Logo der Uni Wien
Logo der Uni Wien

Archiv der Online-Zeitung

Archiv der Online-Zeitung der Universität Wien
  •   Home
  •   Forschung
  •   Wissenschaft &     Gesellschaft
  •   Studium & Lehre
  •   Professuren
  •   Personalia
    • Auszeichnungen
    • Köpfe & Karriere
    • Jubiläen
    • Emeritierung & Pensionierung
    • Nachrufe
    • Dekane 2010-2012
    • Dekane 2008-2010
    • Dekane 2006-2008
  •   Service
  •   Dossiers
  •   UniBlicke

Gerhard Clemenz feiert am Freitag, 27. März seinen 60. Geburtstag.


Senat der Universität Wien Senatswahlen am 2. April 2009 Institut für Volkswirtschaftlehreder Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Festakt: Senatsvorsitzender Gerhard Clemenz feiert 60. Geburtstag
Jubiläen
Redaktion am 24. März 2009

Die Universität Wien feiert am Freitag, 27. März 2009 den 60. Geburtstag von Gerhard Clemenz und dankt bei dieser Gelegenheit auch für seine Tätigkeit als Vorsitzender des Senats. Neben dem Rektor der Universität Wien, Georg Winckler, werden dem Jubilar auch Kolleginnen und Kollegen des Senats und Universitätsrats der Universität Wien gratulieren. Die Laudatio hält Georg Götz, Universitätsprofessor für Volkswirtschaftslehre an der Justus-Liebig-Universität Gießen.

Sechs Jahre lang war O. Univ.-Prof. Mag. Dr. Gerhard Clemenz Vorsitzender des Senats der Universität Wien. Bei den kommenden Senatswahlen am 2. April 2009 wird Gerhard Clemenz nicht mehr kandidieren. Er legt sein Amt als Senatsvorsitzender nieder, um sich wieder verstärkt der Forschung und Lehre am Institut für Volkswirtschaftslehre der Universität Wien widmen zu können.

Der Senat erfüllt wichtige Aufgaben für die Universität

Die Feierlichkeiten am 27. März zu seinem 60. Geburtstag im Juridicum bieten auch Anlass auf seine Zeit als Senatsvorsitzender zurückzublicken. "Es war eine schöne Zeit mit vielen Herausforderungen und zahlreichen besonderen Momenten mit KollegInnen über alle wissenschaftlichen Disziplinen hinweg", meint Clemenz über diesen Abschnitt seines universitären Lebens. Er hebt aber auch hervor, dass diese Arbeit viel Zeit und Kraft in Anspruch genommen hat. "In der vergangenen Amtsperiode war dies vor allem durch die Einführung der neuen Curricula der Fall", so der Jubilar: "Die Umstellung von weit über hundert Studien auf das dreigliedrige Bologna-System mit Bachelor-Master-Doktorat war eine große Herausforderung vor allem für die Curricularkommission des Senats und deren Vorsitzenden, Prof. Herbert Hrachovec, die nicht zuletzt dank des guten Willens der betroffenen Kolleginnen und Kollegen an der Basis sehr gut gemeistert werden konnte. Ich hoffe sehr, dass eine derart große Reform in den nächsten Jahren nicht mehr von den Universitäten verlangt wird."

"Gute Zusammenarbeit und großes Engagement"

Neben der Genehmigung der Curricula hat der Senat auch zahlreiche andere Aufgaben. In den letzten Jahren lag der Schwerpunkt der Tätigkeit insbesondere in der Mitwirkung bei der Neustrukturierung der Universitätslehrgänge, bei der Erstellung und Revision des Entwicklungsplans und Erlassung des Organisationsplans sowie aktuell bei der Vorbereitung der bevorstehenden Evaluierung des Organisationsplans. "Hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang, ebenso wie beim Projekt 'Doktorat neu', die gute Zusammenarbeit mit dem Rektorat. Auf politischer Ebene gab es großes Engagement bei den Diskussionen um die geplante Novelle des Universitätsgesetzes, an denen ich auch als Sprecher aller österreichischen Senatsvorsitzenden teilnahm. Besonders gefreut hat es mich", meint er dazu, "dass es in dieser Frage eine große Übereinstimmung zwischen Universitätsrat, Rektorat und Senat der Universität Wien gibt."

Zu den Aufgaben des Senats zählen weiters die Erlassung und Änderung der Satzung, Mitwirkung an Habilitations- und Berufungsverfahren, die Einrichtung eines Arbeitskreises für Gleichbehandlungsfragen und das oberste Kollegialorgan ist als zweite Instanz in Studienangelegenheiten zuständig. Weiters  bestellt der Senat die Hälfte der Mitglieder des Universitätsrats.
Der Senat nimmt eine besondere Rolle in der Bestellung des/r Rektors/in der Universität Wien ein. In dieser Sache schlägt der Senat dem Universitätsrat drei Personen für den RektorInnenposten vor. Diese Aufgabe hält auch Prof. Clemenz für besonders wichtig. Er meint: "Auch die kommende Rektorswahl wird für den Senat wichtig sein, denn dieser ist schließlich die Schnittstelle zwischen Universitätsangehörigen, Universitätsrat und Rektorat."

Die Zukunft bringt Forschung statt Universitätspolitik

Auch wenn die Zeit als Senatsvorsitzender für Clemenz eine sehr aufregende Zeit war, will er sich in der kommenden Zeit wieder verstärkt der Forschung und Lehre am Institut für Volkswirtschaftslehre der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft widmen. Clemenz freut sich auf zwei spannende Forschungssemester und vielleicht auch auf etwas mehr Freizeit. Doch bevor dies soweit ist, wird gefeiert. "Es freut mich besonders, dass Professor Georg Götz im Rahmen der Festlichkeiten die Laudatio halten wird", meint Clemenz. Götz hat im Jahr 2002 bei Clemenz am Institut für Volkswirtschaftslehre an der Universität Wien habilitiert und hat derzeit eine Professur an der Justus-Liebing-Universität Gießen, im Fachbereich Wirtschaftwissenschaften. (pp)

<< zurück zur Übersicht
 
Impressum Druckversion
Universitat Wien | Dr.-Karl-Lueger-Ring 1 | 1010 Wien | T +43-1-4277-0