Wissenschaft und Nationalsozialismus


Dieter N. Unrath (Redaktion) am 10. Juni 2003
Letzte Woche fand das Symposium "Österreich und der Nationalsozialismus - die Folgen für die wissenschaftliche und humanistische Bildung" statt. Trotz drückender Hitze ließen es sich zahlreiche Interessierte nicht nehmen, am Symposium teilzunehmen. Der Kleine Festsaal der Universität Wien war beinahe zum Bersten voll. >> weiterlesen
Roland Dreger (Redaktion) am 5. Juni 2003
Der 1923 in Wien geborene Physiker und Nobelpreisträger Walter Kohn gehörte zu jenen vielen jungen Talenten, die der Vertreibung durch das NS-Regime anheim fielen. Am 6. Juni 2003 hält er dazu im Rahmen des Symposions "Österreich und der Nationalsozialismus" einen Vortrag an der Universität Wien. DieUniversitaet.at beleuchtete seine Lebensgeschichte und befragte ihn vorab nach seinen persönlichen Erlebnissen damals sowie der heutigen Beziehung zu Österreich. >> weiterlesen
Dieter N. Unrath (Redaktion) am 4. Juni 2003
Heute wurde in einer Pressekonferenz das zweitägige Symposium "Österreich und der Nationalsozialismus - Die Folgen für die wissenschaftliche und humanistische Bildung" vorgestellt. Rektor Georg Winckler, Anton Zeilinger, Friedrich Stadler und Eric Kandel nahmen am Pressegespräch teil. >> weiterlesen
Simone Kremsberger (Redaktion) am 2. Juni 2003
Die Germanistik an der Universität Wien zur Zeit des Nationalsozialismus ist ein heikles Kapitel Geschichte. DieUniversitaet.at sprach mit Mag. Irene Ranzmaier, die sich in ihrer Diplomarbeit differenziert und ausführlich der Thematik angenommen hat. >> weiterlesen
Daniela Schuster (Redaktion) am 2. Juni 2003
Ab März 1938 unterlag die Universität Wien der "Anschluss"-Prozedur. Ein Kernpunkt: Die Eliminierung von "Nicht-Inklusionsfähigen". Hinter dieser technischen Terminologie verbergen sich viele persönliche Schicksale. DieUniversitaet.at sprach mit einem ehemaligen Wiener Studenten*, der aufgrund seiner jüdischen Identität zunächst der "Säuberung der Universität" zum Opfer fiel und schließlich aus Österreich fliehen musste, um sich im amerikanischen Exil ein neues Leben aufzubauen. >> weiterlesen
Daniela Schuster (Redaktion) am 30. Mai 2003
Die Geschichte der Kommunikationswissenschaft ist eine zwischen Instrumentalisierung und Identitätskrise, Anpassung und Verweigerung - eine, die bislang von großen Teilen der Fachöffentlichkeit gerne verdrängt wurde. Univ.-Doz. Dr. Wolfgang Duchkowitsch, Institut für Publizistik und Kommunikationswissenschaft, fordert, die Verstrickungen und Verirrungen des Faches und seiner VertreterInnen im Nationalsozialismus endlich klaren Blickes zu erforschen. >> weiterlesen
Gastbeitrag von Peter Malina am 30. Mai 2003
Um auch die Rolle der Universitätsbibliotheken in der Zeit des Nationalsozialismus zu beleuchten, berichtet Dr. Peter Malina über die Erkenntnisse seiner Arbeiten zur Geschichte der wissenschaftlichen Bibliotheken. Vertreibung von KollegInnen, Disziplinierung des Personals, "Säuberung" des Bücherbestandes und Einschränkung des Bibliothekszugangs sind auch Teil der Geschichte der Universitätsbibliothek Wien. >> weiterlesen
Roland Dreger (Redaktion) am 28. Mai 2003
Erwin Schrödinger, Viktor Franz Hess, Felix Ehrenhaft, viele bekannte Namen finden sich auf der Liste jener österreichischen PhysikerInnen, die Österreich von 1930 bis 1955 verließen. Speziell mit dieser Personengruppe beschäftigt sich ein aktuelles Forschungsprojekt, das im Zuge des Symposiums "Österreich und der Nationalsozialismus" (5./6. Juni 2003) an der Universität Wien präsentiert wird. >> weiterlesen
Simone Kremsberger (Redaktion) am 28. Mai 2003
NS-Begeisterung, Innere Emigration und Widerstand - die österreichischen Autorinnen Ingeborg Teuffenbach, Erika Mitterer und Veronika Rubatscher reagierten jede auf ihre Weise auf das politische System. DieUniversitaet.at befragte Dr. Karin Gradwohl-Schlacher über Arbeitsbedingungen und Reaktionsformen von Schriftstellerinnen in der "Ostmark". >> weiterlesen
Michaela Hafner (Redaktion) am 28. Mai 2003
Ein Senatsprojekt der Universität Wien untersuchte 1998 die Herkunft der Leichen des Anatomischen Instituts von 1938 bis 1945, die Person Eduard Pernkopf und seinen Anatomie-Atlas und nahm eine Überprüfung der Präparate in medizinischen Universitätsinstituten und -kliniken vor. DieUniversitaet.at im Gespräch mit Dr. Gustav Spann und Dr. Peter Malina vom Institut für Zeitgeschichte. >> weiterlesen