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Forschung
Theresa Dirtl (Redaktion) am 6. Februar 2009
Der Gebrauch von Werkzeug im Tierreich wird gemeinhin als anspruchsvolle Leistung betrachtet. Dennoch unterscheiden sich Spechtfinken, die u.a. Kaktusstacheln zum Nahrungserwerb einsetzen, in ihren kognitiven Leistungen nicht von verwandten Arten, die keine Werkzeuge einsetzen. Das fand Elise-Richter-Stipendiatin Sabine Tebbich gemeinsam mit der Doktorandin Irmgard Teschke über diese Gruppe der Darwin-Finken auf den Galapagos-Inseln heraus. >> weiterlesen
Redaktion am 4. Februar 2009
Frank von der Kammer vom Department für Umweltgeowissenschaften untersucht natürlich vorkommende Nanopartikel in Böden und Gewässern auf ihre mögliche Rolle beim Transport von Blei in der Umwelt. Dabei stellte sich heraus, dass gerade sehr kleine Eisenoxid-Nanopartikel zum Transport von Blei in der Umwelt beitragen können und diese Nanopartikel sowohl in Böden als auch Gewässern vorkommen. >> weiterlesen
Redaktion am 3. Februar 2009
Neueste anthropologische Forschungen zeigen, wie die Ernährung und die Anpassung an eine bestimmte Kost die Evolution der frühesten Vormenschen beeinflussten. Der Anthropologe Gerhard Weber publiziert dazu zusammen mit einem internationalen Forschungsteam in der renommierten Fachzeitschrift "Proceedings of the National Academy of Sciences" (PNAS). >> weiterlesen
Bernadette Ralser (Redaktion) am 2. Februar 2009
Im Oktober 2008 erhielt die Materialphysikerin Kerstin Hummer als eine von vier exzellenten österreichischen Nachwuchswissenschafterinnen das L'OREAL-Österreich-Stipendium "For Women in Science". Sie will den Förderbetrag von 15.000 Euro nutzen, um ihre wissenschaftliche Karriere weiterzuverfolgen und ein Forschungsprojekt über die Wechselwirkung zwischen Licht und Materie zu konzipieren. >> weiterlesen
Bernadette Ralser (Redaktion) am 29. Januar 2009
Er lebt irgendwo im Grundwasser, aber niemand weiß genau wo. Unter Laborbedingungen kann man ihn nicht züchten. Aus bislang ungeklärten Gründen vermehrt er sich von Zeit zu Zeit explosionsartig, verstopft Brunnen, Siebanlagen und Sandfilter von Trinkwasseranlagen. Und laut Kilian Stoecker vom Department für Mikrobielle Ökologie ist er "einfach wunderschön": Nun soll eine neue Untersuchungsmethode das Geheimnis um den widerspenstigen Mikroorganismus Crenothrix polyspora (Brunnenfaden) lüften. >> weiterlesen
Redaktion am 28. Januar 2009
Ein Hochleistungsrechner mit bis zu 4.000 hochparallel arbeitenden Prozessorkernen wird der Forschung in Wien ab Herbst 2009 völlig neue Rechenwelten erschließen. Die Technische Universität (TU) Wien, die Universität Wien und die Universität für Bodenkultur stellen gemeinsam die Mittel dafür bereit. >> weiterlesen
Marion Wittfeld (Redaktion) am 27. Januar 2009
Die doppelte Buchführung ist heute bei jedem Unternehmen gang und gäbe. Doch auch früher haben Menschen über ihre Abrechnungen Buch geführt. Die damaligen Rechnungsbücher unterscheiden sich jedoch wesentlich von der heutigen Buchführung. Wie sahen beispielsweise die Aufzeichnungen im Mittelalter aus? Dieser Frage geht die Historikerin Claudia Feller im Projekt "Adeliges Rechnen im Spätmittelalter" nach. Erfasst und untersucht werden adelige Rechnungsaufzeichnungen aus dem Raum Tirol, Südtirol und Trentino von 1250 bis 1500.
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Redaktion am 26. Januar 2009
Eine Gruppe von BiologInnen erforscht die Entstehung, die Wirkweise und den anschließenden Zerfall von Drüsenzellen beim Schlüpfvorgang von Tintenfischen. Ziel ist es, die Struktur dieser Drüsen und insbesondere die Zusammensetzung ihres Sekrets genau zu analysieren. Die Erkenntnisse sollen helfen, komplexere Drüsensysteme bei Wirbeltieren oder beim Menschen in Zukunft besser verstehen zu können. >> weiterlesen
Redaktion am 23. Januar 2009
Die im Forum Forschung der Universitätenkonferenz (uniko) vertretenen Rektoren und VizerektorInnen sind angesichts der Budgetsituation um die zukünftige Entwicklung von Forschung besorgt. In einer Resolution sprechen sie sich dafür aus, "mit allen Kräften zu verhindern, dass wegen mangelnder Karrieremöglichkeiten und der Unmöglichkeit einer nachhaltigen Finanzierung gerade die höchstqualifizierten jungen ForscherInnen sich gezwungen sehen, Österreich zu verlassen, wodurch ein nicht wieder gut zu machender Schaden für den Forschungsstandort Österreich entstünde". >> weiterlesen
Theresa Dirtl (Redaktion) am 22. Januar 2009
Der Großteil aller Sterne besitzt keine konstante Leuchtkraft, sondern weist unterschiedliche Helligkeitsschwankungen auf. Durch genaue Messungen der Schwingungen und Frequenzen solch pulsierender Sterne können AstroseismologInnen den chemischen Aufbau und die Entwicklung dieser Sonnen nachvollziehen. Der Astronom Michel Breger untersuchte in seinem kürzlich abgeschlossenen FWF-Projekt "Stellare Seismologie" fünf pulsierende Sterne über drei Jahre hinweg. >> weiterlesen

