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In Memoriam Josef Wettinger (1955-2006) |
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| Redaktion am 8. März 2006 |
Am 27. Februar 2006 verstarb Josef Wettinger im Alter von 51 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit. Er war viele Jahre als Behindertenvertrauensperson an der Universität Wien tätig. |
Geboren am 12. Jänner 1955 in Wien, erkrankte Josef Wettinger schon als Kind an Kinderlähmung und war fortan schwer gehbehindert. Nachdem er die allgemeine Sonderschule für Körperbehinderte in Wien mit sehr gutem Erfolg absolviert hatte, erlernte er zunächst den Beruf des Gold- und Silberschmiedes und schloss die Lehre 1975 mit der Gesellenprüfung ab. Danach arbeitete er als Schleifer und Taxifahrer, bewarb sich aber 1985 erfolgreich um die Aufnahme auf einer Behindertenplanstelle der Universität Wien. Seit 1. Dezember 1986 war Josef Wettinger am Institut für Physikalische Chemie, im Büro für Sicherheit, Raumplanung und -entwicklung und zuletzt im Raum- und Ressourcenmanagement im Bereich der Abfallwirtschaft tätig. 1999 übernahm er die Funktion der Behindertenvertrauensperson des Allgemeinen Universitätspersonals an der Universität Wien ? eine Tätigkeit, der er sich bis zu seinem Tod mit großem Eifer und Engagement widmete. Die Integration der Behinderten in die Arbeitsabläufe an der Universität Wien, die adäquate Ausstattung der Behindertenarbeitsplätze und die Schaffung der dazu notwendigen baulichen Voraussetzungen waren seine wichtigsten Anliegen. Josef Wettinger war bis zu seiner Erkrankung als gewählte Behindertenvertrauensperson ein ständiges Mitglied zunächst im Dienststellenausschuss, dann im Betriebsrat für das Allgemeine Universitätspersonal der Universität Wien. "Wir verlieren mit Josef Wettinger einen freundlichen, immer hilfsbereiten, engagierten und kompetenten Kollegen", so Dr. Ingrid Prunner, stellvertretende Vorsitzende des Betriebsrats für das Allgemeine Universitätspersonal. Seine Familie und KollegInnen nehmen am Freitag, 17. März 2006 um 10 Uhr am Asperner Friedhof (Langobardenstraße 180, 1220 Wien) Abschied von Josef Wettinger. (red) |
