Hertha-Firnberg-Programm
Bernadette Ralser (Redaktion) am 18. Juni 2008
Die Wirbeltiere, zu denen auch wir Menschen zählen, sind gleich "doppelt" gegen Krankheitserreger gewappnet: Sie besitzen ein zweigleisiges Immunsystem. Evolutionär gesehen ist dieser "Zweifachschutz" relativ neu: Erst vor ca. 500 Millionen Jahren begannen Wirbeltiere, zusätzlich zum "natürlichen" auch ein "adaptives" Immunsystem zu entwickeln. Mit diesem evolutionären Prozess beschäftigt sich die Hertha-Firnberg-Stipendiatin Claudia Stocsits an der Fakultät für Chemie. >> weiterlesen
Redaktion am 7. Dezember 2007
Anfang Dezember 2007 vergab der Wissenschaftsfonds FWF zehn neue Stipendien zur Unterstützung von bestens qualifizierten Frauen, die eine Universitätslaufbahn anstreben. Sechs Frauen erhalten ein Hertha-Firnberg-Stipendium, vier Forscherinnen bekommen das Elise-Richter-Stipendium. Vier der zehn Wissenschafterinnen werden ihre Projekte an der Universität Wien durchführen. >> weiterlesen
Theresa Dirtl (Redaktion) am 6. Dezember 2007
Der Germanistin und Hertha-Firnberg-Stelleninhaberin Anna Babka geht es in ihrem FWF-Projekt darum, eine neue Methode innerhalb der germanistischen Literaturwissenschaft zu entwickeln. Dabei verbindet sie Ansätze der postkolonialen Theorie sowie der Gender- und Queertheorie. Alle drei kulturwissenschaftlichen Ansätze eint das Ziel, binäre Oppositionen, wie etwa Mann und Frau, das Eigene und das Andere, zu hinterfragen und zu unterlaufen. >> weiterlesen
Heidrun Huber (Redaktion) am 29. November 2007
Die Hertha-Firnberg-Stipendiatin Isabella Moll untersucht an den Max F. Perutz Laboratories die Interaktion des ribosomalen Proteins S1 mit dem Ribosom. Das Ziel ist, die Bindungsregion näher zu charakterisieren. Diese könnte als Angriffspunkt für neue antimikrobielle Stoffe dienen, die spezifisch Gram-negative Bakterien abtöten könnten. >> weiterlesen
Theresa Dirtl (Redaktion) am 27. November 2007
Gleich einem Resonanzkörper schwingt ein beträchtlicher Anteil der Sterne. Diese Schwingungen werden durch die periodische Ab- und Zunahme des ausgestrahlten Lichts wahrgenommen. Die meisten Sterne schwingen dabei in einem gleichbleibenden Rhythmus, nicht jedoch die so genannten Blazhko-RR-Lyrae-Sterne. Warum es zu diesen Schwingungsschwankungen kommt, untersucht die Hertha-Firnberg-Stipendiatin Katrien Kolenberg in ihrem aktuellen Projekt "Modellierungen und Messungen stellarer Zyklen". >> weiterlesen
Harald Zwilling (Redaktion) am 20. März 2007
Kristalline Materialien haben vielfältige und erstaunliche physikalische Eigenschaften: Vom Schwingquarz in der Quarzuhr über den Halbleiterkristall im Laserpointer oder die Flüssigkristalle in unseren LCD-Displays erfüllen sie in der modernen Technik die unterschiedlichsten Aufgaben. Tamara Djordjević synthetisiert im Rahmen eines Hertha-Firnberg-Programms verschiedene Salze der Arsen- und Vanadiumsäure, die interessante Materialeigenschaften versprechen. >> weiterlesen
Theresa Dirtl (Redaktion) am 13. März 2007
Die Österreichisch-Ungarische Monarchie war nach Russland flächenmäßig der zweitgrößte Staat Europas. Als Vielvölkerstaat wurde er von einer hohen Mobilität seiner BewohnerInnen geprägt - und das nicht nur in die USA. Die Wirtschafts- und Sozialhistorikerin Annemarie Steidl untersucht in einem aktuellen FWF-Projekt die unterschiedlichen Migrationsmuster anhand des ungarischen Teils der Habsburgermonarchie. >> weiterlesen
Heidrun Huber (Redaktion) am 21. Februar 2007
Vom Internet und Telefon bis hin zur Energieversorgung: Netzwerke treten in der Praxis häufig auf. Um ihre wichtigen Funktionen erfüllen zu können, brauchen sie genaue Planung. Mit Problemen von Netzwerkdesign beschäftigt sich die Hertha-Firnberg-Stipendiatin Ivana Ljubic an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften im Forschungsprojekt "Algorithmische Lösungen für Last-Mile-Netzwerke". >> weiterlesen
Redaktion am 11. Januar 2007
Im November 2006 vergab der FWF 15 weitere Stellen zur Förderung von hoch qualifizierten Wissenschafterinnen: sechs Hertha-Firnberg-Stellen (davon fünf an der Universität Wien) und neun Elise-Richter-Stellen (davon eine an der Universität Wien). Insgesamt wurden 2006 31 neue Arbeitsplätze für Spitzenforscherinnen in Österreich geschaffen, so der FWF in einer Aussendung.
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Theresa Dirtl (Redaktion) am 22. November 2006
Auf welchen Pfaden bewegen sich Gesteine durch die Erdkruste? Für die Geologin Gerlinde Habler erzählen Gesteine Geschichten darüber, was viele Kilometer unter der Erdoberfläche passiert. Als Hertha-Firnberg-Preisträgerin kann die Wissenschafterin nun am Department für Lithosphärenforschung Studien zu Temperatur- und Druckbedingungen, dem Alter und der Verformung von Gesteinen durchführen. Habler untersucht jene Vorgänge, die Gesteine aus 50 Kilometer Tiefe an die Erdoberfläche bringen. >> weiterlesen

