Alle Artikel des China-Dossiers zum Download (PDF)

Theresa Dirtl (Redaktion) am 6. Juli 2007
Der Yangtze in China ist mit 6.380 Kilometer nicht nur einer der längsten, sondern aufgrund seiner Verschmutzung auch einer der gefährdetsten Flüsse weltweit. Die Umweltgeowissen- schafterInnen Yi Yang und Thilo Hofmann arbeiten seit vier Jahren zusammen und untersuchen Schadstoffe von Fluss-Sedimenten in China, Deutschland und Österreich. In den nächsten Jahren soll die bestehende Forschungskooperation zwischen Wien und China noch weiter ausgebaut werden. >> weiterlesen
Simone Kremsberger (Redaktion) am 6. Juli 2007
Susanne Weigelin-Schwiedrzik und Sascha Klotzbücher untersuchen in einem FWF-Projekt die Gesundheitsversorgung von NomadInnen in einem Kreis der Autonomen Region Xinjiang. Gemeinsam mit WissenschafterInnen der Universität Shihezi und lokalen Partnern wollen sie ein Gesundheitsszenario für die Bevölkerung entwickeln. >> weiterlesen
Heidrun Huber (Redaktion) am 5. Juli 2007
Weltweit gibt es unterschiedlichste Standards in der Bioethik. Österreich beispielsweise betrachtet die Forschung an menschlichen Embryonen kritisch. China hat im Gegensatz dazu international die liberalsten ethischen Standards in der Biomedizin. Im EU-Projekt "Bionet" treffen sich China und Europa. Ziel des Projekts ist es, ein Netzwerk zwischen China und Europa zur ethischen Governance biomedizinischer Forschung aufzubauen. Einer der 21 Projektpartner ist die Forschungsplattform "Life - Science - Governance" der Universität Wien. >> weiterlesen
Harald Zwilling (Redaktion) am 5. Juli 2007
Jia-Ming Zhu, einst Wirtschaftsprofessor und Regierungsbeamter in Peking, musste China 1989 aus politischen Gründen verlassen und war anschließend unter anderem in Harvard, am MIT und für die UNIDO tätig. Derzeit arbeitet er an der Universität Wien an seiner Habilitation: einer Erklärung des chinesischen Wirtschaftswunders aus ökonomischer und historischer Sicht. >> weiterlesen
Theresa Dirtl (Redaktion) am 4. Juli 2007
Recht spielte in China lange Zeit eine untergeordnete Rolle. Erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts kam es zu einer umfassenden Reform des Rechtssystems, die nach der Gründung der Volksrepublik China 1949 durch Mao Zedong wieder stark beschnitten wurde. Seit Ende der 1970er Jahre erfährt die Beschäftigung mit Recht, die sich stark am Westen orientiert, einen neuerlichen Aufschwung. Die von politischen Systemen und gesellschaftlichen Zusammenhängen geprägte Entwicklung der chinesischen Rechtskultur erforscht die Sinologin Agnes Schick-Chen. >> weiterlesen
Michaela Hafner (Redaktion) am 4. Juli 2007
Der China-Beauftragte der Universität Wien Richard Trappl im Gespräch über sprachliche und kulturelle Kompetenz, den Rechtsdialog mit China und die Aktivitäten des Konfuzius-Institutes. >> weiterlesen
Simone Kremsberger (Redaktion) am 3. Juli 2007
Der "grausame" Chinese, der "gelbe" Chinese - diese Klischees sind leicht als solche zu entlarven und halten sich doch beständig. Woher solche Stereotype stammen und wie sich das Bild von China in Europa entwickelt hat, untersuchen die Geschwister Lehner: Georg Lehner erforscht in einem FWF-Projekt den China-Diskurs in europäischen Enzyklopädien im 18. und frühen 19. Jahrhundert, Monika Lehner beschäftigt sich in ihrem Habilitationsprojekt mit China-Karikaturen in der satirisch-humoristischen Publizistik Österreich-Ungarns. >> weiterlesen
Bernadette Ralser (Redaktion) am 3. Juli 2007
Chinas Eliteuniversitäten wie Peking Universität oder Renmin erfreuen sich internationaler Renommiertheit. Weniger bekannt sind die zahlreichen regionalen Hochschulen - auf die 1,3 Milliarden EinwohnerInnen im Land der Mitte kommen insgesamt 1.700 Universitäten. Die Online-Universitätszeitung Wien sprach mit dem Sinologen Richard Trappl über die Universitätslandschaft und den Forschungsstandort China. >> weiterlesen
Bernadette Ralser (Redaktion) am 2. Juli 2007
Trotz Zensur und Diskussionsverbot wird in China lebhaft über die Kulturrevolution diskutiert. Dennoch haben die ChinesInnen die traumatischen Erfahrungen dieser Zeit noch längst nicht verarbeitet. Grund dafür ist das Fehlen einer allgemein anerkannten historischen Deutung der Ereignisse. >> weiterlesen
Bernadette Ralser (Redaktion) am 2. Juli 2007
Die Zeit der Kulturrevolution wird in den Lehr- und Geschichtsbüchern chinesischer SchülerInnen in drei bis vier kryptischen Sätzen abgehandelt. Ähnlich wie in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg spricht auch die Elterngeneration nicht gerne über ihre Rolle in dieser Zeit. Darüber hinaus tut die Kommunistische Partei ihr Möglichstes, den öffentlichen Diskurs über die Kulturrevolution zu unterbinden. Nichtsdestotrotz wird in und außerhalb Chinas lebhaft "Kulturrevolutionsgeschichte" geschrieben. >> weiterlesen