Redaktion am 20. April 2009
Im Rahmen eines mehrteiligen Beitrags präsentiert dieUniversitaet-online gemeinsam mit Univ.-Prof. Dr. Joachim Hermisson von der Fakultät für Mathematik und den Max. F. Perutz Laboratories eine Auswahl jener Bereiche an der Universität Wien - und darüber hinaus -, die sich mit Evolutionsforschung beschäftigen. Im zweiten Teil stellen sich die Fachgebiete Ökogenetik, Evolutionsbiologie und Biomathematik vor. >> weiterlesen
Redaktion am 2. April 2009
Der Forschungsstandort Wien mischt im Bereich der Evolutionsforschung international an vorderster Front mit. In Zusammenarbeit mit Joachim Hermisson von der Fakultät für Mathematik hat sich dieUniversitaet-online anlässlich des Darwin-Jahres 2009 auf die Suche nach "Darwins Erben" an der Universität Wien und darüber hinaus gemacht - und sie in den unterschiedlichsten naturwissenschaftlichen Bereichen und Disziplinen gefunden. >> weiterlesen
Petra Schiefer (Redaktion) am 31. März 2009
Haben Nesseltiere wie Seeanemonen, Korallen oder Quallen Muskeln? Wer einmal eine Seeanemone in den Händen gehalten hat, weiß, dass sich diese Tiere zusammenziehen können - also zumindest eine muskelähnliche Struktur aufweisen. Im FWF-Projekt "Muskelentwicklung in Cnidaria" untersucht der Evolutionsbiologe Ulrich Technau, wann sich Muskeln in der tierischen Evolution entwickelt haben und woraus sie aufgebaut wurden. Nesseltiere eignen sich dafür besonders gut: Sie sind vor 600 Millionen Jahren entstanden und äußerst interessant für die Evolutionsforschung. >> weiterlesen
Gastbeitrag von Joachim Hermisson am 30. März 2009
150 Jahre nach Charles Darwins "Origin of Species" führen neue DNA- Sequenzierungstechnologien und moderne mathematische Methoden zu erstaunlichen Erkenntnissen über die Bedeutung und Reichweite natürlicher Selektion. In der Evolutionsforschung zeichnet sich der Anfang einer neuen integrativen Phase ab, in der Konzepte aus Ökologie, Genetik, Entwicklungsbiologie, Bioinformatik und Mathematik auf der Ebene molekularer Sequenzdaten verknüpft werden. Wien ist mit zahlreichen Forschungsgruppen ein Zentrum dieser Entwicklung. >> weiterlesen
Bernadette Ralser am 27. März 2009
Im inoffiziellen Darwin-Jahr hat plötzlich jeder etwas über den berühmten britischen Naturforscher zu sagen. Wirklich gelesen haben sein Werk nur die Wenigsten. Im Alltagsgebrauch darwinistischer Ideen haben sich daher im Laufe der Zeit viele Mythen, Gerüchte und Irrtümer eingenistet - "Darwin in Gänsefüßchen", nennt Mitchell Ash dieses Phänomen. Im Interview schließt der renommierte Wissenschaftshistoriker, der sich zurzeit auf einem Forschungssemester in den USA befindet, die gängigsten Wissenslücken. >> weiterlesen
Heidrun Huber (Redaktion) am 3. März 2009
Menschen haben zwei Chromosomensätze, bei Pflanzen hingegen ist es oft zu einer Vervielfachung der Chromosomensätze gekommen. Dieses Phänomen wird als Polyploidie bezeichnet. In der Pflanzenwelt ist Polyploidie sogar einer der wichtigsten Wege der Artbildung überhaupt. Peter Schönswetters Team am Fakultätszentrum Biodiversität rekonstruiert mit interdisziplinären Methoden die Evolution des Polyploidie-Komplexes der Gebirgspflanze "Krainer Greiskraut" und untersucht, wie die verschiedenen Produkte dieser Evolution neben- und miteinander bestehen können. >> weiterlesen
Redaktion am 11. Februar 2009
Am 12. Februar 2009 jährt sich Charles Darwins Geburtstag zum 200. Mal, und vor 150 Jahren erschien sein Hauptwerk "Die Entstehung der Arten". Diese beiden Jubiläen machen 2009 zum inoffiziellen Darwin-Jahr, in dem zahlreiche Veranstaltungen stattfinden und eine Vielzahl an Publikationen erscheint. Auch dieUniversitaet-online widmet sich in einer laufenden Serie dem britischen Naturforscher. >> weiterlesen
Theresa Dirtl (Redaktion) am 6. Februar 2009
Der Gebrauch von Werkzeug im Tierreich wird gemeinhin als anspruchsvolle Leistung betrachtet. Dennoch unterscheiden sich Spechtfinken, die u.a. Kaktusstacheln zum Nahrungserwerb einsetzen, in ihren kognitiven Leistungen nicht von verwandten Arten, die keine Werkzeuge einsetzen. Das fand Elise-Richter-Stipendiatin Sabine Tebbich gemeinsam mit der Doktorandin Irmgard Teschke über diese Gruppe der Darwin-Finken auf den Galapagos-Inseln heraus. >> weiterlesen
Theresa Dirtl (Redaktion) am 16. Januar 2009
Erst durch moderne Genomforschung und biochemische Studien wurde die These bestätigt, dass Archaea eine dritte Lebewesengruppe darstellen, neben Bakterien und Eukaryonten (Pflanzen, Tiere, Pilze). WissenschafterInnen gehen davon aus, dass das Studium der Archaea Aufschluss über die ersten Lebensformen auf der Erde gibt – und damit auch über "unsere" Vorfahren. Die Ökogenetikerin Christa Schleper untersucht in einem aktuellen EU-Projekt, wie Archaea auf Stress wie Hitze, Kälte oder UV-Strahlung reagieren. >> weiterlesen