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KinderuniReporter Philipp


Die "gelbe Familie"


Warum mögen alle die Simpsons?
Kinderuni 2004
Philipp Sp. (KinderuniReporter) am 15. Juli 2004

Dieser Vortrag war insofern für mich interessant, da ich selbst ein großer Fan dieser aus Springfield stammenden Familie bin und mir über die Tatsache im Klaren bin, dass alle meine Klassenkameraden, Geschwister und Eltern von diesen ?Gelbhäutern? ebenso begeistert sind wie ich. Aber warum mögen wirklich alle (scheinbar sind es tatsächlich alle) die Simpsons?

Der Vortrag lief folgendermaßen ab: Zuerst erzählten uns Agnieszka Dzierzbikka und Christian Körber etwas über die Aufgaben der Pädagogik (= Wissenschaft vom Lernen) und deren Wichtigkeit für das tägliche Leben. Dann sahen wir uns die Folge ?eine ganz normale Familie? in drei Abschnitten gemeinsam an. Wir sollte sie aber nicht ?einfach anschauen?, sondern sie mit einem kritischem Auge betrachten und auf (wenn möglich) alle Details achten. In jeder ?Pause? (zwischen den Abschnitten) diskutierten wir über die Handlung, die Eigenschaften der Charaktere und sonstige Tatsachen, Gegenstände, Angewohnheiten der Simpsons ?etc. Dabei erwiesen sich die meisten Studenten als Simpsons-Vollprofis und auch die mitgebrachten Eltern kannten diese Familie teilweise sehr gut. Verschiedenste Theorien wurden entwickelt, Schlüsse gezogen und Enddeckungen gemacht. Inhalt der Folge Die Folge handelt von folgendem: Die gesamte Familie ist bei einem Betriebspicknick bei Homers (der Vater) Chef, Mr. Burns, eingeladen. Alle Arbeiter aus seinem Atomkraftwerk sind bemüht, auf dessen Besitzer einen möglichst guten Eindruck zu hinterlassen, so lassen ihn zum Beispiel alle beim Sackhüpfen gewinnen. Nur die Familie Simpson scheint die nur rhetorisch gemeinte Redewendung ?fühlt euch wie zu Hause? aus Mr. Burns? Mund ein wenig zu ernst gemeint haben: Marge (die Mutter) betrinkt sich, Bart (der Sohn) jagt die Flamingos und Lisa (die Tochter) geht im Zierbrunnen schwimmen. Das öffnet (anscheinend) Homer die Augen, wie schrecklich seine Familie ist und er beschließt, das zu verändern. Bei den anderen Familien-Mitgliedern stößt er dabei auf breite Ablehnung, ihnen ist es offensichtlich egal, wie sie sich in der Öffentlichkeit benehmen. Es gelingt dem Vater jedoch nicht und so gehen sie zu einem Psychologen. Dass, um diesen zu bezahlen, die College-Ersparnisse der beiden Kinder verwendet und der Fernsehapparat verkauft werden musste (dem Anschein nach der schlimmere Verlust), ist jedoch keinem lieb. Doch um das Wohl der Gemeinschaft wegen wir dies gemacht und Dr. Monroe (der Psychologe) aufgesucht. Diesem gelingt es jedoch nicht, die Simpsons zu ?heilen? und so erhalten sie das doppelte Geld zurück. Dass sie sich darum den Fernseher zurückkaufen können und noch ein wenig Geld dazu haben, macht sie so glücklich, dass sie am Ende, scheinbar, doch zusammen finden. Die Thesen, dass die Simpsons deshalb so populär sind, wie das nun mal der Fall ist, wurde aufgestellt, dass die Simpsons einfach das machen, was viele Familien gerne machen würden. Ein anderer Student meinte, ihre Beliebtheit gehe auf ihr Tollpatschig-Sein zurück. Oder ist es deshalb, weil wir so viel aus ihnen lernen können? Oder wegen dem schwarzen Humor dieser Serie? Der Mythos um die Popularität dieser 8-fingrigen Familie, die Frage warum, jeder die Simpsons mag, ist wohl ebenso schwierig zu beantworten wie die Frage, ob das Weltall endlich oder unendlich ist. Philipp Sp. ist 13 Jahre alt und besucht das GRG 3 in der Hagenmüllergasse.  

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