Redaktion am 20. April 2010
Die Tiefenwasser der Ozeane sind uns als Lebensraum von spektakulär geformten, seltsam anmutenden Tieren bekannt. Neben diesen bizarren, vielfach noch unbekannten Lebewesen gibt es zahllose Mikroorganismen, die mengenmäßig ein Vielfaches an Biomasse der Tiere ausmachen. Gerhard Herndl, Leiter des Departments für Meeresbiologie der Universität Wien, erforscht die Nahrungsquellen solcher Tiefsee-Mikroorganismen und publiziert dazu zusammen mit Wissenschaftern aus den USA und Holland in der Fachzeitschrift PNAS. >> weiterlesen
Daniela Hermetinger (Redaktion) am 16. April 2010
A plant and its chromosomal changes in the spotlight - Hanna Schneeweiss, working at the Department of Systematic and Evolutionary Botany, is going to dedicate the next months to Prospero autumnale (autumn squill) and its peculiar genome characteristics. Unlike most species, which possess a constant number of chromosomes (healthy human individuals possess 46 chromosomes), Prospero autumnale shows an extraordinary variation in chromosome numbers ranging from 10 to 150 chromosomes. >> weiterlesen
Redaktion am 2. April 2010
Abwechslungsreich strukturierte Bäche und Flüsse besitzen eine höhere Selbstreinigungskraft als monotone Kanäle. Dieser alten Weisheit des Wasserbaus sind die WissenschafterInnen Gabriel Singer und Katharina Besemer an der Universität Wien und am WasserCluster Lunz GmbH um den Limnologen Tom Battin im Rahmen von einem FWF-Projekt auf den Grund gegangen. >> weiterlesen
Gastbeitrag von Martin Wiemers am 23. März 2010
Nach der neuen Europäischen Roten Liste gefährdeter Tagfalter, die Mitte März 2010 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, sind fast ein Zehntel (8,5 Prozent) der Arten vom Aussterben bedroht. Weitere zehn Prozent stehen aufgrund starker Rückgänge in den vergangenen zehn Jahren auf der Vorwarnliste. Die neue Rote Liste wurde unter der Koordination von IUCN und Butterfly Conservation Europe von einem Team von über 50 europäischen ExpertInnen erarbeitet. Martin Wiemers vom Department für Biodiversität der Tiere ist einer der AutorInnen.
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Gastbeitrag von Veronika Mayer, Jürg Schönenberger, Anton Weber und Anton Weis am 16. März 2010
Im Rahmen eines Projektpraktikums des Departments für Strukturelle und Funktionelle Botanik der Universität Wien haben Studierende aus Österreich und Costa Rica (UCR) im Februar 2010 die taxonomische Vielfalt und die ökologische Komplexität tropischer Ökosysteme in Costa Rica kennengelernt.
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Bernadette Ralser (Redaktion) am 15. März 2010
Sie sind so gut wie unsterblich und leben vielleicht in Nachbars Gartenteich: Süßwasserpolypen der Gattung Hydra sind kleine Hohltiere und wichtige Modellorganismen für die biologische Forschung. Hydra zählen zu den simpelsten mehrzelligen Lebewesen überhaupt. Gleichzeitig besitzen sie die faszinierende Fähigkeit, sich ständig selbst zu erneuern. Nun wurde das Hydra-Genom entschlüsselt - unter maßgeblicher Beteiligung zweier Forschungsgruppen des Biozentrums Althanstraße. Die Publikation dazu erschien am 14. März 2010 in der Zeitschrift "Nature". >> weiterlesen
Isabell Lohmann (Redaktion) am 4. März 2010
Biologische Schädlingsbekämpfung, Antibiotika, Bioethanol und Waschmittelzusätze - die Anwendungsgebiete diverser Schlauchpilze sind vielseitig. Was es mit dieser Bioressource auf sich hat, weiß Walter Jaklitsch vom Department für Botanische Systematik und Evolutionsforschung. Er sucht im Rahmen eines FWF-Projekts nach bisher unentdeckten Arten der Schlauchpilzgattung "Hypocrea", um sie als Lebendkulturen für weitere Forschungen der Wissenschaft zur Verfügung zu stellen. 75 Arten hat er bereits entdeckt, nun setzt er seine Suche in Südeuropa fort. >> weiterlesen
Gastbeitrag von Werner Huber, Johannes Spaethe und Martin Wiemers am 11. Februar 2010
Im Zuge eines interdisziplinären Projektpraktikums dreier Departments der Universität Wien - Biodiversität der Tiere, Evolutionsbiologie sowie Strukturelle und Funktionelle Botanik - lernen derzeit StudentInnen an der Tropenstation La Gamba in Costa Rica den artenreichen Lebensraum "tropischer Regenwald" kennen.
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Bernadette Ralser (Redaktion) am 28. Dezember 2009
Wenn Jürgen Herler etwas Nelkenöl ins seichte Küstengewässer am ägyptischen Roten Meer träufelt, dann nicht etwa, um die Fische in Weihnachtsstimmung zu bringen: Die winzigen Meergrundeln, die sich sonst blitzschnell zwischen fein verästelten Korallenzweigen verstecken, werden vom schweren Duft betäubt und lassen sich nur dann fotografieren und sammeln. In einem FWF-Projekt testet der Fischbiologe u.a. ein eigens entwickeltes Mikrokamera-Funksystem, das eine Rund-um-die-Uhr-Beobachtung des wenig erforschten Zusammenlebens von Fisch und Koralle ermöglicht. >> weiterlesen
Theresa Dirtl (Redaktion) am 28. Oktober 2008
Für das Leben auf der Erde ist biologische Vielfalt essenziell. Europäische Netzwerke haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Biodiversitätsforschung zu intensivieren und sie verstärkt in das öffentliche Bewusstsein zu rücken. Seit kurzem existiert mit der "Plattform Biodiversität Forschung Austria" - unter Leitung des Naturschutzbiologen Thomas Wrbka - auch in Österreich eine Vernetzungsstelle für die Erforschung der biologischen Vielfalt. >> weiterlesen

