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Martin E. Risak vom Institut für Arbeits- und Sozialrecht ist einer der Leopold-Kunschak-Preis- träger 2009.


Institut für Arbeits- und Sozialrecht der Rechtswissenschaftlichen Fakultät Website von Martin E. Risak
Leopold-Kunschak-Preis 2009 für Martin E. Risak
Auszeichnungen
Redaktion am 19. März 2009

Am 17. April 2009 werden die mit jeweils 2.500 Euro dotierten Leopold-Kunschak-Wissenschaftspreise von Vizekanzler Josef Pröll an acht österreichische WissenschafterInnen überreicht. Auch ein Wissenschafter der Universität Wien ist unter den PreisträgerInnen: Martin E. Risak vom Institut für Arbeits- und Sozialrecht konnte mit seiner Habilitationsschrift "Einseitige Entgeltgestaltung im Arbeitsrecht" das Kuratorium des Kunschak-Preises überzeugen.

Der Leopold-Kunschak-Preis ist ein Förderungs- und Anerkennungspreis, der jährlich anlässlich des Todestages des christlichsozialen Politikers Leopold Kunschak verliehen wird. Erklärtes Ziel des Preises ist es, herausragende Arbeiten im Bereich der Geistes-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften sowie aus den Bereichen der Publizistik und der Arbeits- und Sozialmedizin auszuzeichnen. Prämiert werden Habilitationen, Dissertationen oder andere Publikationen, die das Verständnis für die Grundlagen und das Wesen der Demokratie, das friedliche Zusammenleben der Völker und das Zusammenwirken und den Interessenausgleich zwischen den Sozialpartner fördern.

Aktuelles Wirtschaftsthema überzeugt Jury

"Eine wissenschaftliche Anerkennung ist immer etwas Besonderes", freut sich Ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Martin E. Risak vom Institut für Arbeits- und Sozialrecht an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät über seinen Leopold-Kunschak-Preis. Risak vermutet, den Preis vor allem deshalb bekommen zu haben, weil sein Habilitationsthema heute aktueller denn je ist: "Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten geht es darum Geld einzusparen. Meine Arbeit zur einseitigen Entgeltanpassung zeigt Möglichkeiten und Grenzen dazu auf", so Risak, der derzeit eine Gastprofessur für Bürgerliches Recht und Arbeitsrecht an der Universität Passau inne hat.

Neben Risak bekommen am 17. April 2009 noch weitere sieben WissenschafterInnen den Leopold-Kunschak-Preis feierlich im Parlament überreicht. An diesem Tag werden auch noch zwei weitere Spezialpreise verliehen: Der Leopold-Kunschak-Anerkennungspreis geht an Dr. Erika Singer, der Luxemburgerische Premierminister Jean-Claude Juncker erhält den Großen Leopold-Kunschak-Preis für seine herausragenden Dienste als Staatsmann und "großer Europäer". (pp)

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