Universitäre Forschungsschwerpunkte
Heidrun Huber (Redaktion) am 23. Mai 2007
Ob bei der Vergrößerung des Unternehmensgewinns oder bei der Generierung von Worst-Case-Szenarien: Oft ist es notwendig, mögliche Maxima oder Minima von Problementwicklungen abzuschätzen. Optimal wäre es berechnen zu können, wie man zur bestmöglichen Lösung kommt oder wie man garantieren kann, dass selbst die schlechteste immer noch gut genug ist. Damit beschäftigt sich Arnold Neumaier im Rahmen des universitären Forschungsschwerpunktes "Rechnergestützte Wissenschaften" im Forschungsprojekt "Fortgeschrittene Modellierung globaler Optimierung". >> weiterlesen
Harald Zwilling (Redaktion) am 18. Mai 2007
Mit dem mathematischen Verfahren der "Harmonischen Analyse" kann man die Töne von Musik ebenso untersuchen wie die Funkwellen eines Handys oder die Schwingungen des Herzens. Die Gruppe NuHAG um den Mathematiker Hans Georg Feichtinger beschäftigt sich im Rahmen des universitären Forschungsschwerpunktes "Rechnergestützte Wissenschaften" mit dieser Methode, die bei der Restauration alter Musikaufnahmen ebenso helfen kann wie bei der Wiederbelebung von Menschen mit Herzkammerflimmern. >> weiterlesen
Bernadette Ralser (Redaktion) am 9. Mai 2007
Bakterien haben im Laufe der Evolution die seltsamsten Lebensräume und Nischen besiedelt. Manche von ihnen leben sogar in den Zellen anderer Lebewesen. Solche intrazellulären "Mitbewohner" beeinflussen das Leben vieler Pflanzen, Tiere und Menschen entscheidend. Ein kürzlich gestartetes Projekt im Rahmen eines universitären Forschungsschwerpunktes widmet sich den "Bösewichten" unter ihnen. >> weiterlesen
Bernadette Ralser (Redaktion) am 19. April 2007
Die Wissenschaft hinkt den rasanten gesellschaftlichen Veränderungen im Versuch, wichtige anstehende Fragen zu beantworten, oft kläglich hinterher. Gerade im Bereich "Überalterung der Gesellschaft" mangelt es an Studien, die den Blickwinkel der Betroffenen ins Auge fassen. Die Zahl der alten und demenzkranken Personen nimmt stetig zu. Doch wie geht es diesen Menschen eigentlich? Ein aktuelles Forschungsprojekt setzt sich mit der Lebensqualität von BewohnerInnen österreichischer Pflegeheime auseinander. >> weiterlesen
Theresa Dirtl (Redaktion) am 27. März 2007
Das Universum ist in Bewegung: Nicht nur, dass es sich immer weiter ausdehnt und das, wie seit kurzem bekannt, sogar beschleunigt. Auch neue Strukturen wie Sterne und Galaxien entstehen dabei. Das Leben dieser Galaxien - von ihrer Geburt bis heute unter dem Einschluss ihrer Komponenten, Sterne und Gas - ist Gegenstand eines Forschungsprojekts des Astrophysikers Gerhard Hensler. Das Team um Hensler arbeitet dabei allerdings nicht mit Teleskopen, sondern mit Rechnerclustern, deren Kapazität größer ist als die aller Rechner Österreichs zusammen. >> weiterlesen
Simone Kremsberger (Redaktion) am 20. März 2007
Im Forschungsprojekt "CPAMMS" werden Probleme der Chemie, Molekularbiologie und Pharmazie mithilfe des Computers simuliert und untersucht. Wilfried Gansterer vom Research Lab Computational Technologies and Applications der Fakultät für Informatik koordiniert das interdisziplinäre Projekt, das im universitären Forschungsschwerpunkt "Rechnergestützte Wissenschaften" angesiedelt ist. >> weiterlesen
Heidrun Huber (Redaktion) am 12. März 2007
Die computergestützte Simulation atomarer Prozesse erlaubt nicht nur aufschlussreiche Einsichten über Materialeigenschaften auf Nanoebene, sondern ermöglicht darüber hinaus die Optimierung von Materialien auf makroskopischen Skalen. Im Projekt "Multiskalen-Simulation von Materialeigenschaften und Prozessen in Materialien'' fügen ForscherInnen der Fakultät für Physik und der Fakultät für Chemie interdisziplinär eine Hierarchie von Methoden zu einer Multiskalen-Simulation zusammen, um so die Kluft zwischen Quantenwelt und realer Welt zu überbrücken. >> weiterlesen
Heidrun Huber (Redaktion) am 26. Februar 2007
Das Tragen von Kopftüchern, Zwangsheirat, Ehrenmorde und Gewalt gegen Frauen im sozialen Nahraum - diese vier konfliktbehafteten Themen greifen die ForscherInnen des Projekts "Governing Difference. Eine Herausforderung für Neue Demokratien in Zentral- und Südosteuropa" auf, um zu untersuchen, wie die Politik in dieser Region mit Geschlechterfragen und Verschiedenheit der Kulturen umgeht. Das Projekt ist Teil des universitären Forschungsschwerpunkts "Europäische Integration und südöstliches/östliches Europa". >> weiterlesen
Alexandra Frey (Redaktion) am 20. Februar 2007
Bernhard Keppler, Vorstand des Instituts für Anorganische Chemie, entwickelt derzeit gemeinsam mit seiner Arbeitsgruppe ein neues Kontrastmittel, um ergänzend zur Magnetresonanz-Untersuchung Blutgefäße exakter darstellen zu können. Mittel zum Zweck sind dabei eigens hergestellte Nanopartikel, die sich an die Innenwand des Blutgefäßes anlagern und damit die Gefäßwand sichtbar machen. So könnten Mediziner frühzeitig Gefäß verengende Prozesse oder sogar Tumore diagnostizieren und behandeln. >> weiterlesen
Harald Zwilling (Redaktion) am 9. Februar 2007
Unsere Körperzellen haben einiges zu verdauen. Um Fettsäuren, freie Radikale und andere "Problemstoffe" kümmern sich spezielle Untereinheiten der Zelle, die Peroxisome. Komplexe Protein-Verbindungen passen die Peroxisome unterschiedlichen Bedingungen an. Wie dieser Steuerungs-Mechanismus funktioniert und ob er bei Menschen, Pflanzen und Pilzen auf denselben molekularen Mechanismen basiert, erforscht ein von Andreas Hartig koordiniertes Team am Department für Biochemie im Rahmen eines universitären Forschungsschwerpunktes. >> weiterlesen

