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Forschung
Redaktion am 27. Juli 2009
Einem Forschungsteam der Gruppe Dynamik Kondensierter Systeme rund um den Physiker Gero Vogl ist es erstmals gelungen, unter Nutzung eines Elektronen-Synchrotrons, einer Röntgenquelle der neuesten Bauart, springende Atome auf ihrem Weg durch den Festkörper zu verfolgen. Diese Studie wurde soeben in der renommierten Fachzeitschrift "Nature Materials" veröffentlicht.
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Marion Wittfeld (Redaktion) am 24. Juli 2009
Allen Ländern des westlichen Balkans wurde Mitte der 1990er-Jahre die Mitgliedschaft in der Europäischen Union in Aussicht gestellt. Bedingung ist, dass ein Land bestimmte politische und wirtschaftliche Kriterien erfüllt. In einem aktuellen Forschungsprojekt untersuchen Helmut Kramer, Vedran Dzihic, Hrvoje Paic und Simone Tögel vom Institut für Politikwissenschaft die internen Voraussetzungen und Folgen eines EU-Beitritts der Staaten Kroatien, Bosnien-Herzegowina und Serbien.
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Petra Schiefer (Redaktion) am 23. Juli 2009
Geopolitik und Geschichte hängen eng miteinander zusammen - davon ist Tatiana Zhurzhenko überzeugt. In ihrem Artikel "The geopolitics of memory" schreibt die Politikwissenschafterin, die für ihr laufendes Projekt "Gedächtnispolitik in post-sowjetischen Grenzräumen" ein Elise-Richter-Stipendium erhielt, über die Geschichtsaufarbeitung im osteuropäischen Raum und ihren Zusammenhang mit den politischen Entwicklungen der Region. Im Interview mit "dieUniversität-online" spricht die gebürtige Ukrainerin über russische und ukrainische Geschichtspolitik.
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Pamela Paulic (Redaktion) am 22. Juli 2009
Immer mehr junge WissenschafterInnen aus Mitteleuropa beschäftigen sich mit dem osteuropäischen Raum - und umgekehrt: Wien ist eine der beliebtesten Zielstädte verschiedener interuniversitärer Austauschprogramme zwischen Ost und West. Eines davon ist CEEPUS (Central European Exchange Program for University Studies), das 1995 von Österreich initiiert wurde. CEEPUS vereint Universitäten aus 15 mittel- und osteuropäischen Ländern in 51 themenbezogenen Forschungsnetzwerken. Die Universität Wien ist an elf dieser Netzwerke beteiligt, wovon sie vier koordiniert. >> weiterlesen
Petra Schiefer (Redaktion) am 21. Juli 2009
Vor fast 20 Jahren fiel die Berliner Mauer und mit ihr eine ganzes Imperium: Das Gedenken an dieses historische Ereignis gibt Anlass, die Entwicklungen in den osteuropäischen Ländern und insbesondere in Ostdeutschland genauer zu beleuchten. Im Interview mit "dieUniversität-online" spricht Osteuropa-Experte Dieter Segert über die Ursachen, die zum Fall der Mauer geführt haben, sowie über die positiven und negativen Auswirkungen des Einigungsprozesses auf Ostdeutschland.
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Petra Schiefer (Redaktion) am 20. Juli 2009
In einigen osteuropäischen Ländern ist ein Erstarken von extremistischen Bewegungen zu beobachten. Auch das Demokratiedefizit in manchen Ländern bereitet BeobachterInnen des osteuropäischen Raums Sorge. Im Interview spricht "dieUniversität-online" mit dem Osteuropa-Experten Dieter Segert über die aktuellen Entwicklungen in Osteuropa und inwieweit die EU hier Einfluss nehmen kann und soll.
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Redaktion am 20. Juli 2009
Vor 20 Jahren stand Österreich noch "mit dem Rücken zum Eisernen Vorhang", heute befindet es sich in der Mitte Europas. Aber nicht nur für Österreich hat sich seit damals viel verändert. Das Gesicht Europas ist heute ein anderes: Osteuropa ist wieder greifbar geworden. Dieses 20-jährige Jubiläum nimmt "dieUniversität-online" zum Anlass, Gesellschaft, Geschichte und Politik verschiedener Länder des osteuropäischen Raums näher zu beleuchten: Im Rahmen eines Dossiers werden Forschung und Lehre zum Thema Osteuropa an der Universität Wien vorgestellt.
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Bernadette Ralser (Redaktion) am 16. Juli 2009
Blütenregen im Frühling, fallende Blätter im Herbst: Das vorprogrammierte Absterben bestimmter Pflanzenteile bei mehrjährigen oder des gesamten Organismus bei kurzlebigeren Arten sichert das Überleben der Pflanze - z.B. durch den Rücktransport von Nährstoffen in Wurzeln oder Samen. Aber auch wenn unmittelbare Gefahr von außen droht, etwa wenn Krankheitserreger eindringen, kann eine Pflanzenzelle die Selbstzerstörung einleiten und damit den gesamten Organismus schützen. In beiden Zelltodvorgängen spielt ein kleines Protein eine große Rolle. >> weiterlesen
Bernadette Ralser (Redaktion) am 10. Juli 2009
Mit Fachwissen allein kann man sich im internationalen Wissenschaftsbetrieb kaum mehr behaupten. Fachunabhängige, soziale und technologische Kompetenzen gehören mehr und mehr zu den Grundvoraussetzungen einer erfolgreichen Karriere. Im Rahmen des Bologna-Prozesses verfolgt die Universität Wien eine Reihe von Initiativen zur Stärkung sogenannter "metafachlicher Kompetenzen". An einer der Schnittstellen der diversen Aktivitäten in diesem Bereich sitzt Gerhard Budin vom Zentrum für Translationswissenschaft. >> weiterlesen
Verena Gappmaier (Redaktion) am 9. Juli 2009
Eine sensationelle Entdeckung machten der Erdwissenschafter Theodoros Ntaflos und sein Team von der Fakultät für Geowissenschaften, Geographie und Astronomie gemeinsam mit argentinischen KollegInnen von der Universidad del Sur in Baíha Blanca: Sie fanden in Nord-Patagonien seltene Erdmantelgesteine, so genannte Granat-Peridotite, aus 90 Kilometer Tiefe. Durch die mineralische Zusammensetzung dieser Gesteine können die Forscher Rückschlüsse auf die Plattentektonik Patagoniens ziehen. >> weiterlesen

