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Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF)
2 neue Hertha-Firnberg- und 3 Elise-Richter-Stellen an der Universität Wien
Auszeichnungen, Hertha-Firnberg-Programm, Elise-Richter-Programm
Redaktion am  2. Juli 2008

Ende Juni entschied der Wissenschaftsfonds FWF erneut über die Vergabe der Hertha-Firnberg- und Elise-Richter-Stipendien: Insgesamt werden zwölf hochqualifizierte Wissenschafterinnen in den nächsten Jahren einen Arbeitsplatz an einer österreichischen Universität und damit die Chance erhalten, ihre wissenschaftliche Karriere entscheidend voranzutreiben. Zwei der fünf neuen Hertha-Firnberg-Stellen und drei der sieben Elise-Richter-Stellen sind an der Universität Wien angesiedelt.

Fünf der zwölf WissenschafterInnen, die ein Firnberg- oder Richter-Stipendium des FWF bekamen, werden ihre Forschung an der Universität Wien durchführen.

Hertha-Firnberg-Programm


Das Postdoc-Programm Hertha-Firnberg des FWF fördert Frauen am Beginn ihrer wissenschaftlichen Karriere. In der Kuratoriumssitzung am 23. Juni 2008 wurden insgesamt fünf neue Firnberg-Stellen an hochqualifizierte Nachwuchswissenschafterinnen vergeben.
Zwei der Stipendiatinnen werden ihre Postdoc-Stelle an der Universität Wien antreten:

Iryna Stepanenko, Institut für Anorganische Chemie
Thema: Neue metall-basierte Cdk-Inhibitoren zur Antitumor-Therapie

Monika Dörfler, Fakultät für Mathematik
Thema: Lokale Aspekte in der Zeit-Frequenz-Analyse - Thema und Variationen

Die weiteren drei Firnberg-Stipendiatinnen sind: Kerstin Hödlmoser ("Schlaf und kognitive Leistung bei Kindern", Universität Salzburg), Verena Seidl ("Untersuchung einer neuen Gruppe von hydrophoben Proteinen", TU Wien) und Katharina Durstberger ("Quanten Verschränkung, Dephasierungs- und Dekohärenz-Effekte in Neutronenexperimenten, TU Wien).

Elise-Richter-Programm


Das Elise-Richter-Programm richtet sich an Senior-Postdoc-Wissenschafterinnen. Ziel ist die Qualifikation zur Bewerbung um eine in- oder ausländische Professur. Von den insgesamt sieben Elise-Richter-Stipendien, die im Juni vergeben wurden, gingen drei an Spitzenforscherinnen der Universität Wien:

Beate Hochholdinger-Reiterer, Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft
Thema: Geschlechterkostümierung in Schauspieltheorien (18. Jh.)

Edith Futscher, Institut für Kunstgeschichte

Thema: Ein anderes Kino: Die Filme der Marguerite Duras

Sabine Tebbich, Department für Neurobiologie und Kognitionsforschung
Thema: Kognitive Anpassung bei werkzeuggebrauchenden Vögeln

Weitere vier Elise-Richter-Stellen erhielten: Bettina Kluge ("Diskursive referentielle Ambiguität - verallgemeinerndes 'du'", Universität Graz), Julia Wanschitz ("Myo-endothelial Regeneration bei Myositiden", Medizinische Universität Innsbruck), Christa Schafellner ("Immunsuppression bei Insekten durch endoparasitische Wespen", Universität für Bodenkultur Wien) und Gerda Egger ("Epigenetik in NPM-ALK positiven Lymphomen", Medizinische Universität Wien). (br)

Alle an der Universität Wien durchgeführten Projekte werden ab Herbst/Winter in der Online-Zeitung bzw. im Forschungsnewsletter vorgestellt.
 

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