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Foto: DÖW


Institut für Zeitgeschichte
Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes (DÖW)    
Brigitte Bailer-Galanda neue Leiterin des DÖW
Köpfe & Karriere
Dieter N. Unrath (Redaktion) am 24. November 2004

Univ.-Doz. Mag. Dr. Brigitte Bailer-Galanda vom Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien ist ab 1. Dezember 2004 die neue wissenschaftliche Leiterin des Dokumentationsarchivs des Österreichischen Widerstandes (DÖW). Sie löst den langjährigen Leiter Hon.-Prof. Dr. Wolfgang Neugebauer ab, der in Pension geht.

"Ich habe vor 25 Jahren im DÖW als wissenschaftliche Mitarbeiterin begonnen. Dass ich nun mit der wissenschaftlichen Leitung betraut worden bin, sehe ich als persönlichen Erfolg", freut sich Brigitte Bailer-Galanda. Die 52-jährige Historikerin beschäftigt sich in ihrer Forschungstätigkeit mit Widerstand und Verfolgung in der NS-Zeit in Österreich, dem Umgang der Republik Österreich mit der NS-Vergangenheit sowie mit Rechtsextremismus in Österreich nach 1945. Sie wurde durch ihr Engagement als stellvertretende Vorsitzende der Österreichischen Historikerkommission einer breiteren Öffentlichkeit bekannt. Vita Brigitte Bailer-Galanda wurde 1952 in Wien geboren und studierte Sozial- und Wirtschaftswissenschaften (Fachrichtung Soziologie) sowie Geschichte an der Universität Wien. Bereits seit 1979 ist sie als wissenschaftliche Mitarbeiter des DÖW tätig, seit dem Wintersemester 1993/94 Lehrbeauftragte am Institut für Politikwissenschaft und seit 2003 Universitätsdozentin am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien. Von 1998 bis 2003 war sie stellvertretende Vorsitzende der Historikerkommission der Republik Österreich. 1992 erhielt sie den Käthe-Leichter-Preis für die Frauengeschichte der Arbeiterinnen- und Arbeiterbewegung, 1996 den Willy-und-Helga-Verkauf-Verlon-Preis für österreichische antifaschistische Publizistik und 1999 den Bruno-Kreisky-Förderungspreis. (du)  

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