Redaktion am 13. August 2010
Die großen rosa Blüten der Indischen Lotosblume sind ein ebenso kurzes wie faszinierendes tropisches Ereignis im Botanischen Garten, auf das LiebhaberInnen sehnsüchtig warten. Derzeit ist es wieder soweit: "Padma" blüht in voller Pracht. Heuer hat sie erstmals über 30 Blütenknospen entwickelt, von denen die Hälfte bisher geblüht hat. Heute sind z.B. gleichzeitig vier der wunderschönen Blüten geöffnet. Je nach Wetter werden sich in den nächsten Tagen weitere auftun. Am schönsten sind sie an einem sonnigen warmen Tag ab ca. 10 Uhr bis in den frühen Nachmittag. >> weiterlesen
Redaktion am 13. Juli 2010
Ein internationales ForscherInnenteam unter der Leitung von Holger Daims und Michael Wagner vom Department für Mikrobielle Ökologie hat das Erbgut von Nitrospira entschlüsselt. Dabei handelt es sich um eines für den Stickstoffkreislauf der Natur und die Abwasserreinigung wichtiges Bakterium. Im Rahmen des vom WWTF geförderten Forschungsprojekts wurden unerwartete Eigenschaften von Nitrospira entdeckt und überraschende Einblicke in die Evolution des Stickstoffkreislaufs gewonnen. Die Ergebnisse erscheinen in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift PNAS. >> weiterlesen
Daniela Hermetinger (Redaktion) am 1. Juni 2010
Die Moschusschildkröte kann rund sechs Monate lang unter Wasser verweilen, ohne zum Luftschnappen an die Oberfläche zu müssen. Wie das Reptil dort atmet, hat ein Forschungsteam rund um Egon Heiss am Department für Theoretische Biologie herausgefunden: Im Mund- und Rachenraum der Schildkröte befinden sich Papillen - lappenförmige, von Blutgefäßen durchzogene Oberflächenstrukturen -, die den im Wasser enthaltenen Sauerstoff aufnehmen und Kohlendioxid abgeben. Die Forschungsergebnisse wurden kürzlich in der Fachzeitschrift "The Anatomical Record" veröffentlicht. >> weiterlesen
Redaktion am 5. Mai 2010
Für Michael Stachowitsch vom Department für Meeresbiologie kommt die Ölkatastrophe vor der Südostküste der Vereinigten Staaten einem Super-Gau gleich. Der Experte für die Verschmutzung der Meere gibt nicht nur dem Ölkonzern BP die Schuld für das Desaster, sondern auch den Anrainerstaaten, die nur ungenügend auf den Ölunfall vorbereitet waren. Zurzeit beginnt im Golf von Mexiko die Paarungszeit seltener Schildrötenarten - für sie könnte die Katastrophe vernichtend sein. >> weiterlesen
Veronika Schallhart (Redaktion) am 30. April 2010
Kathrin Pascher vom Department für Naturschutzbiologie, Vegetations- und Landschaftsökologie untersuchte mit einem WissenschafterInnenteam aus Österreich und Italien konventionelle verwilderte Populationen von Raps mit molekulargenetischen Analysen. Dabei stellte sie fest, dass diese außerhalb der Felder auftretenden Populationen über mehrere Jahre bestehen können und potenzielle "Brücken" für die Übertragung von Transgenen in andere Wildpopulationen darstellen. Diese Ergebnisse wurden nun in der Online-Zeitschrift "BMC Evolutionary Biology" publiziert. >> weiterlesen
Redaktion am 26. April 2010
Verschmutzung und ausufernde Fischerei gefährden die Artenvielfalt der Meere. "Damit gefährdet der Mensch nicht nur den Lebensraum Meer, sondern auch die Leistungen, welche zahlreiche Organismen für ihn erbringen", sagt der Meeresbiologe Michael Stachowitsch. Allein die Zahl der sogenannten Todeszonen, in denen praktisch alles Leben erlischt, ist weltweit mittlerweile auf 400 angestiegen. >> weiterlesen
Redaktion am 23. April 2010
ArtenforscherInnen sterben schneller aus als ihre Arten, sprich: Es gibt kaum Nachwuchs für die sogenannte Taxonomie. Dabei wären angesichts des teils dramatischen Verschwindens vieler Spezies Bestandsaufnahmen dringend nötig. "Nur für wenige Tiergruppen kann die Wissenschaft Zahlen über weltweit lebende und ausgestorbene Arten präsentieren", sagt Konrad Fiedler, Leiter des Departments für Biodiversität der Tiere. >> weiterlesen
Redaktion am 20. April 2010
Die Tiefenwasser der Ozeane sind uns als Lebensraum von spektakulär geformten, seltsam anmutenden Tieren bekannt. Neben diesen bizarren, vielfach noch unbekannten Lebewesen gibt es zahllose Mikroorganismen, die mengenmäßig ein Vielfaches an Biomasse der Tiere ausmachen. Gerhard Herndl, Leiter des Departments für Meeresbiologie der Universität Wien, erforscht die Nahrungsquellen solcher Tiefsee-Mikroorganismen und publiziert dazu zusammen mit Wissenschaftern aus den USA und Holland in der Fachzeitschrift PNAS. >> weiterlesen
Daniela Hermetinger (Redaktion) am 16. April 2010
A plant and its chromosomal changes in the spotlight - Hanna Schneeweiss, working at the Department of Systematic and Evolutionary Botany, is going to dedicate the next months to Prospero autumnale (autumn squill) and its peculiar genome characteristics. Unlike most species, which possess a constant number of chromosomes (healthy human individuals possess 46 chromosomes), Prospero autumnale shows an extraordinary variation in chromosome numbers ranging from 10 to 150 chromosomes. >> weiterlesen
Redaktion am 2. April 2010
Abwechslungsreich strukturierte Bäche und Flüsse besitzen eine höhere Selbstreinigungskraft als monotone Kanäle. Dieser alten Weisheit des Wasserbaus sind die WissenschafterInnen Gabriel Singer und Katharina Besemer an der Universität Wien und am WasserCluster Lunz GmbH um den Limnologen Tom Battin im Rahmen von einem FWF-Projekt auf den Grund gegangen. >> weiterlesen

