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Karl Schlögl (5.10.1924-4.5.2007, im Bild in der Mitte) im September 2004 an der Universität Wien bei der Eröffnung der Ausstellung "1924 - Ein guter Jahrgang", in der drei Chemiker und drei Physiker mit dem Geburtsjahr 1924 geehrt wurden. Foto: J. Theiner


Chemiker Karl Schlögl gestorben
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Redaktion am  5. Mai 2007

Der Wiener Chemiker Karl Schlögl, emeritierter Professor an der Universität Wien, ehemaliger Generalsekretär und Vizepräsident der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW), ist am Freitag, 4. Mai 2007 im 83. Lebensjahr verstorben.

Geboren am 5. Oktober 1924 in Wien, studierte Karl Schlögl während des Zweiten Weltkrieges Chemie an der Universität Wien. Von 1954 bis 1955 war er im Rahmen eines British Council Scholarship an der University of Manchester; dort hat er sich erstmals mit metallorganischen Verbindungen beschäftigt. 1959 erhielt Schlögl die Lehrbefugnis für Organische Chemie an der Universität Wien, 1971 wurde er auf das Ordinariat für Organische Chemie berufen. Von 1974 bis 1990 war er Vorstand des gleichnamigen Instituts und von 1977 bis 1979 Dekan der Formal- und Naturwissenschaftlichen Fakultät.

Die ÖAW wählte Schlögl 1978 zum korrespondierenden und 1982 zum wirklichen Mitglied. 1991 bis 1995 bekleidete er das Amt des Generalsekretärs, von 1997 bis 2000 war er Vizepräsident der ÖAW.

Webausstellung "1924 - Ein guter Jahrgang" der Österreichischen Zentralbibliothek für Physik über Karl Schlögl

Karl Schlögl gilt als einer der Pioniere der Erforschung des
räumlichen Aufbaus organischer Verbindungen und dessen Auswirkungen auf das Reaktionsverhalten. Der Wissenschafter hat sich aber auch um die Entwicklung neuer pharmazeutischer Wirkstoffe, vor allem für die Therapie von Gefäßerkrankungen, verdient gemacht. Er war Autor von rund 200 Publikationen und erhielt zahlreiche Auszeichnungen im In- und Ausland, darunter auch den Erwin-Schrödinger-Preis der ÖAW. (APA)


Die heilige Seelenmesse wird am Freitag, 18. Mai 2007 um 18.30 Uhr in der Servitenkirche (1090 Wien) gelesen. 

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