Forschung


Daniela Hermetinger (Redaktion) am 19. Februar 2010
Die Fachbereichsbibliothek der Mathematik gleicht einer Schatzkammer. In rund zwei Dutzend fein säuberlich aneinandergereihten Kisten befindet sich jedoch weder Schmuck noch Gold, sondern der Nachlass des Meteorologen Carl Kreil. Der 1851 als Leiter der Zentralanstalt für Meteorologie und Erdmagnetismus nach Wien berufene Wissenschafter stand in engem Kontakt mit dem Mathematiker Carl Friedrich Gauß. Auf Betreiben der Mathematiker Karl Sigmund und Peter Michor gelangte sein Nachlass nun an die Universitätsbibliothek. >> weiterlesen
Pamela Paulic (Redaktion) am 18. Februar 2010
Die Welt des Radios hat sich verändert: Immer mehr Menschen konsumieren Radiobeiträge und Musik über das Internet. Technologien - wie z. B. der IPod - ermöglichen es, ein "Programm" nach eigenem Wunsch zusammenzustellen und so quasi den ganzen Tag über "Radio zu hören". Die Medien-wissenschafterin Christine Ehardt - Teilnehmerin des Mentoring-Programms "muV" - begibt sich in ihrer Dissertation auf die Spuren der Kulturgeschichte des Radios zwischen Attraktions- und Massenmedium. Zugleich versucht sie, einen Ausblick auf die Zukunft des Radios in Österreich zu geben. >> weiterlesen
Isabell Lohmann (Redaktion) am 15. Februar 2010
Vom 8. bis 9. September 2009 unternahm die Mentoring-Gruppe um den für März 2010 neu berufenen Professor Hannes Haas vom Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft eine Netzwerkreise nach Zürich. Begleitet wurden sie von Evi Genetti, der Leiterin des Mentoring-Programms der Universität Wien. Die Reise war ein gelungener Baustein der dreisemestrigen Mentoring-Beziehung zwischen Mentor Haas und seinen vier Mentees, die sich an der Partneruniversität Zürich mit VertreterInnen ihrer jeweiligen Themenbereiche austauschen. >> weiterlesen
Bernadette Ralser (Redaktion) am 11. Februar 2010
Am 10. Februar 2010 eröffneten Vizerektor Heinz Engl und der Dekan der Fakultät für Lebenswissenschaften Horst Seidler das neue NanoSIMS-Labor im Biozentrum der Universität Wien. Was das spektakuläre, in Österreich bisher nicht verfügbare Gerät alles kann, erklärten Michael Wagner vom Department für Mikrobielle Ökologie und Marcel Kuypers vom Bremer Max-Planck-Institut für marine Mikrobiologie. In Kombination mit dem SILVER-Labor und dem Raman-Mikrospektrometer katapultiert die neue Einrichtung die Universität Wien weltweit unter die Top-Forschungsstandorte. >> weiterlesen
Redaktion am 10. Februar 2010
Das "Vienna International Post-Graduate Program for Molecular Life Sciences" (VIPS) unterstützt ForscherInnen auf ihrem Weg vom Abschluss des Doktorats bis zur Gründung ihrer eigenen unabhängigen Forschungsgruppe. Der innovative Ansatz vereint in einer drei bis fünfjährigen Ausbildung sowohl die Vertiefung im wissenschaftlichen Fachgebiet als auch die Etablierung eines unabhängigen Forschungsschwerpunkts der KandidatInnen. >> weiterlesen
Redaktion am 9. Februar 2010
In Zusammenarbeit mit dem kanadischen Wetterdienst wurde am Institut für Meteorologie und Geophysik das Wetteranalyseprogramm VERA (Vienna Enhanced Resolution Analysis) für den Südteil von British Columbia adaptiert, wo die diesjährigen olympischen Winterspiele "Vancouver 2010" stattfinden. Das VERA-Analyseprogramm ist besonders für Gebirgsregionen geeignet, da es die Darstellung von hochaufgelösten Feldern des bodennahen atmosphärischen Zustands ermöglicht. >> weiterlesen
Redaktion am 8. Februar 2010
Der Historiker Thomas Winkelbauer ist zum neuen Direktor des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung (IÖG) bestellt worden. Er folgt in dieser Funktion auf Karl Brunner, der im Vorjahr in den Ruhestand getreten ist. Für Wissenschaftsministerin Beatrix Karl steht Winkelbauer sowohl für Kontinuität als auch für neue Impulse wie die verstärkte Kooperation mit Institutionen der historischen Grundlagenforschung im In- und Ausland. >> weiterlesen
Redaktion am 4. Februar 2010
Mit Jänner 2010 haben offiziell die Aktivitäten des wissenschaftlichen Netzwerks COMPLOIDS begonnen, zu dem sich einige der renommiertesten europäischen Forschungsgruppen im Bereich der Kolloidforschung zusammengeschlossen haben. Finanziert wird dieses "Marie-Curie Initial Training Network" durch die Europäische Kommission, Koordinator des Netzwerks ist Christos N. Likos von der Universität Wien. >> weiterlesen
Redaktion am 3. Februar 2010
Welche Rolle spielten Thing-Stätten – Volks- und Versammlungsplätze – für die Entstehung, Konsolidierung und Erhaltung von kollektiven Identitäten in Nordeuropa? Dieser Schlüsselfrage geht die Archäologin Natascha Mehler vom Institut für Ur- und Frühgeschichte der Universität Wien im Rahmen eines EU-Forschungsprojekts nach. Ziel ist es, die Entstehung von Nationalstaaten besser zu verstehen. >> weiterlesen
Redaktion am 1. Februar 2010
Ein eigenes Forschungsinstitut mit vier ProfessorInnen und 16 MitarbeiterInnen wird sich in Wien schon bald wissenschaftlich mit Fragen der Mensch-Tier-Beziehung, Tierschutz und Tierethik beschäftigen. Den Projektauftrag für die Einrichtung des interdisziplinären Kompetenzzentrums haben drei Wiener Universitäten - die Veterinärmedizinische Universität Wien, die Medizinische Universität Wien und die Universität Wien - bei einer internationalen Ausschreibung der Schweizer "Messerli-Stiftung" an einem Strang an Land gezogen. >> weiterlesen