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Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek bei der Verleihung der Käthe-Leichter-Preise 2009. Fotos: Harald Minich/HBF


Christiane Spiel mit Heidrun Strohmeyer vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur.


Alle Preisträgerinnen, Heidrun Strohmeyer, Ingrid Moritz von der AK Wien sowie der Sohn von Käthe Leichter, Franz Leichter.


Käthe-Leichter-Preise Preisträgerinnen (1991-2009), PDF Univ.-Prof. Dr. Dr. Christiane Spiel "'Wenn der Stärkere gewinnt…' - eine Zusatzstudie zu PISA '09" (Mai 2009) "Strategie gegen Gewalt an Schulen" (Juni 2007)
Christiane Spiel erhält Käthe-Leichter-Preis
Auszeichnungen
Redaktion am 13. Oktober 2009

Am Montag, 12. Oktober 2009, wurden die sechs diesjährigen Käthe-Leichter-Preise - der Staatspreis der Bundesministerin für Frauen und Öffentlichen Dienst sowie fünf weitere Käthe-Leichter-Preise für Frauenforschung, Geschlechterforschung und Gleichstellung - verliehen. Christiane Spiel, Vorständin des Instituts für Wirtschaftspsychologie, Bildungspsychologie und Evaluation der Universität Wien, erhielt den Käthe-Leichter-Preis des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur.

Die Käthe-Leichter-Preise werden seit 1991 jährlich vergeben - mit Ausnahme einer Unterbrechung zwischen 2001 und 2004 - und sollen an Leben und Wirken der Nationalökonomin Käthe Leichter erinnern. Zahlreiche Wissenschafterinnen der Universität Wien wurden bereits mit dieser renommierten Auszeichnung gewürdigt, darunter Edith Saurer (1991), die derzeitige Leiterin der Forschungsplattform "Neuverortung der Frauen- und Geschlechtergeschichte im veränderten europäischen Kontext" und Hannelore Eva Kreisky (2008), Vizedekanin der Fakultät für Sozialwissenschaften.

Ausgezeichnete Bildungspsychologin

Christiane Spiel, Vorständin des Instituts für Wirtschaftspsychologie, Bildungspsychologie und Evaluation, setzt die Liste der ausgezeichneten Wissenschafterinnen der Universität Wien fort. Die Bildungspsychologin nahm am Montag, 12. Oktober 2009, den mit 2.500 Euro dotierten Käthe-Leichter-Preis 2009 für Frauenforschung, Geschlechterforschung und Gleichstellung in der Arbeitswelt entgegen. Weitere Preisträgerinnen sind Luise Gubitzer, Birge Krondorfer, Brigitte Ratzer und Monika Ankele.

Der mit 5.000 Euro dotierte Käthe-Leichter-Staatspreis geht dieses Jahr an Gudrun Biffl, Leiterin des Zentrums für Migration, Integration und Sicherheit an der Donau-Universität Krems.

Christiane Spiel

Christiane Spiel studierte Mathematik, Geschichte und Psychologie an der Universität Wien. Stationen ihrer wissenschaftlichen Laufbahn waren das Wiener Institut für Psychologie, das Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin und die Karl-Franzens-Universität Graz.

Seit März 2000 leitet sie als Gründungsprofessorin den neu eingerichteten Arbeitsbereich Bildungspsychologie und Evaluation. Von 2004 bis 2006 hat sie als Gründungsdekanin die Fakultät für Psychologie an der Universität Wien aufgebaut. Für ihre Leistungen hat Christiane Spiel eine Reihe von Preisen erhalten: u.a. den Preis für Geistes- und Sozialwissenschaften der Stadt Wien 2006, den ersten Preis für Universitätsmanagement (verliehen von der Donau-Universität Krems), den Best-Practice-Preis für Innovative Lehre der Universität Wien 2002 und den Bank-Austria-Stiftungspreis für Mentoring, 2002.

Christiane Spiel hat die Bildungspsychologie als wissenschaftliche Disziplin begründet. Die zwei zentralen Forschungsthemen im Rahmen der Bildungspsychologie, die Christiane Spiel mit ihren MitarbeiterInnen aktuell verfolgt, sind einerseits Bildungsmotivation und Lebenslanges Lernen und andererseits Aggression versus Soziale Kompetenz mit einem speziellen Fokus auf Multikulturalität. Darüber hinaus beschäftigt sie sich mit der Entwicklung von Evaluationsdesigns und führt mit ihrem Team Evaluationen im Bildungsbereich durch. Ihre Forschungsergebnisse wurden in über 150 internationalen Fachzeitschriften und Sammelbänden publiziert. (red)

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