Ethik und Biomedizin
Gastkommentar von Johannes Huber am 24. Januar 2003
Die moderne Medizin verändert unsere Gesellschaft grundlegend. Mehr denn je bedarf es deshalb Gruppen, die Wertvorstellungen entwickeln und nach außen tragen. Das Christentum kann sie unterstützen. >> weiterlesen
Gastbeitrag von Barbara Neuwirth am 24. Januar 2003
Das Genre Sciencefiction (SF) eignet sich zur Erprobung verschiedenster Szenarien: SF spekuliert über mögliche Zukunftsentwürfe und geht dabei von Tendenzen der Gegenwart aus. Das Thema Reproduktionstechnologien wird anhand eines Streifzugs durch Klassiker der Weltliteratur bis zur feministischen SF der letzten Jahrzehnte beleuchtet. >> weiterlesen
Gastbeitrag von Matthias Beck am 24. Januar 2003
Für die Würde des Embryos, gegen das "therapeutische Klonen" und warum aus menschlichem Samen und Eizelle kein Hamster wird - eine Betrachtung aus theologisch-philosophischer Sicht. >> weiterlesen
Roland Dreger (Redaktion) am 23. Januar 2003
Ethik muss lebbar sein, meint Univ.-Prof. Dr. Franz M. Wuketits vom Institut für Wissenschaftstheorie und Wissenschaftsforschung der Universität Wien und bringt dafür überzeugende Beispiele. DieUniversitaet.at hat sich mit dem Biologen, Philosophen und Wissenschaftsforscher auf eine Spurensuche nach Ethik und Moral in den Naturwissenschaften begeben. >> weiterlesen
Gastbeitrag von Britta Cacioppo am 23. Januar 2003
Wollen wir Kinder oder genetische Erben? Und führt die gesellschaftliche Akzeptanz der modernen Fortpflanzungstechniken zu negativen Folgen wie Eugenik und Menschenzucht? Ein Vergleich der In-vitro-Fertilisation und des reproduktiven Klonens aus feministischer Perspektive. >> weiterlesen
Roland Dreger (Redaktion) am 22. Januar 2003
"Ich will, ein für alle Mal, vieles nicht wissen", schrieb der Philosoph Friedrich Nietzsche und setzte damit dem Willen zur Erkenntnis durch die Weisheit eine Grenze. Wäre es klüger, manche Fragen besser nicht zu stellen, etwa in der Gentechnik? Wem das Wissen um die Manipulation von Genen nützt und ob dieser Eingriff in die Natur von vornherein abzulehnen ist, dazu nimmt Univ.-Prof. Marianne Popp Stellung. Eine Betrachtung aus biologischem, ökologischem und humanitärem Blickwinkel. >> weiterlesen
Gastbeitrag von Gerhard Luf am 22. Januar 2003
Die Entwicklungen in der modernen Biomedizin überfordern zunehmend unsere überkommenen moralischen Routinen. Präimplantationsdiagnostik, Embryonenforschung und Klonen sind ethische Fragen von hoher gesellschaftlicher Relevanz und Maßnahmen mit potentiell großer Eingriffsintensität in Rechtsgüter wie jene des Lebens. Das Recht ist hier gefordert, Schutznormen und institutionelle Rahmenbedingungen zu bieten. >> weiterlesen
Bianca Garloff (Redaktion) am 21. Januar 2003
Definition des Lebens, "Güterabwegung" und die ethische Beurteilung der Stammzellenforschung aus Sicht der Philosophie - dieUniversitaet.at sprach mit Univ.-Prof. Dr. Peter Kampits, Institutsvorstand am Institut für Philosophie der Universität Wien. >> weiterlesen
Daniela Schuster (Redaktion) am 21. Januar 2003
Im Oktober 2002 fanden in Mariazell Gespräche über "Ethik in der Forschung: Menschenzucht?" statt. An ihnen waren auch Professoren der Universität Wien beteiligt. Ergebnis des öffentlichen Diskurses: Eine Resolution. Und die Begründung einer Tradition der Gespräche über Ethik. >> weiterlesen
Gastbeitrag von Ulrich H. J. Körtner am 21. Januar 2003
Hinter jeder Ethik gibt es weltanschauliche Hintergründe. Die theologische Ethik kann einen wertvollen Beitrag zur bioethischen Debatte liefern. Sie spricht sich in ethischen und theologischen Argumenten gegen jedes Klonen von Menschen aus, da sich therapeutisches und reproduktives Klonen nur hinsichtlich ihrer Ziele, nicht hinsichtlich ihrer Technik unterscheiden. >> weiterlesen

