006
Juila Szegedi (Kinderuni-Reporterin) am 18. Juli 2006

Was bedeutet eigentlich "Sponsoring"? Geben da die Firmen zum Spaß eine Menge Geld her? Und was hat das ganze mit Fußball zu tun?

Sponsoring ? ein fast alltäglicher Begriff. Doch was bedeutet das? Damit befassten sich Dr. Reinhard Grohs und Prof. Katharina Srnka in ihrer Vorlesung am 18. Juli 2006. Sponsoring ist zumeist finanzielle Unterstützung und für fast alle Veranstaltungen unverzichtbar. Banden und Burger Sponsoring hat verschiedene Gründe: Zum einen, dass die Firmen durch Werbung ihre Bekanntheit und die Einnahmen steigern wollen. Hier ein Beispiel von Dr. Reinhard Grohs: "Wenn jetzt beim Fußball ein entscheidendes Tor geschossen wird, geht dieses Foto in die Zeitungen, wo es Tausende und Abertausende sehen können. Auf diesem Foto ist dann auch die Werbebande hinter und neben dem Tor zu sehen, was die Bekanntheit der abgebildeten Firma oder Marke extrem steigert." Zum anderen, um das Image zu verbessern. Hier wieder ein Zitat Grohs': "McDonald's verbindet man normalerweise mit fetten, ungesunden Burgern und ähnlichem Zeug. Diese Firma sponsert jedoch immer große Sportereignisse wie die Fußball-WM 2006. Fußball verbindet man mit Sport, Gesundheit, Fitness. Da in einem Fußballstadion viele McDonald's-Banner und -Plakate zu finden sind, überträgt man den gesunden Eindruck von Fußball auf McDonald's, und verbessert so die eigene Vorstellung dieses Konzerns." Gibt es verschiedene Arten von Sponsoring? Ja, und zwar drei:
? Sport (ca. 70 Prozent)
? Kunst/Kultur (ca. 20 Prozent)
? Soziale Events (ca. 10 Prozent)
Wie man sehen kann, werden sportliche Ereignisse am meisten gefördert. So sind sieben von zehn Sponsoren in der Sportunterstützung tätig. Von Anfang an ? Wie anhand eines Cola-Beispieles gezeigt wurde, haben die Firmen beim Sponsoring ganz bestimmte Absichten: Das Unternehmen verschafft sich zu allererst ein ansprechendes Logo (Zeichen), das auf Sport-Trikots, Banden und Bühnen gezeigt wird. Weiters sind Präferenz und Image wichtig, was schon vorher erklärt wurde und durch Sponsoring aufgebessert wird. Viel und gute Werbung ist ebenfalls entscheidend. Nur wenn diese Grundsätze erfüllt sind, zeigt sich bei den Kunden eine positive Reaktion. ? bis zum süßen Ende Am Ende der Präsentation wurden zwei Kurzfilme gezeigt, die noch einmal an alle besprochenen Punkte erinnerten. Anschließend gab es ein Wissensquiz, bei dem jeder eine der Punktezahl entsprechende Urkunde und einen süßen Preis erhielt (darum kein bitteres Ende). Ass.-Prof. Mag. Dr. Katharina Srnka und Mag. Dr. Reinhard Grohs sind am Institut für Betriebswirtschaftslehre tätig.

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