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Forschung


Redaktion am 11. Mai 2010
In Österreich leiden mehr als 800.000 Menschen an Angsterkrankungen, Frauen sind davon häufiger betroffen als Männer. Zu Angststörungen zählen u.a. Schlafstörungen oder mangelnde Konzentrationsfähigkeit. Medikamente wie Antidepressiva oder Tranquillizer haben jedoch Nebenwirkungen und können zur Abhängigkeit führen. Ein Team der Universität Wien synthetisiert auf Basis eines Naturstoffs aus Baldrian neue Wirkstoffe, die für die Entwicklung von besser verträglichen Arzneistoffen geeignet sind. Dazu erscheint nun ein Artikel im "British Journal of Pharmacology". >> weiterlesen
Redaktion am 7. Mai 2010
Am gestrigen Donnerstag, 6. Mai 2010, fanden die Neuwahlen der VertreterInnen des Senats nach der UG Novelle 2009 statt. Die dreijährige Funktionsperiode der gewählten Mitglieder beginnt am 1. Oktober 2010. >> weiterlesen
Petra Schiefer am 6. Mai 2010
Kann Mann oder Frau vorhersagen, wie lange ihre Partnerschaft halten wird und wie sie die Entwicklung eines Kindes beeinflusst? Wird ein "Schreibaby" seinen Eltern auch später Schwierigkeiten bereiten? Die EntwicklungspsychologInnen Brigitte Rollett und Harald Werneck haben die Antworten auf diese Fragen: 1991 befragten sie insgesamt 175 werdende Elternpaare, deren Nachwuchs mittlerweile volljährig ist: Dieser Übergang zum Erwachsenenalter ist Untersuchungsgegenstand im siebten Teil des Längsschnittprojekts "Familienentwicklung im Lebenslauf". >> weiterlesen
Redaktion am 4. Mai 2010
Seit über 15 Jahren diskutieren WissenschafterInnen über angeblich intelligenzsteigernde Effekte durch das Hören von klassischer Musik. Zum sogenannten "Mozart-Effekt" präsentiert ein Forschungsteam um Martin Voracek vom Institut für Psychologische Grundlagenforschung nun im renommierten Fachblatt "Intelligence" neue Ergebnisse. Diese zeigen, dass spezifische Leistungssteigerungen durch das bloße Anhören von Mozarts Musik nicht nachweisbar sind. >> weiterlesen
Veronika Schallhart (Redaktion) am 30. April 2010
Kathrin Pascher vom Department für Naturschutzbiologie, Vegetations- und Landschaftsökologie untersuchte mit einem WissenschafterInnenteam aus Österreich und Italien konventionelle verwilderte Populationen von Raps mit molekulargenetischen Analysen. Dabei stellte sie fest, dass diese außerhalb der Felder auftretenden Populationen über mehrere Jahre bestehen können und potenzielle "Brücken" für die Übertragung von Transgenen in andere Wildpopulationen darstellen. Diese Ergebnisse wurden nun in der Online-Zeitschrift "BMC Evolutionary Biology" publiziert. >> weiterlesen
Redaktion am 29. April 2010
Mit 30. September 2010 endet die zweijährige Funktionsperiode der 15 DekanInnen und drei Zentrumsleiter der Universität Wien, die bis dahin die laufenden Geschäfte führen. An drei Fakultäten und einem Zentrum kommt es zu einem Wechsel an der Spitze. >> weiterlesen
Redaktion am 26. April 2010
Verschmutzung und ausufernde Fischerei gefährden die Artenvielfalt der Meere. "Damit gefährdet der Mensch nicht nur den Lebensraum Meer, sondern auch die Leistungen, welche zahlreiche Organismen für ihn erbringen", sagt der Meeresbiologe Michael Stachowitsch. Allein die Zahl der sogenannten Todeszonen, in denen praktisch alles Leben erlischt, ist weltweit mittlerweile auf 400 angestiegen. >> weiterlesen
Marion Wittfeld (Redaktion) am 21. April 2010
15 Kilometer östlich von Linz wurde am 8. August 1938 das Konzentrationslager Mauthausen errichtet. Bis zur Befreiung am 5. Mai 1945 wurden annähernd 200.000 Menschen dorthin deportiert, etwa die Hälfte von ihnen wurde ermordet. Im Zuge einer Neugestaltung der Gedenkstätte KZ Mauthausen führt die Archäologin Claudia Theune das Projekt "Archäologische Spuren von Terror, täglichem Überleben und Tod im ehemaligen Konzentrationslager Mauthausen" durch. >> weiterlesen
Redaktion am 20. April 2010
Die Tiefenwasser der Ozeane sind uns als Lebensraum von spektakulär geformten, seltsam anmutenden Tieren bekannt. Neben diesen bizarren, vielfach noch unbekannten Lebewesen gibt es zahllose Mikroorganismen, die mengenmäßig ein Vielfaches an Biomasse der Tiere ausmachen. Gerhard Herndl, Leiter des Departments für Meeresbiologie der Universität Wien, erforscht die Nahrungsquellen solcher Tiefsee-Mikroorganismen und publiziert dazu zusammen mit Wissenschaftern aus den USA und Holland in der Fachzeitschrift PNAS. >> weiterlesen
Marion Wittfeld (Redaktion) am 19. April 2010
Die Haut ist nach außen eine dichte Membran. Das schützt uns zwar vor Verletzungen, hat aber auch zur Folge, dass Wirkstoffe schlecht eindringen können. Insbesondere die äußerste Hautschicht, das sogenannte "Stratum corneum", ist nahezu undurchdringlich. Es gibt jedoch Möglichkeiten, diese Barriere "auszutricksen": So können Liposomen über Haarschäfte in die Tiefe der Haarfollikel eindringen und dort Wirkstoffe freigeben. Solche liposomalen Präparate stehen im Mittelpunkt des ersten Teils einer neuen Forschungsplattform. >> weiterlesen