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Byzantina Mediterranea. Festschrift für Johannes Koder zum 65. Geburtstag Institut für Byzantinistik und Neogräzistikder Historisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät
Byzantinist Johannes Koder wird 65
Jubiläen, Veranstaltungen
Bernadette Ralser (Redaktion) am 15. Oktober 2007

Johannes Koder, Vorstand des Instituts für Byzantinistik und Neogräzistik und Mitglied im Senat der Universität Wien, feiert heuer seinen 65. Geburtstag. Aus diesem Anlass findet am 18. Oktober 2007 im Großen Festsaal der Universität Wien ein Festakt statt. Im Rahmen der Feierlichkeiten wird dem Jubilar u.a. die Festschrift "Byzantina Mediterranea" überreicht.

Mehr als fünfzig WissenschafterInnen aus der Byzantinistik und benachbarten Disziplinen haben an der Festschrift zum 65. Geburtstag von O. Univ.-Prof. Dr. Johannes Koder, Vorstand des Instituts für Byzantinistik und Neogräzistik, mitgewirkt. Der Sammelband "Byzantina Mediterranea", der einen Einblick in die neueren Forschungsergebnisse der führenden internationalen ByzantinistInnen gibt, wird dem Jubilar im Rahmen eines feierlichen Festakts überreicht.

Moderne Byzanzforschung

Die Festschrift versammelt Beiträge aus den Kernbereichen der Byzantinistik - Geschichte, Literatur- und Sprachwissenschaft - sowie ausgewählte Artikel aus den Nachbardisziplinen Theologie, Historische Geographie und Topographie, Handel und Wirtschaft. Auch VertreterInnen aus Kunst, Archäologie, Musik oder Wissenschaftsgeschichte erweisen dem Jubilar mit Beiträgen in der Festschrift die Ehre.

Die mehr als fünfzig Originalbeiträge spiegeln nicht nur die Bandbreite der modernen Byzanzforschung wider, sondern auch die vielen weltweiten Kontakte und Freundschaften mit renommierten WissenschafterInnen, die Johannes Koder im Laufe seiner akademischen Karriere knüpfen konnte.

Vierzig Jahre Institut für Byzantinistik und Neogräzistik

Der 1942 in Wien geborene Byzantinist O. Univ.-Prof. Dr. Johannes Koder blickt auf eine lange gemeinsame Geschichte mit dem Institut für Byzantinistik und Neogräzistik zurück. Dort hat er sein Studium der Byzantinistik, Arabistik und Gräzistik absolviert, eine akademische Laufbahn als Universitätsassistent begonnen und sich im Jahr 1973 habilitiert. Vor 30 Jahren hielt er am selben Institut seine erste Vorlesung als Außerordentlicher Professor an der Universität Wien. Nach einem siebenjährigen Lehrauftrag in Mainz kehrte der Jubilar 1985 nach Wien zurück, um als Nachfolger Herbert Hungers die Professur für Byzantinistik zu übernehmen.

Neben seinen Tätigkeiten an der Universität Wien - unter anderem als Senatsmitglied und Institutsvorstand - engagiert sich Koder auch in zahlreichen anderen Einrichtungen. So ist er seit 1995 Obmann der Kommission für die Tabula Imperii Byzantini der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, korrespondierendes Mitglied der ÖAW sowie Vizepräsident der Association International des Etudes Byzantines. Seit 2002 obliegt ihm außerdem das Amt des Obmanns der Balkan-Kommission der Österreichischen Akademie für Wissenschaften.
Seit 1996 steht Koder auch der Österreichischen Byzantinischen Gesellschaft als Präsident vor. Von 1993 bis 2003 - mit einer Pause von zwei Jahren - war der Jubilar außerdem Vorsitzender der Österreichischen Professorenkonferenz, wofür ihm das Große Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich verliehen wurde. Neben seinen vielfältigen Aufgaben in Forschung, Lehre und Administration findet Koder noch Zeit für zahlreiche Publikationen und Gastvorträge im In- und Ausland.

Festakt und Geburtstagsfeier

Um Johannes Koder an seinem 65. Geburtstag hochleben zu lassen, laden die Herausgeber der Festschrift am 18. Oktober 2007 zu einem Festakt in den Großen Festsaal der Universität Wien. Im Rahmen des Festes wird dem Jubilar der ihm gewidmete Sammelband feierlich überreicht. (br)


Festakt und Feierliche Verleihung der Festschrift "Byzantina Mediterranea" an O. Univ.-Prof. Dr. Dr.h.c. Johannes Koder anlässlich seines 65. Geburtstages
Donnerstag, 18. Oktober 2007 um 17 Uhr
Hauptgebäude Universität Wien, Großer Festsaal
Dr.-Karl-Lueger-Ring 1, 1010 Wien

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