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Forschung
Redaktion am 21. Dezember 2010
Wirtschaftswachstum und Globalisierung haben auch Flora und Fauna weltweit in Bewegung gebracht. Die oft unbeabsichtigte Einfuhr von gebietsfremden Tier- und Pflanzenarten zeigt ökologische und ökonomische Langzeitwirkungen, die weitreichender sind als bisher angenommen. Zu diesem Schluss kommt ein internationales ForscherInnen-Team unter der Leitung von Stefan Dullinger vom Department für Naturschutzbiologie, Vegetations- und Landschaftsökologie und Franz Essl (Umweltbundesamt). Aktuell publizieren die Ökologen dazu im renommierten Fachblatt PNAS.
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Theresa Dirtl (Redaktion) am 16. Dezember 2010
Seit über 45 Jahren forscht Fritz Peter Kirsch zum Okzitanischen, einer Minderheitensprache, die nach wie vor im Süden von Frankreich gesprochen wird. Im Interview mit "dieUniversität-online" erzählt der Romanist von "Frankophonien", interkultureller Literaturwissenschaft und seiner Reise auf der "Petroleta" durch Südfrankreich.
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Redaktion am 15. Dezember 2010
Mit Wintersemester 2010/11 studieren 88.000 Personen an der Universität Wien. Die Studierendenzahlen werden auch in den nächsten Studienjahren steigen, nicht zuletzt auf Grund politischer Entscheidungen Deutschlands. Weiter sinken wird die Betreuungsqualität, wenn an den Universitäten keine adäquate Studienplatzfinanzierung kommt. Eine Neuregelung des Zugangs in stark nachgefragten Studien und eine Neugestaltung der Studieneingangs- und Orientierungsphase ist ein wichtiger Zwischenschritt, der rasch zu realisieren ist.
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Redaktion am 13. Dezember 2010
Die als Showtiere in Freizeitparks und durch den Film "Free Willy" bekannten Schwertwale leben in freier Natur in engen und sehr stabilen Familiengruppen. Diese verfügen über völlig unterschiedliche Lautrepertoires - ähnlich Fremdsprachen bei Menschen. Ein Forschungsteam um Friedrich Ladich vom Department für Verhaltensbiologie untersuchte das Rufverhalten von Schwertwalen in unterschiedlichen sozialen Situationen. Die Ergebnisse sind im Journal "Marine Mammal Science" online erschienen.
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Pamela Paulic (Redaktion) am 9. Dezember 2010
Keramikscherben, alte Werkzeuge, persönliche Gegenstände, Installationen zur Vorratshaltung oder Überreste von Schlammziegelmauern sind die Quellen der Ägyptologin Bettina Bader. Was diese Befunde und Artefakte über das - vermutlich interkulturelle - Zusammenleben der BewohnerInnen einer altägyptischen Siedlung verraten, untersucht die Elise-Richter-Stipendiatin an einer Ausgrabungsstätte der Universität Wien im heutigen Tell el Dab'a (Provinz Sharqia) im nordöstlichen Nildelta.
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Redaktion am 3. Dezember 2010
In der abschließenden Kuratoriumssitzung 2010 hat der FWF zwei neue Spezialfoschungsbereiche (SFB) an der Universität Wien genehmigt: "Visions of Community: Comparative Approaches to Ethnicity, Region and Empire in Christianity, Islam and Buddhism (400-1600 CE)" und "RNA regulation of the transcriptome". Gemeinsam mit den Nationalen Forschungsnetzwerken und den Doktoratskollegs sind die SFBs mit einer Gesamtfördersumme zwischen 1,2 Mio. und 4,3 Mio. Euro pro Projekt die "Königsklasse" der diesjährigen FWF-Bewilligungen. >> weiterlesen
Gastbeitrag von Danijela Janosevic am 3. Dezember 2010
Für NachwuchsforscherInnen, die eine akademische Laufbahn anstreben, ist die Frage nach Fördermöglichkeiten von essenzieller Bedeutung. Drittmittel ermöglichen nicht nur aufwändige Forschungsvorhaben, sie stellen als kompetitiv eingeworbene Mittel auch ein Zeichen für Exzellenz dar. Um einen Wegweiser durch den Förderdschungel zu bieten, veranstaltete die DLE Forschungsservice und Internationale Beziehungen am Dienstag, 23. November 2010, bereits zum vierten Mal einen Informationstag, zu dem die größten Fördergeberinstitutionen eingeladen wurden. >> weiterlesen
Redaktion am 1. Dezember 2010
Die Berufung von neuen Professorinnen und Professoren bringt neue Impulse für Forschung und Lehre. Die Universität Wien hat insgesamt rund 340 ProfessorInnen. In den vergangenen Jahren, so auch 2010, hat ein intensiver Generationenwechsel stattgefunden. Bis einschließlich Dezember 2010 wurden 60 Personen an die Universität berufen.
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Redaktion am 30. November 2010
Regelmäßiges körperliches Training bewirkt viele positive physiologische Effekte und beugt chronischen Erkrankungen vor. Ob extreme sportliche Ausdauerbelastungen Gesundheitsrisiken bergen, untersuchte das Team um Karl-Heinz Wagner und Oliver Neubauer vom Department für Ernährungswissenschaften. Sie analysierten im Rahmen eines FWF-Projekts die Auswirkungen eines Ironman-Triathlons auf gesundheitsrelevante biochemische und molekularbiologische Parameter.
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Redaktion am 29. November 2010
Das genetische Material der DNA enthält Schutzmechanismen, um sich vor dem UV-Sonnenlicht zu schützen. Dies ist von essentieller Bedeutung, da es ohne Fotostabilität zu einer raschen Zersetzung von DNA und RNA kommen würde. Im Rahmen eines FWF-Projekts konnte eine ForscherInnengruppe um Hans Lischka erstmals diese ultraschnellen Prozesse der Fotostabilität der Nukleobasen umfassend darstellen. Dazu erscheint eine Publikation in der aktuellen Ausgabe der renommierten Zeitschrift "Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America" (PNAS). >> weiterlesen

