Forschung
Redaktion am 28. Oktober 2009
Knapp über 100 Hochschulen bieten in Europa für Masterstudierende und Promovierende in den Fächern Volkswirtschaftslehre, Psychologie und Politikwissenschaft herausragend forschungsstarke Fachbereiche und internationale Orientierung - sie gehören zur "Excellence Group" des CHE ExcellenceRankings 2009. Die Universität Wien gehört im Fach Volkswirtschaftslehre zur Excellence-Gruppe. Hierbei zeichnet sie sich durch eine hohe Anzahl an Publikationen sowie dem Erasmus-Mundus-Master aus. >> weiterlesen
Theresa Dirtl (Redaktion) am 27. Oktober 2009
Bakterien eilt kein besonders guter Ruf voraus. Sie werden fast immer mit Krankheiten in Verbindung gebracht. Dass sogenannte endophytische Bakterien - Bakterien, die in Pflanzen leben - durchaus positive Funktionen für die Pflanze übernehmen, konnte ein Team um den Systembiologen Wolfram Weckwerth nun herausfinden: So fördern Endophyten u.a. das Pflanzenwachstum, was sie wiederum interessant für die Biotreibstoff-Produktion macht. Die Forschungsergebnisse wurden kürzlich im Fachjournal "Molecular Plant-Microbe Interactions" veröffentlicht. >> weiterlesen
Pamela Paulic (Redaktion) am 27. Oktober 2009
Kanada präsentiert sich heute als ein kulturell aufgeschlossenes, multiethnisches Land. Diesem Bild wurde der nordamerikanische Staat jedoch nicht immer gerecht. In seiner Dissertation "Fluid Exile. Jewish Exile Writers in Canada 1940-2006" zeigt Eugen Banauch vom Institut für Anglistik und Amerikanistik anhand des Lebens und Schaffens von vier jüdischen Exilautoren auch eine andere Perspektive: Der Werdegang von Carl Weiselberger, Eric Koch, Charles Wassermann und Henry Kreisel verdeutlicht die Einzigartigkeit des "kanadischen Exils". >> weiterlesen
Pamela Paulic (Redaktion) am 16. Oktober 2009
Schlamm und Neusiedler See gehören zusammen. Das weiß, wer im burgenländischen See schon einmal schwimmen war. Doch auch unter der nassen Sandschicht gibt es einiges zu entdecken: Im Rahmen eines aktuellen FWF-Projekts untersuchten Ulrike Exner vom Department für Geodynamik und Sedimentologie und ihr Team - Studierende und WissenschafterInnen - vier Tage lang (29. September bis 2. Oktober 2009) mittels Bohrungen den Untergrund des Sees. Die Analyse der Proben soll Aufschluss über die Beschaffenheit der Sedimentschicht geben. >> weiterlesen
Redaktion am 15. Oktober 2009
Michael Wagreich und Stephanie Neuhuber vom Department für Geodynamik und Sedimentologie untersuchten Klimabedingungen der jüngeren Kreidezeit und stellten dabei fest, dass die damaligen extremen Klimaänderungen mehr Schaden angerichtet haben als bisher angenommen. Dementsprechend sind die Prognosen für den derzeit stattfindenden Klimawandel nicht allzu positiv. Ihre Forschungsergebnisse sind in der US-amerikanischen Publikationsreihe "Special Publications of the Society for Sedimentary Geology (SEPM)" erschienen. >> weiterlesen
Marion Wittfeld (Redaktion) am 15. Oktober 2009
Holger Daims vom Department für Mikrobielle Ökologie wurde beim "Wiener Zukunftspreis" 2009, der von der Stadt Wien und dem "News"-Magazin vergeben wird, für seine wissenschaftlichen Forschung in der Kategorie "Newcomer & Start-Ups" mit dem 2. Platz ausgezeichnet. Sein aktuelles WWTF-Projekt über Nitrospira-Bakterien, die maßgeblich an der Abwasserreinigung beteiligt sind, überzeugte die Jury. >> weiterlesen
Redaktion am 15. Oktober 2009
Am Donnerstag, 22. und Freitag, 23. Oktober 2009 veranstaltet das Institut für psychologische Grundlagenforschung das zweite "Vienna Aesthetics Symposium" - diesmal zum Thema "Eye Movement in Art Perception". Die zweitägige Veranstaltung wird im Rahmen des Forschungsschwerpunkts "Psychologische Ästhetik und kognitive Ergonomie" durchgeführt. Es referieren internationale WissenschafterInnen, u.a. aus den USA, Neuseeland und Großbritannien. >> weiterlesen
Bernadette Ralser (Redaktion) am 13. Oktober 2009
Auf die inneren Werte kommt es an: Obwohl Nesseltiere wie die Seeanemone auf den ersten Blick viel einfacher gebaut sind als beispielsweise ein Frosch oder der Mensch, ist ihr Genom fast ebenso komplex. Wie aber kommt es zu dieser Vielfalt an Körperformen in der Tierwelt, wenn die genetischen Unterschiede zwischen den Arten gar nicht so groß sind? In einer aktuellen Publikation im renommierten Fachjournal "PNAS" kommen Wissenschafter der Universität Wien und der Universität Bergen (NO) der Antwort auf diese Frage ein Stück näher. >> weiterlesen
Bernadette Ralser (Redaktion) am 13. Oktober 2009
Stellen Sie sich vor, eine Naturkatastrophe hätte alles Leben in Niederösterreich ausgelöscht: kein Wein- und kein Waldviertel mehr, das Marchfeld eine Wüste, Pflanzen und Tiere erstickt. Eine Horrorvision? Unter dem blauen Meeresspiegel ist sie längst Realität: Im Golf von Mexiko z. B. erstreckt sich auf einer Fläche von rund 17.000 Quadratkilometern eine sauerstoffarme Zone, in der die meisten Organismen ums Überleben ringen. Weltweit gibt es bereits 400 sogenannte Todeszonen. Ein Team vom Department für Meeresbiologie geht der Problematik auf den Grund.
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Redaktion am 12. Oktober 2009
OMV, der führende Energiekonzern im europäischen Wachstumsgürtel, und die Universität Wien schlossen heute einen Rahmenvertrag über eine engere Zusammenarbeit auf Bildungs- und Wissenschaftsebene. >> weiterlesen

