Forschung
Heidrun Huber (Redaktion) am 16. Februar 2009
Die "Sparkling Science"-Projekte des Wissenschaftsministeriums setzen auf Mitarbeit von SchülerInnen in der Forschung. So auch das im Oktober 2008 gestartete Projekt "(Un)Doing Gender als gelebtes Unterrichtsprinzip". Das Ziel des Projekts ist es, ein Bewusstsein darüber herzustellen, in welcher Weise zwischen SchülerInnen, aber auch zwischen LehrerInnen und SchülerInnen täglich immer wieder "Geschlecht hergestellt wird", um in der Folge durch gezielte Interventionen Möglichkeiten zu entwickeln, wie sich Genderzuschreibungen stückweise umgestalten lassen. >> weiterlesen
Redaktion am 16. Februar 2009
Manuela Baccarini vom Zentrum für Molekulare Biologie (Max F. Perutz Laboratories) untersucht eine Gruppe von Proteinen, die wichtig für die Zellteilung und damit auch für unkontrolliertes Zellwachstum wie bei der Entstehung von Krebs ist. Einige Experimente dazu brachten sie nun auf eine ganz unerwartete Spur: Sie entdeckte einen bisher unbekannten Regulationsmechanismus der MEK-Enzyme, der Schlüsselelemente des MAP-Kinase-Signalwegs. Die Ergebnisse dieses FWF-Projekts sind in der Fachzeitschrift "Nature Structural & Molecular Biology" nachzulesen. >> weiterlesen
Heidrun Huber (Redaktion) am 13. Februar 2009
Je mehr Gallenfarbstoffe im Blut, desto geringer ist die Chance, an Herz-Kreislauf- oder Krebserkrankungen zu leiden. Über die Ursache dieser positiven Wirkungsweise existieren noch keine genauen Daten. Karl-Heinz Wagner von der Fakultät für Lebenswissenschaften leitet ein soeben gestartetes FWF-Projekt, das den Mechanismus rund um Gallenfarbstoffe umfassend analysiert. >> weiterlesen
Redaktion am 10. Februar 2009
Noch überwiegen unter den österreichischen KonsumentInnen die Optimisten, aber die Wirtschaftskrise zeigt bereits Auswirkungen auf das Kaufverhalten der Bevölkerung. Gespart wird besonders dort, wo dies ohne größere Einschränkungen geht: Bei Lebensmitteln wird mehr auf den Preis geachtet, eingekauft wird beim Diskonter und man versucht, im Haushalt Energie zu sparen. Das Preisbewusstsein insgesamt ist hingegen gering. Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle Studie des Konsumentenforschers Claus Ebster vom Institut für Betriebswirtschaftslehre. >> weiterlesen
Theresa Dirtl (Redaktion) am 6. Februar 2009
Der Gebrauch von Werkzeug im Tierreich wird gemeinhin als anspruchsvolle Leistung betrachtet. Dennoch unterscheiden sich Spechtfinken, die u.a. Kaktusstacheln zum Nahrungserwerb einsetzen, in ihren kognitiven Leistungen nicht von verwandten Arten, die keine Werkzeuge einsetzen. Das fand Elise-Richter-Stipendiatin Sabine Tebbich gemeinsam mit der Doktorandin Irmgard Teschke über diese Gruppe der Darwin-Finken auf den Galapagos-Inseln heraus. >> weiterlesen
Redaktion am 4. Februar 2009
Frank von der Kammer vom Department für Umweltgeowissenschaften untersucht natürlich vorkommende Nanopartikel in Böden und Gewässern auf ihre mögliche Rolle beim Transport von Blei in der Umwelt. Dabei stellte sich heraus, dass gerade sehr kleine Eisenoxid-Nanopartikel zum Transport von Blei in der Umwelt beitragen können und diese Nanopartikel sowohl in Böden als auch Gewässern vorkommen. >> weiterlesen
Redaktion am 3. Februar 2009
Neueste anthropologische Forschungen zeigen, wie die Ernährung und die Anpassung an eine bestimmte Kost die Evolution der frühesten Vormenschen beeinflussten. Der Anthropologe Gerhard Weber publiziert dazu zusammen mit einem internationalen Forschungsteam in der renommierten Fachzeitschrift "Proceedings of the National Academy of Sciences" (PNAS). >> weiterlesen
Bernadette Ralser (Redaktion) am 2. Februar 2009
Im Oktober 2008 erhielt die Materialphysikerin Kerstin Hummer als eine von vier exzellenten österreichischen Nachwuchswissenschafterinnen das L'OREAL-Österreich-Stipendium "For Women in Science". Sie will den Förderbetrag von 15.000 Euro nutzen, um ihre wissenschaftliche Karriere weiterzuverfolgen und ein Forschungsprojekt über die Wechselwirkung zwischen Licht und Materie zu konzipieren. >> weiterlesen
Bernadette Ralser (Redaktion) am 29. Januar 2009
Er lebt irgendwo im Grundwasser, aber niemand weiß genau wo. Unter Laborbedingungen kann man ihn nicht züchten. Aus bislang ungeklärten Gründen vermehrt er sich von Zeit zu Zeit explosionsartig, verstopft Brunnen, Siebanlagen und Sandfilter von Trinkwasseranlagen. Und laut Kilian Stoecker vom Department für Mikrobielle Ökologie ist er "einfach wunderschön": Nun soll eine neue Untersuchungsmethode das Geheimnis um den widerspenstigen Mikroorganismus Crenothrix polyspora (Brunnenfaden) lüften. >> weiterlesen
Redaktion am 28. Januar 2009
Ein Hochleistungsrechner mit bis zu 4.000 hochparallel arbeitenden Prozessorkernen wird der Forschung in Wien ab Herbst 2009 völlig neue Rechenwelten erschließen. Die Technische Universität (TU) Wien, die Universität Wien und die Universität für Bodenkultur stellen gemeinsam die Mittel dafür bereit. >> weiterlesen

