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Der Theologe Martin Jäggle erhielt den Europapreis der Katholischen Fachhochschule Freiburg.


Der Historiker Thomas Angerer bekam den Karl-von-Vogelsang-Preis.


Lebenslauf Martin Jäggle Lebenslauf Thomas Angerer
Auszeichnungen für Jäggle und Angerer
Auszeichnungen
Redaktion am  9. Mai 2008

Am 7. Mai 2008 erhielt Martin Jäggle, Dekan der Katholisch-Theologischen Fakultät, den Europapreis der Katholischen Fachhochschule Freiburg. Bereits am 25. April wurde Thomas Angerer vom Institut für Geschichte der Karl-von-Vogelsang-Preis verliehen.

Univ.-Prof. Dr. Martin Jäggle wurde für sein langjähriges Engagement für eine interkulturelle und interreligiöse Auseinandersetzung ausgezeichnet. Der Europapreis der Katholischen Fachhochschule Freiburg ist mit 1.000 Euro dotiert und wurde zum zweiten Mal vergeben.

Martin Jäggle, geb. 1948 in Wien, ist seit 2003 Universitätsprofessor für Religionspädagogik und Katechetik sowie Vorstand des gleichnamigen Instituts an der Katholisch- Theologischen Fakultät der Universität Wien, deren Dekan er seit Jänner 2008 auch ist.
Jäggles zentrales Thema seiner Lehr- und Forschungsarbeiten ist der Beitrag religiöser Erziehung und des interreligiösen Lernens zur europäischen Identität. Wesentlich für ihn ist die vorurteilslose Anerkennung des Anderen, das Ansetzen bei den Gemeinsamkeiten und nicht bei den Unterschieden, das kreative Aushalten der Differenz und das gemeinsame Lernen durch Dialog. Jäggle entwickelt, organisiert und koordiniert seit mehr als 20 Jahren Austauschprogramme europäischer Hochschulen aus Deutschland, Griechenland, Niederlande, Österreich, Tschechien und Ungarn.

Bereits am 25. April 2008 erhielt Ass.-Prof. Mag. Dr. Thomas Angerer vom Institut für Geschichte den renommierten "Karl von Vogelsang-Staatspreis für Geschichte und Gesellschaftswissenschaften", einen der wichtigsten österreichischen Auszeichnungen auf dem Gebiet der Geisteswissenschaften.

Thomas Angerer, 1965 geboren in Wien, erhielt den mit 7.500 Euro dotierten Preis für seine Studien zu den französisch-österreichischen Beziehungen und für sein Engagement zur Vertiefung und Verbesserung der Kenntnisse der europäischen Geschichte. Dies hat er unter anderem als Herausgeber der "Wiener Zeitschrift zur Geschichte der Neuzeit" bewiesen. Zwei Mal hatte er Gastprofessuren in Paris inne, seit 2005 ist er Mitglied im Programmkomitee des Österreichisch-Französischen Zentrums für Annäherung in Europa. (red)

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