Forschungprojekte


Isabell Lohmann (Redaktion) am 17. Januar 2011
Irisch, heute von kaum mehr als 30.000 Menschen gesprochen, ist eine der ersten verschrifteten Volkssprachen Europas. Um an den Ursprung dieser keltischen Sprache zu gelangen, greifen Stefan Schumacher und Bernhard Bauer auf Quellen des 9. Jahrhunderts zurück. In einem dreijährigen FWF-Projekt studiert das Team vom Institut für Sprachwissenschaft frühmittelalterliche Notizen und Anmerkungen, die irische Gelehrte in Priscians Werk über die lateinische Grammatik hinterlassen haben. >> weiterlesen
Isabell Lohmann (Redaktion) am 14. Januar 2011
Was hat der biophysikalische Teilchenaustausch innerhalb eines Ionenkanals mit der Eigendynamik großer Menschenmassen zu tun? Was passiert, wenn theoretische Physik auf Fragestellungen der Soziologie trifft, zeigt das dreijährige FWF-Projekt "Mean-field games: Numerik und Anwendung" der Hertha-Firnberg-Stipendiatin Marie-Therese Wolfram. >> weiterlesen
Redaktion am 12. Januar 2011
Verliebtheit beschränkt sich nicht nur auf Menschen, sondern ist auch bei Meerschweinchen möglich. Gemeinsam ist beiden auch, dass Zuneigung zu tiefgreifenden Veränderungen im Organismus führt. Ein Forschungsteam um Ivo Machatschke vom Department für Verhaltensbiologie untersuchte das räumliche Lern- und Erinnerungsvermögen bei verpaarten und einzeln gehaltenen Meerschweinchen. Die Ergebnisse erschienen kürzlich online in der Fachzeitschrift "Physiology & Behavior". >> weiterlesen
Marion Wittfeld (Redaktion) am 10. Januar 2011
Heutzutage gehört das Recherchieren im Internet für die meisten JournalistInnen zum Berufsalltag. Doch wodurch zeichnet sich ihre Arbeit aus, und welche Einstellungen zu bzw. welcher Umgang mit den neuen Medien resultieren daraus? Die "Veränderung des Politik-Journalismus durch Quellendigitalisierung und Internet-Recherche" haben Emmerich Tálos, emeritierter Professor am Institut für Staatswissenschaft, und seine MitarbeiterInnen Daniela Kraus und Andy Kaltenbrunner in dem vom Jubiläumsfond geförderten und kürzlich abgeschlossenen Projekt untersucht. >> weiterlesen
Marion Wittfeld (Redaktion) am 22. Dezember 2010
Bewegung und Sport haben viele positive Auswirkungen auf den Menschen. Doch viele Sportanlagen in europäischen Ländern benötigen dringend eine Sanierung bzw. entsprechen nicht mehr dem aktuellen Sport- und Bewegungsverhalten der Bevölkerung. Im Rahmen des EU-Projekts "IMPALA" haben Michael Kolb, Rosa Diketmüller und Irene Bittner österreichweit Erkenntnisse über die strategische Planung, die Finanzierung, den Bau und das Management lokaler Bewegungs- und Sportinfrastrukturen gesammelt. Ziel des Projekts: die Erstellung EU-weiter Leitlinien. >> weiterlesen
Redaktion am 21. Dezember 2010
Wirtschaftswachstum und Globalisierung haben auch Flora und Fauna weltweit in Bewegung gebracht. Die oft unbeabsichtigte Einfuhr von gebietsfremden Tier- und Pflanzenarten zeigt ökologische und ökonomische Langzeitwirkungen, die weitreichender sind als bisher angenommen. Zu diesem Schluss kommt ein internationales ForscherInnen-Team unter der Leitung von Stefan Dullinger vom Department für Naturschutzbiologie, Vegetations- und Landschaftsökologie und Franz Essl (Umweltbundesamt). Aktuell publizieren die Ökologen dazu im renommierten Fachblatt PNAS. >> weiterlesen
Theresa Dirtl (Redaktion) am 16. Dezember 2010
Seit über 45 Jahren forscht Fritz Peter Kirsch zum Okzitanischen, einer Minderheitensprache, die nach wie vor im Süden von Frankreich gesprochen wird. Im Interview mit "dieUniversität-online" erzählt der Romanist von "Frankophonien", interkultureller Literaturwissenschaft und seiner Reise auf der "Petroleta" durch Südfrankreich. >> weiterlesen
Redaktion am 13. Dezember 2010
Die als Showtiere in Freizeitparks und durch den Film "Free Willy" bekannten Schwertwale leben in freier Natur in engen und sehr stabilen Familiengruppen. Diese verfügen über völlig unterschiedliche Lautrepertoires - ähnlich Fremdsprachen bei Menschen. Ein Forschungsteam um Friedrich Ladich vom Department für Verhaltensbiologie untersuchte das Rufverhalten von Schwertwalen in unterschiedlichen sozialen Situationen. Die Ergebnisse sind im Journal "Marine Mammal Science" online erschienen. >> weiterlesen
Pamela Paulic (Redaktion) am 9. Dezember 2010
Keramikscherben, alte Werkzeuge, persönliche Gegenstände, Installationen zur Vorratshaltung oder Überreste von Schlammziegelmauern sind die Quellen der Ägyptologin Bettina Bader. Was diese Befunde und Artefakte über das - vermutlich interkulturelle - Zusammenleben der BewohnerInnen einer altägyptischen Siedlung verraten, untersucht die Elise-Richter-Stipendiatin an einer Ausgrabungsstätte der Universität Wien im heutigen Tell el Dab'a (Provinz Sharqia) im nordöstlichen Nildelta. >> weiterlesen
Redaktion am 30. November 2010
Regelmäßiges körperliches Training bewirkt viele positive physiologische Effekte und beugt chronischen Erkrankungen vor. Ob extreme sportliche Ausdauerbelastungen Gesundheitsrisiken bergen, untersuchte das Team um Karl-Heinz Wagner und Oliver Neubauer vom Department für Ernährungswissenschaften. Sie analysierten im Rahmen eines FWF-Projekts die Auswirkungen eines Ironman-Triathlons auf gesundheitsrelevante biochemische und molekularbiologische Parameter. >> weiterlesen