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Kinderuni-Reporterin Verena ...


... in der Vorlesung "Wo wohnten die antiken Götter?".


Johannes Divjak erzählte gemeinsam mit Sonja Schreiner über den Sitz der Götter im Olymp.




Den Kindern hat die Vorlesung Spaß gemacht.


Prof. Divjak ist erstaunt, dass die Kinderuni-Studierenden oft mehr wissen als die "echten" Studenten.


Zeus und seine antiken Götter
KinderuniWien 2007, Service
Kinderuni-Reporterin Verena Heinthaler am 18. Juli 2007

Zu Beginn der Vorlesung "Wo wohnten die antiken Götter?" fragten die Vortragenden Sonja Schreiner und Johannes Divjak die Studierenden der Kinderuni, ob sie wissen, was Götter seien. Alle Kinder hatten verschiedene Ansichten dazu. Einige der Antworten waren: "übermächtige Menschen" oder "Herrscher".

Anfangs erklärten die Vortragenden Opfergaben: In Ländern, wo Menschen an mehrere Götter glauben, bringen sie diesen Opfergaben. Das sind Geschenke in Körben, wie zum Beispiel schön hergerichtetes Essen. Das ist vergleichbar damit, wenn wir regelmäßig am Sonntag in die Kirche gehen. Opfergaben werden zu einem Altar gebracht, wo mehrere Familien zusammenkommen und gemeinsam beten. Griechische und römische Götter Danach erzählten Sonja Schreiner und Johannes Divjak über die Welt der griechischen Götter, wie Aphrodite, Göttin der Schönheit, Athene, Göttin der Weisheit, Poseidon, Gott des Meeres oder Aiolos, Gott der Winde. Viele der griechischen Götter gab es auch im alten Rom, nur unter einem anderen Namen. So heißt zum Beispiel der griechische Gott Zeus in Rom Jupiter, sein Symbol ist der Blitz; der griechische Gott Poseidon heißt im alten Rom Neptun, sein Symbol ist der Dreizack; die griechische Göttin Athene mit dem Speer als Zeichen nennen die alten Römer Minerva. Im Tempel In Griechenland wohnten die Götter am Olymp im Himmel. Auf der größten Wolke lebten die wichtigsten Götter, weniger wichtige Götter wohnten auf kleineren Wolken. Die Menschen, die an die Götter glaubten, erbauten für sie das Pantheon, einen Tempel für alle Götter. Dieser wurde nach der Größe der Götter bewohnt. Zeus, der Göttervater hatte ein großes Zimmer in der Mitte des Tempels und seine Frau Hera und seine Lieblingstochter Athene hatten ihre Zimmer daneben. Im Inneren des Tempels ist es sehr bunt  und die Decken und  Böden sind verziert.  Doch die meisten Menschen glauben, dass die alten Tempel nur weiß waren, weil viele Verzierungen heute nicht mehr existieren. Die Tempelführung Am Ende der Vorlesung zeigten uns die Vortragenden am PC einen dreidimensionalen Tempel und das Kolosseum auf der Leinwand. Mit der Maus konnte man verschiedene Räume besichtigen und durchspazieren. Die zehnjährige Emilie, Laura und Johanna sagten über die Vorlesung: "Uns hat sie sehr gut gefallen. Am meisten Spaß hat uns der Fragebogen über die antiken Götter gemacht. Wir haben schon sehr viel alleine gewusst, aber nicht, dass es so viele Götter gibt." Johannes Divjak über seine Vorlesung:
"Ich unterrichte Latein auf der Uni Wien und bin schon mehrere Jahre bei der Kinderuni  dabei. Es macht mir großen Spaß, Kinder zu unterrichten. Ich bin erstaunt, wie viel die Kinder wissen, meist mehr als die Studenten im ersten Semester." Kinderuni-Reporterin Verena Heinthaler ist 12 Jahre alt.

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