Archiv der Online-Zeitung der Universität Wien
"Wem gehört der Mond?" |
| Kinderuni 2006 |
 |
| Stefan Maukner und Philipp Molitor (Kinderuni-Reporter) am 11. Juli 2006 |
 |
Am 11. Juli 2006 berichtete der Rechtswissenschaftler August Reinisch an der Kinderuni in seiner Vorlesung "Wem gehört der Mond?" von den ersten Entdeckungen im Weltall bis zum Mondvertrag 1979. |
 |
Vom 15. bis ins 19. Jahrhundert entsandten viele große Staaten Forschungsreisende mit Schiffsflotten, um neue Länder zu entdecken, z.B. den Italiener Christoph Kolumbus oder den Engländer James Cook. Im 20. Jahrhundert machten Russland und Amerika einen Wettlauf um die Besetzung des Mondes.
Der Wettlauf beginnt: ? 1957: erster Satellit im All (Sputnik, UdSSR) ? 1961: erster bemannter Raumflug (USA) ? 1969: Neil Armstrong betrat als erster Mensch den Mond mit den Worten "Dies ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein großer Sprung für die Menschheit." Eine Million Menschen verfolgten zuhause vor ihren Fernsehgeräten die Mondlandung. ? Schon 1967 wird im Weltraumvertrag festgelegt, dass sich kein Land den Mond und andere Himmelskörper aneignen darf. Der Weltraumvertrag wurde bewusst geschlossen, um zu verhindern, dass ein Land Anspruch auf den Mond oder andere Himmelskörper und deren Bodenschätze erhebt. ? 12 Jahre danach wurde der Vertrag erneuert und beschlossen, dass der Mond "das gemeinsame Erbe der Menschheit" sei.
Ao. Univ.-Prof. MMag. Dr. August Reinisch unterrichtet am Institut für Europarecht, Internationales Recht und Rechtsvergleichung der Universität Wien. |