Sprache/Kommunikation
Peter Reidinger (Redaktion) am 16. Dezember 2005
Neppendorf, Großau und Großpold haben eines gemeinsam ? es sind Dörfer in Rumänien. Dass die Namen klingen wie kleine Flecken in Oberösterreich, ist kein Zufall. Die drei Gemeinden wurden von den so genannten "Landlern", einer unfreiwillig ausgewanderten deutschsprachigen Minderheit, gegründet. Im Gegensatz zu anderen deutschen Sprachinseln, die von Brasilien über Peru bis Italien zu finden sind, wird es diese wahrscheinlich auch in Jahrzehnten noch geben. >> weiterlesen
Michaela Hafner (Redaktion) am 15. Dezember 2005
Höflichkeit sei das "Sicherheitsnetz der Kommunikation" und sorge zugleich für ein "angenehmes Dialog-Klima", meint der Sprachwissenschafter Manfred Kienpointner im Gespräch über positive und negative Höflichkeit, Notlügen und Unhöflichkeit. >> weiterlesen
Daniela Schuster (Redaktion) am 15. Dezember 2005
Wir leben in einer Kommunikationsgesellschaft. Über unsere Sprache integrieren wir uns ganz selbstverständlich in sie. Was aber geschieht, wenn wir die Fähigkeit zu sprechen plötzlich verlieren oder aber erst gar nicht erwerben? Klinische LinguistInnen beschäftigen sich mit diesen Fragen, über die wir uns oft erst im Falle eines (Schlagan-)Falls Gedanken machen. >> weiterlesen
Roland Dreger (Redaktion) am 14. Dezember 2005
Die Sprache ist zweifellos einer der Grundpfeiler menschlicher Evolution. Sie hat allerdings einen entscheidenden Nachteil: Mit ihr können wir lügen, bis sich die sprichwörtlichen Balken biegen. Elisabeth Oberzaucher vom Ludwig-Boltzmann-Institut für Stadtethologie verlässt sich da schon lieber auf Körperdynamik, Pheromone und Spiegelneuronen. >> weiterlesen
Anna Kim (Redaktion) am 14. Dezember 2005
Es gibt es doch, ein Rezept für das Verfassen guter wissenschaftlicher Arbeiten! Man nehme ein nummeriertes Inhaltsverzeichnis, würze die Absätze mit Zwischenüberschriften und achte auf den roten Faden. Denn sollte der flötengehen, wird die Arbeit mit Sicherheit schlechter bewertet werden. Dies und mehr ? nämlich fachspezifische sprachliche Eigenschaften gut und schlecht bewerteter Arbeiten ? ergaben Studien des Wiener Sprachwissenschafters Helmut Gruber. Sie sollen nun in einem Schreibkurs für Studierende Niederschlag finden. >> weiterlesen
Simone Kremsberger (Redaktion) am 13. Dezember 2005
Für Hans-Jürgen Krumm, Leiter des Lehrstuhls Deutsch als Fremdsprache (DaF) am Institut für Germanistik, bedeutet Integration mehr als Sprachkenntnisse. Im Interview mit "dieUniversitaet-online.at" fordert er "einen Deutschunterricht, der sich als Sprachförderung und Hilfe zur Integration versteht, nicht einen Unterricht, der zur Selektion führt oder sich bestenfalls in Prüfungsvorbereitung erschöpft". >> weiterlesen
Simone Kremsberger (Redaktion) am 13. Dezember 2005
Beim Spracherwerb von Kindern in der Migration spielt das Selbstvertrauen eine wichtige Rolle. In einem Projekt unter der Leitung des Sprachwissenschafters Rudolf de Cillia wurden HauptschülerInnen türkischer Herkunft in ihrer Muttersprache psychagogisch betreut, um ihr Selbstbewusstsein zu stärken. >> weiterlesen
Gastbeitrag von Astrid Hönigsperger am 12. Dezember 2005
Immer wieder zeigen wissenschaftliche Studien vor allem von außereuropäischen Kulturen deutlich, dass die überwiegende Mehrheit der Weltbevölkerung mehrsprachig aufwächst; manchmal ist der Spracherwerb gleichzeitig, oft werden aber auch die Sprachen nacheinander erworben. Welche Ideologie hinter der Einsprachigkeit Europas steht und welche Kompetenzen ? abgesehen von der sprachlichen ? Mehrsprachigkeit mit sich bringt, erklärt die Romanistin Astrid Hönigsperger. >> weiterlesen
Daniela Schuster und Michaela Hafner (Redaktion) am 12. Dezember 2005
Wie viele Sprachen es weltweit gibt, darüber streitet die Wissenschaft noch. Nicht jedoch darüber, dass die Sprache das wichtigste Medium im Umgang der Menschen miteinander ist: Mit ihrer Hilfe wird die Welt erfasst und die Wirklichkeit konstruiert, werden Denk- und Weltbilder reproduziert und Einstellungen und Haltungen transportiert. ? Unterschiedliche Projekte und Forschungen zu Sprache und Kommunikation an der Universität Wien werden diese Woche vorgestellt.
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