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Margaretha Lupac-Stiftung: Wissenschaftspreis 2009 Hubert Sickinger Gerald Stourz  
Lupac-Preis 2009 an Gerald Stourzh und Hubert Sickinger
Auszeichnungen
Redaktion am 11. Dezember 2009

Der Historiker Gerald Stourzh und der Politikwissenschafter Hubert Sickinger, beide Universität Wien, erhalten den mit 15.000 Euro dotierten Wissenschaftspreis 2009 der Margaretha-Lupac-Stiftung. Überreicht werden die Preise am 17. Dezember 2009 im Rahmen eines Festakts im Parlament.

Gerald Stourzh, emeritierter Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Wien, wird von der Margaretha-Lupac-Stiftung für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Sein besonderes Verdienst bestehe darin, Demokratie, Rechtstaatlichkeit und die Achtung der Menschen- und Bürgerrechte als historische Errungenschaften begreiflich zu machen. Zahlreiche Publikationen wie jene über den Staatsvertrag oder über Benjamin Franklin würden noch heute als Standardwerke gelten, so die Jury der Margaretha-Lupac-Stiftung.

Der vor allem für seine Forschungsarbeiten zur Parteienfinanzierung bekannte Hubert Sickinger, Politikwissenschafter an der Universität Wien, wird als Nachwuchsforscher geehrt. Zuletzt ist im Juli 2009 sein Buch "Politikfinanzierung in Österreich" erschienen, das sich mit den gegenwärtigen Herausforderungen der parlamentarischen Demokratie und ihren Entwicklungsperspektiven im Zusammenhang mit der Politikfinanzierung befasst.

Die Lupac-Stiftung geht auf eine Erbschaft nach der 1999 verstorbenen Margaretha Lupac zurück, die ihr Vermögen in der Höhe von rund 1,5 Millionen Euro der Republik Österreich für Zwecke des Parlaments hinterlassen hat. Im Sommer 2001 wurde damit eine Stiftung für Parlamentarismus und Demokratie ins Leben gerufen. Mit den Erträgen wird von einer Jury jedes Jahr alternierend ein Demokratie- bzw. ein Wissenschaftspreis vergeben. (APA)

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