Informationen der Universität Wien zur EURO 2008


Pickerl-Börse: Tauschbörse für SammlerInnen des Panini-Sticker-Albums jeden Freitag (ab 9. Mai) um 14h im Arkadenhof der Universität Wien.

Bernadette Ralser (Redaktion) am 16. Juni 2008
Rund ums runde Leder ranken sich verschiedenste wirtschaftliche Interessen. Da die Marktstrategien, die dem umsatzstarken Geschäft mit dem Fußballkult zugrunde liegen, viel durchsichtiger sind als in anderen wirtschaftlichen Bereichen, eignet sich dieser Sport besonders gut, um globale ökonomische Prozesse zu veranschaulichen. Der Wirtschaftshistoriker Gerald Hödl ist Experte für die Ökonomie des Fußballs und den Fußballarbeitsmarkt. >> weiterlesen
Gastbeitrag von Otmar Weiss am 12. Juni 2008
"Der österreichische Fußball lebt nur mehr von seinem Mythos: den großen Taten der Vergangenheit", "Der ÖFB zeichnet sich dadurch aus, dass die Dinge schön geredet werden" oder "Typisch für den österreichischen Fußball ist die Gemütlichkeit": Solche und ähnliche Zitate spiegeln die Haltung vieler ÖsterreicherInnen gegenüber dem österreichischen Fußball wider. Otmar Weiss und Manfred Russo haben im Vorfeld der EURO 08 untersucht, was sich österreichische Fußballfans von ihrer Nationalmannschaft erwarten. >> weiterlesen
Redaktion am 9. Juni 2008
Ob Fußballfan oder nicht: Die EURO 2008 geht an niemandem spurlos vorüber. dieUniversitaet-online hat Studierende über ihre Erwartungen an das Großereignis befragt. >> weiterlesen
Theresa Dirtl (Redaktion) am 4. Juni 2008
Die WM 2006 in Deutschland nahmen NGOs zum Anlass, Frauenhandel und Zwangsprostitution zu thematisieren. Doch diese Kampagnen gingen teilweise nach hinten los, und Sexarbeiterinnen wurden daraufhin pauschal stigmatisiert. Diese "Kriminalisierung von Sexarbeiterinnen" soll bei der EURO 2008 vermieden werden. Wie dies die österreichischen NGOs im Vergleich zu Deutschland angehen, darüber sprechen die Politikwissenschafterinnen und Frauenrechtsexpertinnen Birgit Sauer und Susanne Kimm am 10. Juni im Rahmen der Ringvorlesung "Fußball - Zur Phänomenologie eines Spektakels". >> weiterlesen
Theresa Dirtl (Redaktion) am 4. Juni 2008
Die WM 2006 in Deutschland nahmen NGOs zum Anlass, Frauenhandel und Zwangsprostitution zu thematisieren. Doch diese Kampagnen gingen teilweise nach hinten los, und Sexarbeiterinnen wurden daraufhin pauschal stigmatisiert. Diese "Kriminalisierung von Sexarbeiterinnen" soll bei der EURO 2008 vermieden werden. Wie dies die österreichischen NGOs im Vergleich zu Deutschland angehen, darüber sprechen die Politikwissenschafterinnen und Frauenrechtsexpertinnen Birgit Sauer und Susanne Kimm am 10. Juni im Rahmen der Ringvorlesung "Fußball - Zur Phänomenologie eines Spektakels". >> weiterlesen
Redaktion am 3. Juni 2008
Ob Fußballfan oder nicht: Die EURO 2008 geht an niemandem spurlos vorüber. dieUniversitaet-online hat WissenschafterInnen und Studierende über ihre Erwartungen an das Großereignis befragt. >> weiterlesen
Gastbeitrag von Gilbert Norden und Otmar Weiß am 30. Mai 2008
Der Soziologe Gilbert Norden und der Sportwissenschafter Otmar Weiß fragen nach den Motiven der unglaublichen Breitenwirkung und der Faszination des Fußballsports. Sie sehen die Gründe unter anderem in der Dynamik, Vielgestaltigkeit und Ästhetik des Spiels, aber auch in dem hohen identitätsstiftenden Faktor von Fußball. >> weiterlesen
Theresa Dirtl (Redaktion) am 28. Mai 2008
Während der Boxfilm längst ein eigenes Filmgenre darstellt, existiert trotz der weltweiten Popularität von Fußball kein allgemein bekannter Fußballfilm. Ein Grund für den Filmwissenschafter Claus Tieber, sich näher damit auseinanderzusetzen, warum es offensichtlich so schwierig ist, Fußball in die Normen und Regeln eines Spielfilms einzubauen. Darüber sprach Tieber auch am 21. Mai im Rahmen der "University Meets Public"-Reihe der Wiener Volkshochschulen. >> weiterlesen
Gastbeitrag von David Forster am 23. Mai 2008
Der "Anschluss" Österreichs an das nationalsozialistische Deutschland im März 1938 bedeutete auch im Fußball gravierende Änderungen, vom Ende der Nationalmannschaft und der Profi-Liga bis zur Vertreibung und Ermordung jüdischer Kicker. In den 1990er Jahren entdeckte die Sozialwissenschaft den Sport als Forschungsfeld zu Alltagswelten während der NS-Diktatur. >> weiterlesen
Bernadette Ralser (Redaktion) am 16. Mai 2008
Mehrere Millionen Fans werden zur Fußball-Europameisterschaft 2008 nach Österreich und in die Schweiz kommen. Veranstaltungen dieser Größenordnung laufen selten ohne Reibereien oder Sachbeschädigungen ab. Das ist jedoch kein fußballspezifisches Phänomen, denn nur eine kleine Minderheit der Fußballfans sucht bewusst nach Gewalt. Die Kriminologin Ireen Friedrich ist Expertin für Fankultur, Sicherheit und Kriminalprävention im Fußballsport. >> weiterlesen