Schöne neue Arbeitswelt
Peter Reidinger (Redaktion) am 19. Mai 2006
Die Arbeitswelt befindet sich im Umbruch. Entgelt, Arbeitszeit, Arbeitnehmervertretung und Kollektivvertrag müssen angepasst und neu definiert werden. Die Lohnpolitik ist zunehmend von Flexibilisierung und Leistungsorientierung bestimmt. Wie kollektivvertragliche Regelungen auf die wachsende Verbreitung flexibler Entgeltsysteme (FES) reagieren und welchen Einfluss sie haben, wird derzeit in einem internationalen Projekt unter der Leitung des Wirtschaftssoziologen Franz Traxler untersucht. >> weiterlesen
Simone Kremsberger (Redaktion) am 19. Mai 2006
Immer "under construction" zu sein, das haben der urbane Raum und der künstlerische Prozess gemeinsam. Das morgen beginnende Kunst- und Stadtteilprojekt Soho in Ottakring macht die Bautätigkeit am Brunnenmarkt heuer zum Festivalmotto und thematisiert auch "Baustellen" in der Gesellschaft. >> weiterlesen
Thomas Mündle (Redaktion) am 18. Mai 2006
Europa hat ein Problem: Eine junge und gebildete Generation findet nur schwer Arbeit. Fehlt es den jungen Leuten vielleicht an relevantem Wissen? Doch: Was heißt "relevantes Wissen" überhaupt? Der Philosoph Manfred Füllsack erklärt, warum Wissen allein keine Jobgarantie und eine durchgängige Berufsbiografie bedeutet. Eine Idee in diesem Zusammenhang ist, die Möglichkeit eines Grundeinkommens zu diskutieren. >> weiterlesen
Anna Kim (Redaktion) am 17. Mai 2006
Frauen üben seltener einen (Vollzeit-)Beruf aus als Männer, sie verdienen weniger, ihre Karrieren verlaufen oft schlechter. Nun ist es zwar nicht mehr politisch korrekt zu sagen, dass es der "weiblichen Natur" entspreche, für den Haushalt verantwortlich zu sein, dafür macht sich ein neues Argument breit: Frauen sei es nicht so wichtig, zu arbeiten. Falsch, sagen die Soziologinnen Sabine Blaschke und Eva Cyba. >> weiterlesen
Roland Dreger (Redaktion) am 17. Mai 2006
Ökonomisches Wissen steht bei Österreichs SchülerInnen nicht gerade hoch im Kurs, wie eine aktuelle Studie der Universität Wien und der WU Wien zeigt. Denkbar schlechte Voraussetzungen für den Arbeitsmarkt der Zukunft. Denn die Zahl der Selbstständigen wächst. Und nicht immer ist der Weg dorthin auch freiwillig. >> weiterlesen
Heidrun Huber (Redaktion) am 16. Mai 2006
Ein Forschungsbericht über "Neue Selbstständige in Österreich" von der L&R Sozialforschung und dem Institut für Staatswissenschaft stellt erstmals die Struktur dieser Erwerbsverhältnisse und die sozialen und materiellen Konsequenzen auf Seiten der Beschäftigten dar. >> weiterlesen
Michaela Hafner (Redaktion) am 16. Mai 2006
Die Erwerbsarbeitswelt ist pluriform und heterogen geworden. Erwerbsbiografien verlaufen alles andere als geradlinig. Arbeitslosigkeit und Flexibilisierung der Arbeitsverhältnisse sind die auffälligsten Trends der sich ändernden Arbeitsbedingungen. Zum Wandel der Berufswelt forschen WissenschafterInnen der Universität Wien aus den Bereichen Soziologie, Wirtschaft, Politikwissenschaft, Psychologie und Philosophie. >> weiterlesen
Michaela Hafner (Redaktion) am 16. Mai 2006
Der Wandel der Berufswelt und veränderte, flexibilisierte Arbeitsbedingungen sind Thema eines Schwerpunkts, in dem Studien und Projekte von WissenschafterInnen der Universität Wien vorgestellt werden, die sich mit Neuen Selbstständigen, atypischen Beschäftigten, der Möglichkeit eines Grundeinkommens für alle, mit flexiblen Entgeltsystemen und beruflicher Selbstständigkeit beschäftigen.
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