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Forschung


Daniela Hermetinger (Redaktion) am 7. Juli 2010
Vor rund 90 Jahren wurde der erste Wiener Gemeindebau errichtet. Seither prägt der kommunale Wohnbau das Stadtbild, das Leben seiner BewohnerInnen sowie politische Debatten. Sieglinde Rosenberger und Julia Mourão Permoser vom Institut für Politikwissenschaft analysieren in einem WWTF-Projekt Zugehörigkeit und Alltagskonflikte in diesem sozial-politischen Raum. In Kooperation mit KünstlerInnen wird im Innenhof eines Gemeindebaus ein "Wohnzimmer" installiert, in dem die BewohnerInnen Alltagsobjekte platzieren, die sie mit Heimat und Zugehörigkeit verbinden. >> weiterlesen
Marion Wittfeld (Redaktion) am 5. Juli 2010
Weltweit leiden mehrere Millionen Menschen an chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (IBD) - Tendenz steigend. Der Krankheitsverlauf ist nicht tödlich, jedoch sehr schmerzhaft und führt zu einer Einschränkung der Lebensqualität. Da die Ursache bislang unbekannt ist, gibt es noch keine wirksamen Therapien. Dies möchte ein Team aus interdisziplinären WissenschafterInnen durch das Projekt "InflammoBiota: Metagenomik und Metatranskriptomik zur Untersuchung der Darm-Mikrobiota chronisch entzündlicher Darmerkrankungen" nun ändern. >> weiterlesen
Pamela Paulic (Redaktion) am 29. Juni 2010
Der Prozessor ist das "Gehirn" des Computers: Dort laufen alle Operationen zusammen. Die neue PC-Generation verwendet sogenannte Multicore-Prozessoren, wie man sie aus dem Supercomputer-Bereich kennt. Sie enthalten nicht nur einen, sondern mehrere parallele Prozessorkerne. Mit der Entwicklung neuer Programmierungsstrategien für Multicore-Prozessoren beschäftigt sich ein Team am Institut für Scientific Computing: Im EU-Projekt "PEPPHER" werden gemeinsam mit Universitäten und Computerfirmen Tools entwickelt, um Supercomputer-Programme "wohnzimmerreif" zu machen. >> weiterlesen
Redaktion am 28. Juni 2010
Eine neuartige Quelle von verschränkten Lichtteilchen haben Wiener PhysikerInnen um Stefanie Barz, Philip Walther und Anton Zeilinger von der Fakultät für Physik und vom Institut für Quantenoptik und Quanteninformation der ÖAW entwickelt. Diese erlaubt es erstmals, einen verschränkten Zustand ohne Messung nachzuweisen. Dazu erscheint aktuell eine Publikation im Fachjournal "Nature Photonics". >> weiterlesen
Redaktion am 24. Juni 2010
Verbiegungen in den Ablagerungsschichten des Eisenstadt-Sopron-Beckens werden durch unregelmäßig verteilte Verformung im umgebenden Sediment bewirkt. Die Ursache sind Gradienten in der Verformungsintensität, die sowohl parallel als auch rechtwinklig zu einer Bruchzone auftreten. Diese Ergebnisse eines FWF-Projekts unter der Leitung von Ulrike Exner vom Department für Geodynamik und Sedimentologie erlauben ein besseres Verständnis von grundlegenden geologischen Vorgängen sowie der Bildung und Struktur von Lagerstätten für Öl und Wasser. >> weiterlesen
Marion Wittfeld (Redaktion) am 22. Juni 2010
Über Partisaninnen des Balkans in der Zeit zwischen 1941 bis 1945 wurde bereits einiges geschrieben. Die APART-Stipendiatin Natascha Vittorelli vom Institut für Zeitgeschichte nimmt eine neue Perspektive ein: In ihrer Habilitation widmet sie sich historiographischen und audiovisuellen Darstellungen bzw. "Nicht-Darstellungen" von "Frauen mit Waffe" im sozialistischen Jugoslawien nach 1945. >> weiterlesen
Redaktion am 18. Juni 2010
Im Rahmen eines dreijährigen Forschungsprojekts wurde mit Hilfe der Radiokarbonmethode die Chronologie der pharaonischen Zeit Ägyptens analysiert. Ein internationales Team hat dazu zeitlich gut zuordenbare Objekte aus europäischen und nordamerikanischen Museen 14C-datiert. Eva Maria Wild, Leiterin des 14C-Programms am Vienna Environmental Research Accelerator (VERA)-Labor, war daran beteiligt. Die Ergebnisse - Verschiebungen bei der Chronologie im Alten Reich und die Vordatierung des Beginns des Neuen Reichs - erscheinen am 18. Juni in der Zeitschrift "Science". >> weiterlesen
Redaktion am 17. Juni 2010
Im Herbst 2009 haben drei Wiener Universitäten - Technische Universität (TU) Wien, Universität Wien und Universität für Bodenkultur (BoKu) - den schnellsten Rechner Österreichs in Betrieb genommen. Nun liegen die Pläne für den kontinuierlichen Ausbau des Projekts mit einem Gesamtvolumen von zwölf Millionen Euro vor. >> weiterlesen
Pamela Paulic (Redaktion) am 17. Juni 2010
Das Mittelalter hat keinen guten Ruf: Es gilt als düster und unzivilisiert. Der Historiker Walter Pohl teilt diese Meinung nicht: Er findet das sogenannte "dunkle Zeitalter" äußerst spannend und erhellend. Gemeinsam mit KollegInnen der Universitäten Cambridge, Leeds und Utrecht erforscht er im Rahmen des EU-Programms HERA das kulturelle Gedächtnis des Frühmittelalters: Im österreichischen Teilprojekt widmet er sich der kulturellen Überlieferung von Handschriften und untersucht, inwieweit man von Imperien wie dem Karolingerreich noch heute etwas lernen kann. >> weiterlesen
Pamela Paulic am 10. Juni 2010
Neben Drogen- und Waffenhandel ist der Menschenhandel nach Ansicht der Vereinten Nationen heute das weltweit lukrativste kriminelle Geschäft. Zu den Opfern zählen vorwiegend Frauen. Der Handel mit der "Ware Frau" ist jedoch keine Erscheinung unserer Zeit: Jürgen Nautz vom Institut für Volkswirtschaftslehre untersucht das Phänomen aus wirtschafts- und sozialhistorischer Perspektive und beschreibt die Wurzeln der Globalisierung des Frauenhandels, die im 19. Jahrhundert liegen. >> weiterlesen