Alexander Dworzak (Redaktion) am 30. September 2010
Die interdisziplinäre Forschungsplattform "Wiener Osteuropaforum" baut ihre Aktivitäten weiter aus: Auf Initiative von JungwissenschafterInnen findet von Donnerstag, 21. bis Samstag, 23. Oktober 2010 das Nachwuchssymposium "Aspekte des täglichen Lebens in Ost- und Südosteuropa" statt. Es ergänzt die Ringvorlesung "Heilige Ost- und Südosteuropas", die im Wintersemester 2010/11 stattfindet. Zudem unterstützt das Osteuropaforum nunmehr auch finanziell die Ausarbeitung von Förderanträgen für herausragende Forschungsprojekte. >> weiterlesen
Bernadette Ralser (Redaktion) am 7. Oktober 2009
"Ost-Frauen sind Tussen", "West-Frauen sind kalt": Leider sind viele Ost-West-Klischees und Stereotype nicht gemeinsam mit der Mauer gefallen. Auch in den Gender Studies hält sich so manches Vorurteil hartnäckig, wie z. B. die Skepsis gegenüber Geschlechtertheorien aus dem Osten. Das "Kooperationsprojekt Österreich-Rumänien" will dem entgegenwirken: Unter dem Titel "Geschlechterrollen und Genderforschung in Österreich und Rumänien" untersucht ein Team der Universitäten Wien und Spiru Haret (Bukarest) literarische und mediale Quellen beider Länder. >> weiterlesen
Marion Wittfeld (Redaktion) am 24. September 2009
Ob Michael Moores kritische Reflexionen über Amerika oder Erwin Wagenhofers Analyse des globalen Finanzsystems: Dokumentarfilme erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Im Interview mit "dieUniversität-online" erklärt Magdalena Zelasko vom Institut für Slawistik die Faszination dieses Genres und zeigt auf, weshalb die Situation der DokumentarfilmerInnen in Polen vor und nach der EU-Erweiterung exemplarisch für viele osteuropäische Länder steht. >> weiterlesen
Verena Gappmaier (Redaktion) am 11. September 2009
Weltweit gibt es circa 25 Millionen Native Speakers des Rumänischen. Trotzdem wird Rumänisch im akademischen Bereich als "kleine" Sprache gehandhabt. Das liegt daran, dass die Inskriptionszahlen für Rumänistik im deutschen Sprachraum lange Zeit niedrig waren. Als Heinrich Stiehler 1996 als Gastprofessor ans Institut für Romanistik kam, hatte er nur vier Studierende im rumänischen Seminar. Heute sind es 25 bis 35 - Tendenz steigend.
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Petra Schiefer (Redaktion) am 18. August 2009
Viele osteuropäische AutorInnen leben und schreiben im deutschsprachigen Raum: Sie erzählen über ihre verlorene Heimat und greifen dabei verschiedene Stereotype des "Fremden" auf. Im Rahmen einer Lehrveranstaltung über Identität, Alterität und die Konstruktion von Erinnerung in osteuropäischen und anderen Literaturen beleuchtete die Germanistin und Elise-Richter-Stipendiatin Anna Babka im Sommersemester 2009 verschiedene Aspekte des Schreibens im "Dazwischen". Ihre Mitarbeiterin, Julia Malle, hat am Seminar teilgenommen und es begleitet.
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Redaktion am 11. August 2009
Ein einzigartiges Ökosystem zwischen Wildnis und Kulturlandschaft durchquert Europa entlang des ehemaligen Eisernen Vorhangs: das sogenannte "Grüne Band". Ihm widmet sich eine aktuelle Ausstellung unter dem Motto "Grenze.Wildnis.Zukunft", die noch bis 10. Jänner 2010 im Schlossmuseum Linz zu sehen ist. Dahinter steckt ein internationales Naturschutzprojekt, an dessen Verwirklichung die Universität Wien maßgeblich beteiligt ist und das darauf abzielt, die vielfältigen Landschaften entlang des grünen Bands sowie ihre Natur- und Kulturwerte nachhaltig zu sichern. >> weiterlesen
Bernadette Ralser (Redaktion) am 6. August 2009
"Was ein Böhme, das ein Musikant", sagt ein Sprichwort. Dennoch ist ein wichtiges Kapitel der Musikgeschichte Österreichs und Tschechiens noch nicht geschrieben: die Musikkultur der Wiener Tschechen von 1840 bis 1939. Dabei war Wien um 1900 die zweitgrößte tschechische Stadt der Welt, und die MigrantInnen aus Böhmen, Mähren und Schlesien musikalisch aktiv wie eh und je. Ihr Verhältnis zu Wien und den deutschsprachigen WienerInnen war jedoch getrübt: von gegenseitigen Ängsten und Vorurteilen, Konflikten und Verboten in einem politisch bewegten Jahrhundert.
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Pamela Paulic (Redaktion) am 30. Juli 2009
An der Universität Wien besteht eine lange Tradition der Beschäftigung mit dem ost-, ostmittel- und südosteuropäischen Raum. Um die Kompetenzen in diesem Forschungsbereich zu bündeln und den interdisziplinären Austausch zu erleichtern, gibt es seit März dieses Jahres eine neue Forschungsplattform: das "Wiener Osteuropaforum". Neben der Veranstaltung von internationalen Tagungen und der Erstellung eines Internetportals zur Vernetzung von Osteuropa-ForscherInnen aus den verschiedenen Fachrichtungen, will die Plattform auch den wissenschaftlichen Nachwuchs fördern. >> weiterlesen
Marion Wittfeld (Redaktion) am 24. Juli 2009
Allen Ländern des westlichen Balkans wurde Mitte der 1990er-Jahre die Mitgliedschaft in der Europäischen Union in Aussicht gestellt. Bedingung ist, dass ein Land bestimmte politische und wirtschaftliche Kriterien erfüllt. In einem aktuellen Forschungsprojekt untersuchen Helmut Kramer, Vedran Dzihic, Hrvoje Paic und Simone Tögel vom Institut für Politikwissenschaft die internen Voraussetzungen und Folgen eines EU-Beitritts der Staaten Kroatien, Bosnien-Herzegowina und Serbien.
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Petra Schiefer (Redaktion) am 23. Juli 2009
Geopolitik und Geschichte hängen eng miteinander zusammen - davon ist Tatiana Zhurzhenko überzeugt. In ihrem Artikel "The geopolitics of memory" schreibt die Politikwissenschafterin, die für ihr laufendes Projekt "Gedächtnispolitik in post-sowjetischen Grenzräumen" ein Elise-Richter-Stipendium erhielt, über die Geschichtsaufarbeitung im osteuropäischen Raum und ihren Zusammenhang mit den politischen Entwicklungen der Region. Im Interview mit "dieUniversität-online" spricht die gebürtige Ukrainerin über russische und ukrainische Geschichtspolitik.
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